12. Juli 2017

ERFAHRUNGSBERICHT: 5 DINGE DIE DU ALS VEGETARIER WISSEN SOLLTEST

Hallo ihr Lieben,

meine vegetarische Phase hat ein Ende. Ziemlich genau ein halbes Jahr habe ich auf Fisch und Fleisch verzichtet und dabei unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ich finde es gut, dass diese Art der Lebenseinstellung immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Meine Gründe für die vegetarische Ernährung könnt ihr *hier* nachlesen! Trotzdem gibt es da ein paar Punkte, die ich gerne mit euch teilen würde. Vielleicht habt ihr selbst solche Erfahrungen auch gesammelt oder vielleicht sind es auch völlig neue Punkte, in denen nur ich diese Meinung teile. 






1.) DU KOCHST NICHT STÄNDIG FRISCH

Wer auf Plattformen wie Instagram (meinen findest du *hier*) unterwegs ist, wird sich von dem Eindruck nicht befreien können, dass täglich frisch kochen zur Standartprozedur wird. Doch letztendlich sagt niemand einem, dass für gut durchdachte Gerichte ein gewisses Zeitkontingent vorhanden sein muss. Schließlich kannst du nicht nur allein von der Zeit ausgehen, die allein für das Kochen gerechnet wird. Ebenso Einkauf und Vorbereitung gehören auch dazu, damit es nicht nur Spaghetti mit Tomatenketchup gibt. Und auch wenn der vegetarische Lifestyle dazu beiträgt, ein neues Auffassungsvermögen hinsichtlich Lebensmittel zu erlangen, so bedeutet dies nicht, dass das wahre Leben nicht mehr vorhanden ist. 

Wir alle haben nämlich unsere Verpflichtungen. 
Sei es Job oder Studium, Familie und Freunde, Hobbies. 

Da ist es schlichtweg unmöglich die meiste Zeit des Tages mit den Gedanken rund um das Essen zu verbringen. Das geht einfach nicht. Denn wir alle haben ein Leben, dass auch außerhalb der Küche stattfindet. Das Problem, wie es oft die Menschen haben, ist die fehlende Zeit. Sie wird meist damit kompensiert, schnelles Essen zu produzieren. Tiefgefroren oder aus der Dose. Fast Food, Junkfood, HIghcarb. Das alles gibt es auch unter den Vegetarieren. Nur spricht niemand so wirklich davon.



 
2.) ÜBERALL MUSST DU DICH ERKLÄREN

Als Vegetarier stehst du zwischen den Stühlen. Fleischfressen musst du erklären, wieso du kein Fleisch mehr isst. Veganern musst du erklären, wieso du nicht komplett auf tierische Produkte verzichtest. Generell macht es den Eindruck als wüsste niemand, was eine vegetarische Ernährung bedeutet. Viele Personen kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen Veganern und Vegetariern.

"Fisch ist auch Fleisch."
"Ja, Milch in meinem Kaffee ist in Ordnung?"
"Ich bekomme auch so genug zu Essen."

Dies sind beispielhafte Aussagen, die ich mehrmals in der Woche zu hören bekommen habe. Selbst Familie und Freunde schienen dies nicht ganz ernst nehmen zu wollen. Wobei aber nicht das Problem darin lag, dass ich kein Interesse daran hatte, mich permanent zu erklären. Vielmehr liegt der Konflikt in der Tatsache, dass es immer wieder dieselben Fragen sind und sich alles im Kreis zu drehen scheint.

3.) DU GIBST NICHT WENIGER GELD AUS

Fleischersatzprodukte sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Früher hatte ich immer gedacht, dass man als Vegetarier einfach nur das Fleisch weglässt und fertig. Doch du wirst dazu genötigt dich mit deiner Ernährung auf eine spezielle Art und Weise auseinanderzusetzen. Wer die Erfahrung gemacht hat, wird bestätigen können, dass der einfache Verzicht auf etwas nicht trotzdem das Verlangen nach einem Ersatz aufkommen lässt. Täglich Käse auf dem Brot ist auf Dauer sehr eintönig. Immer nur eine Gemüsepfanne ist langfristig gesehen, auch nicht gerade lecker. Abwechslung ist sehr wichtig. Doch solche Ersatzprodukte sind auch wahnsinnig teuer. Und gerade als Student ist nicht gerade viel Geld für solch einen Luxus über. 

Der Gedanke daran, dass totes Tier günstiger ist, als solche Ersatzprodukte macht mich auch aus gegenwärtiger Sicht ziemlich traurig.  

