30. März 2017

UNBOXING: DM LIEBLINGE "MEINE WELLNESSEDITION"

Hallo ihr Lieben,

Beautyboxen sind immer und überall der Renner. Nachdem die DM-Lieblinge eine lange Zeit pausieren und eine neue Auflage der Lieblinge wieder im Rennen sind, habe ich mich nun auch getraut, mehr als 5€ zu investieren. Schließlich gibt es sie nicht mehr zum alten Preis. Die Wellness-Edition gab es für 29,95 (+4,95€ Porto) und soll einen Warenwert von circa 90€ haben. In diesem Beitrag könnt ihr nicht nur meine Meinung über die einzelnen Produkte nachlesen, sondern auch, ob die Box sich tatsächlich lohnt!

Der Inhalt:

1. Kneipp Offline 3,45€
2. Botanicals Saflorblüte Maske 7,95€
3. ebelin Massage-Herz 3,95€
4. treackemoon wild cherry magic Peeling 2,95€
5. Kneipp Fussbadkristalle 0,95€
6. Goodie: Turban-Handtuch mit Knopf zu, Fixieren
7. Garnier Skin Active Matcha & Koalin Mask 0,75€
8. ebelin Mikrofaser Reinigungs-Handschuh 5,95€
9. Schaebens Professional Hydro Gel Maske 1,45€
10. Balea 7 Tage Wellness-Kur 4,45€
11. Balea pflegendes Body-Serum 1,75€
12. Weleda Entspannungsöl 9,25€
13. eos Handcreme Beerelnblüte 4,95€
14. Paradies In-Ear-Kopfhörer 9,95€
15. Deezer Musikgutschein 2 Monate Premium+
16. ebelin Wärmflasche Kuschelbezug 7,45€
17. Cupper Bio Good Morning Tee 2,95€
18. AirWick Essential Oils Pfingstrose & weißer Jasmin 2,85€

Gesamtwert: 71,00€

ERSTER EINDRUCK

Ein angeblicher Wert von 90€ wurde nicht eingehalten. Sowohl Gutschein als auch Goodie zählen ich nicht zum Wert der Box hinzu und wurde auch im Beizettel von DM als solches aufgelistet, da es sich zum einen, wie bereits beschrieben, um ein Goodie handelt. Zum anderen es ein Gutschein ist, der sich in ein Abo umwandelt. Also ein Gutschein mit Verpflichtungen, wenn man nicht aufpasst.



Wenn ich an Wellness denke, dann bedeutet dies nicht nur, dass es sich auf Räumlichkeiten wie dem Badezimmer beschränkt. Unterschiedliche kleine Dinge können auch als eine Art Wellnessfaktor gesehen werden. 

Entspannung im Alltag ist für mich Wellness. 

Dementsprechend habe ich mich besonders über den Tee gefreut. Doch wie das Schicksal es so will, ist ein Bestandteil Zitronengras. Mag ich so gar nicht und schon allein bei dem Geruch wird mir schlecht!

Dafür konnte mich die Duftkerze von Airwick umso mehr überzeugen. Schließlich bekommen wir Frauen von Duftkerzen nie genug. Ein wirklich angenehmer und frühlingshafter Duft, der auch optisch den Raum etwas aufpeppt. 

Ein starker Kontrast bieten die Kopfhörer. Denn auch, wenn ich unter Wellness auch Musik verstehe, gehöre ich zu den wenigen Menschen, die tatsächlich keine Kopfhörer benötigt. Eine gefühlte Ewigkeit ist es schon her, dass ich über mein Handy Musik gehört habe. Ich bin da noch ziemlich Oldschool unterwegs! 


Wellness bedeutet für mich genauso, auch die kleinen Dinge ins rechte Licht zu rücken. Wie oft benutzen wir Peelings und Gesichtsmasken, ohne den Mehrwert dahinter zu sehen? Dementsprechend habe ich mich sehr über die Masken gefreut. Immer wieder gerne benutze ich die unterschiedlichsten Sorten und Marken. Bisher getestet habe ich die von Garnier und Schaebens noch nicht. Aber ich bin sehr zuversichtlich!