Nicht nur Ersatzprodukte, sondern auch frische Zutaten müssen nicht immer günstig sein. Gerade diesen Sommer schien Gemüse aus südlichen Regionen sündhaft teuer (Grund: Unwetter in den Regionen, Ernteausfall). Und gerade der Versuch, oft frisch zu kochen, ist kaum möglich. Denn neben den Kosten für die Lebensmittel, muss auch die Fahrt berechnet werden. Schließlich kann frisches Obst und Gemüse verderben. (siehe Punkt 1) Um Zeit und Geld zu sparen ist es deswegen sinnvoll, eine enge Freundschaft mit dem Gefrierschrank zu schließen. Dies kann ich manchen Situationen hilfreich sein!



4.) NIEMAND KANN DICH LEIDEN

Ich kann es vollkommen nachvollziehen, wenn ich der Buhmann gewesen wäre, wenn ich mit meiner vegetarischen Einstellung hätte missionieren gehen wollen. Doch da es mir völlig egal war, wie sich meine Mitmenschen ernähren und ich mit Sicherheit ihnen nicht meinen Ernährungsplan aufzwingen. 

Aber statt Aussagen wie "Cool das du aus diesem und jenem Grund das machst" oder "Finde ich gut, dass du das nur für dich machst", bekomme ich komplett andere Aussagen zu hören. (siehe Punkt 2)
 
Als Vegetarier bist du oftmals alleine. Der Austausch bezüglich der Themenbereich Ernährung und Tiere wird sehr mühsam. Auch hier bietet das Internet neue Möglichkeiten und darf nicht nur als Feind hinsichtlich möglicher Kritik gesehen werden. Ebenso gibt es natürlich Plattformen auf dem ein Austausch besser wollte, hatte ich auch die Erfahrung, dass Gleiches mit mir gehandhabt wird. Besonders bietet sich für jegliche Art der Kritik Plattenformen im Internet an.

5.) DU NIMMST NICHT AUTOMATISCH AB

Tatsächlich habe ich einmal in einem Artikel der FAZ gelesen, dass es gut sei, sich vegetarisch zu ernähren, da man dadurch doch automatisch an Gewicht verlieren würde. Als ich diesen Artikel las, musste ich wirklich laut lachen und dachte mir, dass dies doch nur jemand verfasst haben kann, der keine Ahnung hat. Denn jeder Vegetarier wird dir bestätigen, dass das nicht stimmt. Wie denn auch, wenn du nicht jeden Tag frisch kochen kannst? Es gibt zudem gleichermaßen vegetarisches Fast Food wie beispielsweise Pommes.  

Das Rezept für den Käsekuchen gibt es übrigens hier *klick*


FAZIT: Nach sechs Monaten des fleischfreien Lebens, hat es sich zum einen sehr gut angefühlt, etwas Positives weitergeben zu können, indem ich auf Fleisch verzichte. Trotzdem ist es nicht nur einfach cool oder total hip. Es bringt auch eine menge Verantwortung mit sich, die ihr vielleicht in dieser Form noch nicht so auf dem Schirm habt. Ich muss gestehen, dass die Versuchung oft da war, doch mal eben etwas zu Essen, dass Fisch oder Fleisch beinhaltet. Doch ich habe es nicht getan. Sogar bewusst gesagt, dass ich dieses nicht haben möchte. Aber letztendlich habe ich doch nachgegeben. 


Wie steht ihr zu diesem Thema?

Kommentare:

Sel hat gesagt…

Hi,

also ich habe schon abgenommen, seit ich vegetarisch esse. Erklären muss man sich wirklich überall, aber andererseits auch nicht. Man kann es auch einfach lassen. Super toller Bericht :)

Alles Liebe www.stilundleben.blogspot.de

Das Bücheregal hat gesagt…

Hey :)
Du sprichst mir aus der Seele!
Wer auf instagram unterwegs ist, muss zwangsläufig denken, dass jeder sich nonstop mit Essen beschäftigt..
und abgenommen habe ich auch nicht... liegt vielleicht am Nutella oder der Erdnussbutter.
Dein "Zwischen zwei Stühlen" Absatz mochte ich sehr. Richtig lustig finde ich es, wenn ich Fleischessern erklären muss, warum ich dann nicht komplett vegan lebe, das finde ich dann schon irgendwie.. komisch, ehrlich gesagt.
Aber leider hast du auch sehr Recht mit dem Geldaspekt... veggie zu essen, mit Ersatzprodukten ist teuer. Wäre Fleischessen so teuer, würde vermutlich weniger gegessen werden.
Auf jeden Fall: Vielen Dank für deinen Artikel!
LG Louisa

lanovaluna hat gesagt…

Hallo hollykatta,
Ich kann dir in vielen Punkten leider nicht wirklich zustimmen, da ich in meinem schon langjährigen Veggie-Dasein andere Erfahrungen gemacht habe. Ja, man muss sich ab und an erklären, wenn das Umfeld aber einmal Bescheid weiß, dann geht es und wer missionieren will, der hat natürlich immer Gegner. Ich vertrete ebenfalls wie Du die Meinung, dass jeder selbst entscheiden soll, was er sich in den Mund steckt.
Alleine is(s)t man nur, wenn das Umfeld eben nicht tolerant ist, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken über diese Leute machen. Ansonsten ist vegetarisches Essen eher ein Grund, zusammen zu sein und zu kochen, anderen zu zeigen, was man so ohne Fleisch zaubern kann.
Wer denkt, dass er als Vegetarier unbedingt teure Ersatzprodukte benötigt, liegt daneben. Diese Produkte braucht man nicht, man kann, muss aber nicht. Wer sich einmal richtig mit Ernährung beschäftigt, wird feststellen, dass das einfach nur ein weiterer Lebensmittelmarkt ist, der Profit erwirtschaften will. Falls dir Käse auf dem Brot zu langweilig wird, probiers mal mit Avocado, Tomaten, Gurke, Gemüseaufstriche von Hofgemüse oder Erdnhssbutter. Immer Wurst aufm Brot ist ja auch nicht spannend oder? ;)
Natürlich ist eine veggie Ernährung keine garantie zum abnehmen, schokolade ist ja auch ohne fleisch.
Ich finde es toll, dass du es mal ohne Fleisch ausprobiert hast und vielleicht greifst du ja in Zukunft öfter mal zu Falafel anstatt Dönerfleisch ;D
Liebe Grüße
Anja 🖖

Andrea testet und bloggt hat gesagt…

schön geschrieben. Ich könnte einen Test Versuch ohne Fleisch wohl gar nicht erst starten, da ich schon nach drei Tagen ohne Fleisch gelüste auf einem Braten bekomme. Ich mache mir natürlich mehr Gedanken woher das Fleisch kommt, das ich kaufe, aber ich esse es halt viel zu gerne um darauf verzichen zu möchten. Das mit den Ersatzprodukten versteh ich irgendwie nicht. Wenn ich doch kein Fleisch essen möchte dann brauche ich doch nicht ein falsches Schnitzel? Oder seh ich das vom falschen Ansatz aus?

Steffi hat gesagt…

Schade, dass dein Experiment endet.

leider kann ich dir bei keinem deiner Punkte zustimmen.

Fangen wir doch am Anfang an...

vegetarische Ernährung ist zeitintensiv... ja, dass ist sie wenn man von dosen-/Tütenfraß lebt, aber selbst da gibt's jetzt massig Produkte. Als omnivore kocht man auch, das dauert länger, wenn ich da nur an schmorgerichte denke etc. (ich verbringe selten mehr als 40 Minuten in der Küche und ich mache alles frisch)

warum muss man sich erklären. Es ist einfach so. mein Leben meine Entscheidung Punkt. heute ist das wesentlich akzeptierter als noch vor 20 Jahren...

man gibt nicht weniger Geld aus... selbst schuld, wenn man diese seltsamen Ersatzprodukte konsumiert. frisch gekocht ist definitiv günstiger! ich koche täglich frisch für 2 Erwachsene und brauche maximal 30€ pro Woche!

niemand kann dich leiden? joar, falsches Umfeld, wenn es schon an solchen Kleinigkeiten scheitert.

nö, abnehmen tut man nicht, dafür braucht es ein kcal-Defizit und diese ganzen Ersatzprodukte sind hochkalorisch... man nimmt eher mit solchem Zeug zu.


Du hast leider in diesem Artikel den ethischen Aspekt komplett vernachlässigt... schade.

nun zu mir, ich bin seit mehr als 20 jahren vegetarier, seit fast 10 jahren nun vegan. noch nie war es so einfach wie heute tierfrei zu leben. und auch alle deine anderen Punkte sind mir in diesen 20 jahren nicht begegnet.

LG

Katta hat gesagt…

Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank für eure Kommentare.

Zunächst geht es hierbei um meine indiviuelle Sichtweise. Deswegen kommt es zu solch differenzierten Sichtweisen. Ich finde es super gut, wenn die Mehrheit positive Erfahrungen mit sich und seinem Umfeld sammeln konnte. Jedoch geht es mir in meinem Beitrag darum, klarzustellen, dass nicht immer alles rosarot ist.

Natürlich sind Fleischersatzprodukte kein MUSS. Doch es hat mir den Übergang sehr erleichtert. Jetzt überlegt doch einmal: ihr kommt aus einer Situation in der es täglich Fleisch gegeben hat. Kein Tag ohne. Und plötzlich fällt dies weg! Dies bedeutet nicht, dass es dies täglich bei uns gab. Jedoch waren solche Produkte ein wesentlicher Bestandteil.