Und auch wenn ich mir über die Wichtigkeit von Fußpflege bewusst bin, so sehe ich keine allzu große Notwendigkeit an Fußbadkristallen. Da gibt es bessere Alternativen, mit denen ich schon gute Erfahrungen gesammelt habe. Und das, obwohl ich Kneipp wirklich sehr zu schätzen weiß!

Ob ich wirklich einen Reinigungs-Handschuh benötige stelle ich in Frage. Ob wir das generell gebrauchen können, sowieso. Reicht nicht einfach der klassische Waschlappen?
Definitiv ein Produkt, welches an eine Person verschenkt wird, die sich mehr darüber freuen kann als ich.


Und ich eben weil ich die Marke Kneipp sehr gerne benutze, habe ich mich umso mehr über das Pflegeschaumbad gefreut! Nicht nur, weil ich Zuhause eine kleine Schaumbad Oase erstellen möchte und dementsprechend verschiedene Schaumbäder bereits habe. Außerdem weiß ich den Grundgedanken der Marke sehr zu schätzen. In meinem Eintrag "5 Tipps für günstige Alternativen bei Erkältung" *klick* habe ich bereits erzählt, welche Wunder ein Bad bewirken kann. Nicht nur bei Erkältung ist dies so. 

Das letzte Mal, als ich ein treaclemoon Peeling hatte, war in der DM Box im März 2015 *klick*. Ein wenig irritiert nach meinem vergangenen Traumata, wenn nicht sogar schockiert bezüglich des Designs, habe ich die Einhornverpackung betrachtet. 

Doch wie auch die anderen treaclemoon Produkte die ich nach dieser Erfahrung benutzt habe, fand ich auch hier gefallen am Duft.

Am Ende meines Berichts findet ihr auf einen Link zu meinem Eintrag bezüglich Bodylotions. Ich bin zufrieden mit den treaclemoon Produkten. Doch diese eine Sorte, die hatte damals den ersten Eindruck der Marke zerstört!



Als Goodie gab es den Turban dazu. Den finde ich ganz süß. Habe aber Ewigkeiten gebraucht, bis ich es erst einmal verstanden habe, ihn auch richtig zu benutzen! Ob er sich in meiner Badezimmerroutine noch etablieren wird, kann ich bisher noch nicht sagen. Dazu gehört auch das Massage-Herz. Die Idee und den Nutzen daraus finde ich ganz nett. Doch Sinn macht ein solches Produkt nur bei regelmäßiger Anwendung. Denn wir wird alle wissen fördert eine solche Stimulation die Durchblutung im Gewerbe und das ist natürlich gut! Aber realistisch betrachtet, haben wir die Zeit nicht immer.

Als viel nützlicher sehe ich die Wärmflasche. Für mich sollte in jedem Haushalt eine sein. Denn egal ob für Zwischendurch oder bei Beschwerden unterschiedlicher Art, kann Wärme Wunder bewirken! Jetzt habe ich sie sogar doppelt!

Besonders interessant, da ich es zuvor nie ausprobiert habe, war für mich die Wellness-Kur. Jeden Morgen eine Ampulle für die Haut: für die Frische, Feuchtigkeit und gegen Stress! Eine willkommende Abwechslung, die ich mal mehr und mal weniger angenehm fand, da die Konsistenz je nach Ampulle unterschiedlich gewesen ist. 

Ob meine Haut nach der Anwendung strahlend frisch ausgesehen hat, stelle ich in Frage. 

Auch wenn mich das Ergebnis nicht ganz überzeugt hat, halte ich Ausschau nach anderen Marken und werde es bestimmt noch einmal ausprobieren.

Bei der Handcreme von eos bin ich etwas im Zwiespalt. Klar, eos ist im Trend. Besonders das Design springt einem sofort ins Auge. Doch sehr sehr süße, künstlich wirkende Geruch hat mich überhaupt nicht angesprochen und mag vielleicht Mädels im Alter von 12-16 gefallen. Zudem steht es im starken Kontrast mit der Naturkosmetik, welche in der Box vorzufinden ist. Und ist somit das einzige Produkt, welches am weitesten vom Thema entfernt liegt.



Abschließend kommen meine liebsten Produkte aus der Box. Wer meine Beautyeinträge verfolgt, wird bereits meine ausführliche Meinung zum Body-Serum in meinem Eintrag gelesen haben, in dem ich Bodylotions miteinander vergleiche *klick*. Soviel kann gesagt sein: 

Nachkaufen brauche ich sie nicht mehr, da ich sie jetzt wieder habe!

Von Weleda habe ich bereits ein anderes Öl. Und auch wenn ich normalerweise nicht so der Lavendelfan bin, wird dieses Produkt definitiv zum Einsatz kommen. Ähnlich wie bei Kneipp, weiß ich die natürlichen Produkte besonders zu schätzen. Deswegen findet es auch einen guten Platz in meinem Badezimmer!

Das Schlusslicht bildet die Haarmaske von Loreal. Bisher habe ich es noch nicht ausprobiert, aber ich verspreche mir sehr viel davon. Dementsprechend habe ich mich auch sehr darüber gefreut, dass sie Teil dieser Box ist! Meine Haare machen momentan was sie wollen und lassen sich in keiner Form bändigen. Ich hoffe, dass sie durch ein bisschen Unterstützung in Form der Haarmaske wieder ein Vordermann gebracht werden können.


F A Z I T

Ein Gesamturteil zu fällen, ist bei dieser Box besonders schwer. Noch nie war ich hinsichtlich es Fazits so hin und hergerissen wie hier. Letztendlich haben mir drei Dinge richtig gut gefallen. Diese würden wiederum nicht einmal den Preis der Box abdecken. Ein sehr großer Teil war zwar ganz nett und wird auch schön sein, es einmal ausprobieren zu können. Und eine andere Sparte gehörte zu der Kategorie "nicht mein Geschmack". Generell würde ich die Box nicht noch einmal kaufen, da bei einer größeren Investition auch das Risiko höher ist, dass nicht der eigene Geschmack getroffen wird. Zwar ist es, wie so oft im Leben, schön, überrascht zu werden und auch eine interessante Abwechslung im Vergleich zu den herkömmlichen Drogeriebesuchen. Doch es ist ganz vom Thema der Box abhängig, ob ich tatsächlich nochmals das Risiko eingehen würde. 

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 Was sagt ihr zum Inhalt? Ist die Box sein Geld wert?

24. März 2017

GO VEGGIE: FLEISCHFREI LEBEN

Knapp drei Monate verzichte ich ganz bewusst auf den Konsum von Fleisch. Ob dies letztendlich eine ehrenwerte Umstellung ist oder nur als eine Art Trend betrachtet wird, soll dabei jedem selbst überlassen sein. Doch so global die vegetarische Bewegung sein mag, so unterschiedlich sind die einzelnen Beweggründe. Dabei ist es nicht mein Anliegen, hier jemanden dazu bewegen zu wollen, seine persönlichen Ansichten hinsichtlich der Ernährung zu ändern. Ich halte es nicht für störend, ekelig oder unmöglich, dass Menschen Fleisch konsumieren. Ich rümpfe dabei nicht die Nase und toleriere dies genauso, wie ich mir von anderen gleichermaßen wünschen würde, das mein persönlicher Wandel akzeptiert wird.

Treu nach dem Motto: Leben und Leben lassen.

Vielmehr möchte ich durch diesen Eintrag die ein oder andere Person erreichen, die das Essen von tierischen Produkten (inbesondere Fisch und Fleisch) bewusster wahrnimmt.

Oder wie eine Freundin von mir sich hat unter die Haut stechen lassen: be the change you want to see in the world.



Seit dem 01.01.2017 lebe ich fleischfrei. Dies soll nicht heißen, dass ich das neue Jahr mit einem guten Vorsatz starten wollte. Denn normalerweise bin ich nicht der Typ Mensch, der Vorsätze braucht. Und gerade aus diesem Aspekt schien es besonders für meine Familie und Freunde umso überraschender zu sein, dass ich beschlossen hatte auf Fleisch zu verzichten.
Die Menschen in meinem näheren Umfeld wissen, dass ich täglich Fleisch konsumiert hatte. Ob zum Frühstück, Mittag oder in irgendwelchen Snacks für zwischendurch. 

Rückblickend auf diese Entscheidung kann ich sagen, dass es keine plötzliche Entscheidung gewesen ist. Es war ein schleichender Prozess.

Alles fing damit an, dass ich während meines Studiums eine Hausarbeit über Veganismus geschrieben habe. Dementsprechend intensiv habe ich mich mit der Thematik auseinandergesetzt und verschiedene Blickwinkel eingenommen. Hinzu kam, dass einige meiner Freunde bereits auf tierische Produkte in den verschiedensten Formen verzichteten. Beide Punkte schlummerten sehr lange in mir, haben mich oft nachdenken, aber nicht unbedingt reflektieren lassen.



Durch Zufall wurde ich auf die Animal Hope & Wellness Foundation aufmerksam. Einer ihrer Schwerpunkte ist es, Hunde aus Ländern zu retten, in denen sie gequält, misshandelt und letztendlich auf brutale Art und Weise getötet werden, damit das Fleisch später auf dem Markt zu Verzehr angeboten werden kann. Die Bilder, Texte und Videos mit den Eindrücken aus China und anderen östlichen Ländern waren so derart verstörend, sodass sich in mir etwas Grundlegendes geändert hat.

Wo liegt die Grenze zwischen Haus- und Nutztier? Gibt es eine solche Grenze? Sollte man eine solche Grenze ziehen?

Und wahrscheinlich, weil ich selber seit kurzer Zeit einen Hund habe, hat genau das etwas in mir ausgelöst. Ich habe angefangen die Dinge zu hinterfragen. Während für uns der Hund ein Haustier ist, wird woanders es als ein Nutztier, ein Fleischbringer, gesehen. Eine Kuh ist wiederum für uns ein Nutztier und in Indien heilig. Es gibt keinen Unterschied. Ein Lebewesen ist ein Lebewesen.




Jedes Tier hat eine Seele, kann fühlen und ist voller Emotionen. 

Mein naives Ich hat geglaubt, dass in Deutschland Gesetze wie dem Tierschutz eine Bedeutung zugeschrieben würde. Aber jeder der im Supermarkt an der Kühltheke steht, sollte wissen das Bratwürstchen für weniger als 2,00€ alles andere als faire Konditionen beinhalten. Wer glaubt, qualvolles Sterben würde es überall geben, nur nicht hier, der verschließt sich vor der Realität. Wir sehen nicht, welcher Prozess durchlaufen wurde, bis das Stück Fleisch abgepackt vor unserer Nase liegt, aber wir können uns nicht davor verschließen. Ich möchte das nicht mehr und unterstütze dies auch nicht.

20. März 2017

TRAVEL: ALGARVE {PORTUGAL}

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es über Instagram *klick* mitbekommen habt, bin ich zu Beginn des Monats in Portugal gewesen. Um genau zu sein, war mein Urlaubsziel die Algarve. Geplant war dieses Ziel nicht, aber dein mein Freund und ich sehr flexibel in der Hinsicht sind und der Zeitraum sowie Preis stimme, haben wir die Reise kurzerhand gebucht. Doch spontane Buchungen haben nicht immer den Vorteil, auch spontane Dinge zu erleben. Denn so ganz unvorbereitet, wie bei unserem Italien Urlaub vor zwei Jahren *klick*, so ganz ohne Plan und ohne Reiseführer, wollten wir Portugal nicht begegnen.

BUCHUNG
Unsere Reise, haben wir, wie so viele Reisen, über Urlaubsguru gebucht. In unserer Buchung, war nicht nur Hotel und Flug innenbegriffen, sowohl die An- und Abreise mit dem Zug zum Flughafen in Deutschland, sowie der Transfer in Portugal gehörten ebenfalls dazu. Eine Woche ohne Verpflegung in einem drei Sterne Hotel mit Unterbringung in einem Studio hat uns 176€ pro Person gekostet!

UNSER HOTEL
Unser Hotel hieß Vilanova Resort und befindet sich in Albufeira. Die Stadt ist circa 35 Kilometer vom Flughafen Faro entfernt. Wer Transfer inklusive hat, sollte aber nach Aussagen des Veranstalters mit einer Fahrt von ungefähr zwei Stunden rechnen.
Den Bewertungen zufolge nach, schien unser Hotel nicht sonderlich modern zu sein, aber sauber. Da ich von meinem Urlauben auf Mallorca *klick* meist rusikale Einrichtungen gewohnt bin, konnte mich der mediterrane Stil in Portugal nicht überraschen. Vielmehr war ich verblüfft, wie wunderschön die Anlage doch ist. Wir hatten ein kleines Häuschen mit Kochniesche und Sitzecke im Erdgeschoss und Schlafzimmer im Obergeschoss, sowie mit Parkplatz für den Leihwagen und eine kleine Terasse zum Sonnenbaden. Die Anlage war zwar in die Jahre gekommen aber sauber, es wurde täglich gereinigt und das Personal war sehr freundlich.



LEIHWAGEN
Generell bietet es sich an, einen Leihwagen für mehrere Tage zu nehmen. Da Nebensaison gewesen ist, konnten wir im Vorfeld einen Badeurlaub ausschließen und hatten das Glück günstig (und ohne Kreditkarte) einen Leihwagen für den nächsten Tag zu erhalten.
Einen VW Polo haben wir für 5 Tage bekommen. Für diesen haben wir 10€ am Tag, also insgesamt 50€ bezahlt. Der Preis variiert, je nachdem ob Saison ist oder nicht. Als Kaution haben wir dafür 300€ hinterlassen. Die Bezinpreise in Portugal sind höher als in Deutschland. Mit circa 1,60€/l sollte gerechnet werden!

REISEFÜHRER
Ich möchte bei den einzelnen Sehenwürdigkeiten nichts zu sehr ins Detail gehen, sondern jeden, der darüber nachdenkt, Urlaub an der Algarve zu machen, einen Reiseführer ans Herz legen. Ganz gleich, von welchem Verlag. Aber ohne Hintergrundinformationen fehlt einem bei den Besuchen in den einzelnen Stadten das Verständnis für die meisten Dinge. Bei ebay gibt es gebrauchte Exemplare schon für wenig Geld.

ESSEN/TRINKEN
Überall gibt es Möglichkeiten, Essen zu gehen und einen gemütlichen Abend außwärts zu verbringen. Mit rund 10€ für eine Mahlzeit mit Getränk ist Portugal im durchschnittlichen Bereich. Wer aber wie wir, das Glück hat, im Hotel eine eigene Terasse zu haben, kann darauf auch gerne verzichten und stattdessen die Einkäufe für die Verpflegung im Aldi oder Lidl erledigen und somit gleichzeitig auch einiges an Geld sparen.
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W E S T

DER WESTLICHSTE PUNKT EUROPAS

Auf unserer Tour durch die Algarve war der westlichste Punkt Europas eines unserer Ziele. Der Leuchtturm in Cabo de Sao Vicente lud uns dazu ein, gemeinsam mit vielen anderen Touristen die Aussicht zu genießen. Ihr kennt vielleicht Bilder von den Küsten in Portugal, aber wenn ihr dies einmal selbst erlebt habt, werdet ihr realisieren, dass es in Realität noch viel schöner ist. Ein Anblick, ganz kostenlos, den ich jedem empfehlen kann!

LAGOS

Lagos ist ein kleines Städtchen am Meer, welches stark von den dort ansässigen Fischereien geprägt ist. Während unseres Zwischenstopps haben wir die Gelegenheit nicht nur dazu genutzt, spazieren zu gehen und die portugiesische Kultur besser kennenzulernen. Außerdem haben wir die Kirche des heiligen Antonius besucht zu der auch ein Museum mit historischen Prachtstücken aus der Region gehörte. Der Eintritt kostet 3€. Für das Parken sollten auch circa 3€ einkalkuliert werden. Dies variiert, je nachdem ob Saison ist oder nicht.

SHOPPING IN PORTIMAO
Zugegeben, die Stadt ist nicht der absoluter Knüller. Aber wer unbedingt ein Shoppingcenter besuchen ist in diesem Ort genau richtig. Wer die Augen offen hält, wird dann mit gut Glück ein typisches Einkaufscentrum finden. Mit kostenlosen Parkplätzen, Wifi und ganz vielen Geschäften wie zum Beispiel: Primark, Bershka, Pull&Bear und Kiko.

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O S T

CASTRO MARIM
Kurz vor der Grenze zu Spanien befindet sich ein Örtchen, welches vom Tourismus beinahe unberührt geblieben ist. Es war ein kleines Abenteuer zwischen Schotterpisten und fehlenden Wegweisern letztendlich doch dorthin zu finden. Und selbst diejenigen, die kein sonderlich großes geschichtliches Interesse haben, werden in Castro Marim einen Platz finden. Mit mehreren Aussichtspunkten, hat auch dieser Ort den Bezug zur Natur nicht verloren. Wer trotzdem die Anstrengung auf sich nehmen möchte, um die Burganlage zu besichtigen, bekommt für ein bisschen mehr als zwei Euro Eintritt!

TAVIRA

Ein perfekter Zwischenstopp bietet Tavira. Wie beinahe jeder Ort an der Algarve erzählen die Überreste aus anderen Zeiten auch hier eine Geschichte. Wer die Ruine findet, wird überrascht sein, von den wunderbar blühenden Garten im Inneren. Auch hier werden Aussichtspunkte mit Blick über die ganze Stadt geboten. Bei einem Spaziergang am Wasser undeinem Stopp in einem der kleinen Cafes am Ufer, lässt es sich wunderbar in der Sonne aushalten!

NATURPARK: RIO FORMOSA 

Etwas, worauf ich mich besonders gefreut hatte, war der Naturpark Rio Formosa in der Nähe von Faro. Dieser wurde in unserem Reiseführer so wahnsinnig hoch angepriesen und gelobt, sodass ich unbedingt dorthin wollte. Ziemlich unscheinbar, beinahe schon wieder versteckt, haben wir schließlich die Eingangspforte entdeckt. Für 2,70€ pro Person, wurde uns die Schranke am Eingang geöffnet und wir konnten mit unserem Auto durchfahren bis zum Parkplatz. Und auch wenn es eine große Überraschung gewesen ist, dass es sogar eine Karte für den Park auf deutsch gab, ändert es nichts an den Gegebenheiten. Wenn ich an einen Naturpark, wie er im Reiseführer steht denke, dann habe ich als Bild ein kleines Paradies für Tiere vor Augen. Doch das Gegenteil wurde uns vor Augen gehalten. Schmutzig und ungepflegt, sodass kein Tier sich dort aufhalten wollte. Während unseres Besuches haben wird gerade mal eine (!) Raupe und ein paar Spatzen sichten können.


FARO
Faro ist die Hauptstadt der Algarve. Normalerweise sollte dies Grund genug sein, einen Ausflug dorthin zu planen? Leider hatten wir ausgerechnet an diesem Tag nicht so gutes Wetter. Das allein hat schon ziemlich auf die Stimmung gedrückt. Um aber trotzdem die Stadt noch "like a tourist" wahrnehmen zu können, sind wir in eine kleine Abenteuerbahn gesprungen, die viel zu laut durch die Lautsprecher uns etwas von vermeidlichen Sehenswürdigkeiten erzählte. Für 2,75€ pro Person gab es eine 45 minütige Fahrt im trockenen und Wifi. Sobald der Regen aufgehört hatte, haben wir unsere Erkundungstour zu Fuß fortgesetzt.
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ZUSAMMENFASSEND
Zu meiner großen Überraschung sind wir schwer begeistert von Portugal. Nicht alles ist so rosarot wie es in dem Reiseführer beschrieben wurde und manch ein Ausflugsziel erwies sich als Flop. Ein bisschen Kultur kann schon für wenig Geld genossen werden und wenn man weiß, wo man günstig einkaufen kann, muss auch nicht auf den Preis geachtet werden. Generell gilt jedoch die Regel, besser zu viel Geld mitzunehmen, statt zu wenig. Besonders wenn ihr keine Kreditkarte habt und stattdessen Geld hinterlegen müsst.
Ansonsten kommt ihr mit der deutschen Sprache nicht allzu weit. Mit Englisch geht es besser!
Wenn ihr in der Nebensaison dort Urlaub macht, ist es sinnvoll, unterwegs zu sein und das Land kennenzulernen. In der Hauptsaison, so stelle ich es mir vor, macht ausschließlich Badeurlaub Sinn, da die Temperaturen dort für sich sprechen.

Wohin führt euch euer nächster Urlaub?

10. März 2017

BUCHVORSTELLUNG: HUNDE IM GROßSTADTDSCHUNGEL

Hallo ihr Lieben!

Statt eines neues Beitrages über Eddie, dachte ich mir, wäre für alle Hundebesitzer doch interessant, ob die Anschaffung eines Ratgeber für Hunde Sinn machen würde. Und wie ihr es in einen der letzten Einträge über meinen manchmal rebellischen Rauhaardackel lesen könnt, habe ich nach neuen Ansätzen gesucht, meiner Hundeerziehung einen neuen Schliff zu geben. Dabei hat sich mit die Frage in den Vordergrund gestellt, ob der Gang zur Hundeschule unbedingt notwendig ist, oder ob es auch ein Eigenleistung funktionieren kann?



 
Hundehaltung in der Großstadt - ist das denn artgerecht? Geht es auch ohne Garten, was muss ichbei Welpenauswahl und bei der Erziehung besonders beachten, welche Möglichkeiten und Risiken birgt das Hundeleben in der Stadt?

Die Hundetrainer Susanne Wille und Nick Oehme beantwworten diese und viele weitere Fragen und weisen von Busfahren über Müllfressen bis zu Streusalz auf Besonderheiten des städtischen Lebens mit Hund hin.
Was tun, wenn es bei Begegnungen unvorhergesehen eng wird, man nicht immer reagieren kann, wie im Lehrbuch gefordert und wie man bei Mitmenschen nicht aneckt sind weitere wichtige Themen.
Voll von nützlichen Ratschlägen und lebensnahen Tipps aus der Praxis hilft dieses Buch, sich auf zwei Beinen und vier Pfoten sicher durch den Großstadtdschungel zu bewegen.

Bereits bei der Frankfurter Buchmesse *klick* habe ich dieses Buch in den Fingern gehabt und hätte es mir wahrscheinlich auch gekauft, wenn ich die Gelegenheit dazu gehabt hätte. Stets in meinem Hinterkopf, dass ich im Internet nach der Verfügbarkeit schauen soll.

Auf dem ersten Blick mag das Buch vielleicht nicht zu 100% zutreffen.

Zwar lebe ich in einer großen Stadt, habe aber einen Wald in der Nähe. Trotzdem möchte man mit Eddie mobiler sein, ihn nicht Zuhause lassen und ihn überall mit einbinden können. Dass das nicht einfach werden wird, war mir klar und deswegen hatte ich auch keine Scheu, mich um Hilfe zu kümmern.

Normalerweise nehme ich immer eine gewisse Distanz ein, wenn es um Ratgeber geht. Schließlich ist jeder auf seine Art und Weise unterschiedlich. Aber wenn wir uns vor Augen halten, dass sich eben nicht jedes Kapitel pauschalisieren lässt und wir die Tipps umwandeln auf das eigene Beispiel, ist es super klasse.

Gerde die Bilder habe ich als unheimlich hilfreich und angenehm empfunden, weil diese nicht künstlich wirkten sondern aus dem Leben gegriffen.

Dieses Buch ist absolut zu empfehlen, wenn es darum geht, sich erste Hilfe zu besorgen, um passende Ansätze und einige Grundlagen zu vermitteln. Letztendlich wird Eddie aber nicht davon verschont werden, mit uns in die Hundeschule zu gehen.

Übrigens: Mit dem Kauf dieses Buches wird die Kynos Stiftung Hunde helfen Menschen unterstützt!

8. März 2017

UNBOXING: BRANDNOOZ BOX FEBRUAR {KÖLLN, LIPTON, LOACKER}

Hallo ihr Lieben!

Bevor ich euch von meinem Urlaub an der Algarve erzähle, kommt erst einmal eine Runde Foodporn in Form von der Brandnooz Box aus dem letzten Monat. Wer meine Brandnooz Einträge verfolgt, wird mittlerweile schon mitbekommen haben, dass das zwischen uns beiden eine richtige Hass-Liebe ist. Erstaunlicherweise habe ich trotz meiner Bedenken, bisher das Abo weiterlaufen lassen, da es immer mal wieder einen Ausreißer gab. Doch der jetzige Stand ist, dass ich mein Abo gekündigt habe.

Lange Rede, kurzer Sinn.

Hier der Inhalt der Februar Box:

# Dr. Oetker Fruchtfüllungen /je 1,99€
# Finn Crisp Snacks /2,09€
# Loacker choco&nuts /1,99€
# Jacquet Mini Brownies /1,89€
# Rama /0,89€
# Mutti Polpa Fine /1,29€
# Lipton Aromatische Tees /2,49€
# Kölln Müsli Knusper Apfel-Mohn /2,99€

Gesamtwert: 17,61€


Wie meine einleitenden Worte es bereits erahnen lassen, hat mich auch dieses Mal die Box nicht sonderlich vom Hocker gehauen. Manchmal frage ich mich sogar, ob die Menschen, die das Thema der Box vergeben gar auf einen anderen Planeten leben, als diese, die tatsächlich den Inhalt bestimmen. Ich wage mich zu erinnern, dass ich meiner bisherigen Brandnooz Laufbahn nur einmal ein roter Faden zu erkennen (*klick*) war und ansonsten es den Anschein machte, als sei es irgendwie zusammengestellt worden, nur um auf biegen und brechen auf den versprochenen Warenwert zu kommen (was auch nicht immer der Fall war!). 

Dementsprechend widme ich diesem Post ausschließlich den Dingen, die mir gefallen haben. Damit ist nicht gemeint, dass die Dinge die unerwähnt bleiben, ein absoluter Flop sind. Vielmehr möchte ich diesen Eintrag dazu nutzen, euch Produkte zu empfehlen, die mich auch überzeugt haben.

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H I G H L I G H T S


Erstaunlicherweise haben es mir in dieser Box besonders die süßen Dinge es angetan. Angefangen mit dem Müsli von Kölln in der Sorte Apfel-Mohn, bishin zu den jeweils schokoladigen Variationen von Loacker und Jacquet.

Für die Müsliliebhaber unter euch, kann ich euch Apfel-Mohn ans Herz legen. Einige werden die dem Gedanken die Augen rollen, da schließlich bei der Kombination nicht das Rad neu erfunden wurde. Aber für mich war es tatsächlich eine erste Begegnung dieser Art. Schließlich gehöre ich sonst vielmehr zu der Schokoladenfraktion und kann mit (getrockneten) Früchten sonst nicht viel anfangen. Aber da ich auf etwas Süßes am Morgen nicht verzichten mag, ist es eine absolut willkommende Abwechslung!

Und wie ihr es bereits erahnen konntet, geht bei mir kein Weg um Schokolade. Die Marke Loacker habe ich bereits in einer der vergangenden Boxen kennen und lieben gelernt. Umso mehr war ich bezüglich der neuen Variante gespannt. Und wie ich es bereits bei Kölln schon erwähnte, kann an manchen Kombinationen das Rad nicht mehr neu erfunden werden, aber es passt. Die Mischung ist einfach so perfekt zwischen Nuss und Schokolade, sodass die Packung gar nicht lange gehalten hat.

Zuletzt eine Marke die ich bisher nicht kannte: Jacquet.

Manch einer von euch würde behaupten, dass selbstgemachte Brownies immer noch am besten schmecken. Dem würde ich nicht widersprechen. Doch diese kommen dem Selbstversuch schon ziemlich nahe, sind weniger zeitaufwändig und schmecken mindestens genauso gut. Klingt zunächst weit hergeholt und wollte ich selber nicht so ganz glauben. Aber da ich schon die ein oder anderen industriell gefertigten Brownies in meinem Haushalt hatte, kann ich sagen, dass ich von Jacquet ein kleiner Fan geworden bin.

Alle anderen Produkte sind bisher unangerührt (besonders die Finn Crisp, die ich schon in einer anderen Box verflucht habe!). Verwendung werde ich sicherlich noch dafür finden, aber wirklich nachgekauft werden meine persönlichen Highlights.

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Wie sind eure Erfahrungen mit Boxen? Gibt es welche die ihr empfehlen könnt?