Und zu dem Punkt, dass niemand einen leiden kann, ist besonders das Internet gemeint. Mein soziales Umfeld ist zwar in der Hinsicht super aufgeschlossen, jedoch auch sehr anstregend. Es ist nicht so, dass sich mein Leben permanent um mein Essen dreht. Aber es kam mir so vor, als würden andere Menschen es als super wichtig betrachten, dies als Thema zu machen.

Und von allen Langzeitvegetarieren würde ich mir ein bisschen mehr Toleranz und Akzeptanz wünschen. Die totalitäre Sichtweise ist gerade das Problem, weswegen nicht nur ich es mir schwer mache, sondern viele andere Menschen auch.

Liebe und Frieden für alle!

Katta

Daniela Hutter hat gesagt…

Also ............. ich kann zwar deine Entscheidung gut annehmen - kein Mensch muß Vegetarier sein, und jeder soll die Freiheit haben sich für seinen eigenen EssensLifestyle zu entscheiden.

Aber ............. ich kann keinen deiner Punkte nachvollziehen. Es zeigt einmal mehr einfach auf, jeder nimmt seinen eigenen Standpunkt ein - und das ist *auch* gut so. Das einzige was mich irritiert ist die Weise des Ausdrucks, der schon ausdrückt, dasss Punkt 1-5 nicht nur deine Meinung ist, sondern auch als Fakt dahingestellt ist.

Faktisch sind sie nicht.

Mit lieben Grüßen aus den Bergen, Daniela

Katy hat gesagt…

Hallo Katta,
ich bin mittlerweile gute 15 Jahre Vegetarier-/Veganerin. Auch ich kenne (heute noch) das Problem, mich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen. Es ist manchmal anstrengend. Trotzdem lass ich mir mein vegetarisch/veganes Leben dadurch nicht vermiesen. Die Auswahl an vegetarischen bzw. veganen Gerichten ist riesig und es macht mir großen Spaß immer wieder etwas Neues zu entdecken.
In Bezug auf allgemeines Essverhalten denke ich wie du. Wer will, soll Fleisch essen und anschließend mit seinem Gewissen vereinbaren.
Auch wenn du jetzt wieder Fleisch ist und gerade weil es niemand zu dir gesagt hat, möchte ich es jetzt machen: »Ich finde es gut, dass du das es eine Zeitlang ausprobiert hast.« Und wer weiß, vielleicht kommt wieder eine Zeit in der du weiter experementieren möchtest ;0)
Herzliche Grüße
Katy

Menna El -Tawwab hat gesagt…

Ich überlege mir, auch auf vegan umzuwechseln, aber ich bin mir unsicher. Einmal höre ich Positives und einmal nicht. Und dass vegane/vegetarische Produkte vom Preis her teurer sind, wusste ich ehrlich gesagt auch nicht. :D Klar ist das kein Hype, den ich verfolgen muss. Das mit dem Erklären (Punkt 2) nervt mich auch, vor allem als Muslima bekomme ich Fragen wie: "Aber Rindfleisch darfst du schon essen, oder?". Das ist genauso wie, wenn man Asexualität etc. erklären muss, weil man das oft missversteht.

Gibt es aber andere Vorteile? Abgesehen davon, dass man Nutztiere schont?

LG Menna von <a href="http://www.linesandrhymesuniverse.blogspot.co.at>Lines & Rhymes Universe</a>

Anonym hat gesagt…

Liebe Katta,

ich kann, wenn ich deinen Beitrag lese, nur mit dem Kopf schütteln. Wenn es dir so schwer fällt auf Fleisch zu verzichten, dann ist deine Motivation offenbar nicht sehr hoch. Zumal es auch keineswegs normal ist täglich Fleisch zu essen. Das wird uns durch das ständige Überangebot nur suggeriert. Noch vor vielleicht 40 Jahren gab es hauptsächlich am Wochenende Fleisch. Damit möchte ich verdeutlichen dass es immer schon Möglichkeiten gab Gerichte ohne Fleisch - oder teure Ersatzprodukte - zu kochen. Und wenn du nicht kochen möchtest tut es ab und zu auch ein Salat. Den bekommst du für das Mittagessen sogar als Fertiggericht in jedem Discounter. Dabei ist es günstiger sich diesen selbst zu schnibbeln.
Auch gibt es mehr als nur Wurst und Käse was man sich aufs Brot tun kann. Ich bin wirklich etwas erschrocken dass du keine Alternativen zu kennen scheinst - obwohl es doch vegetarische Brotaufstriche mittlerweile nicht mehr nur im Reformhaus sondern sogar schon bei Aldi und Co gibt.

Wenn du darüber hinaus das Bedürfnis verspürst dich für deine Lebensweise erklären und rechtfertigen zu müssen, dann ist das wohl eher ein Problem welches bei dir liegt, anders kann ich mir das nicht erklären. Meinem Umfeld ist es herzlich egal wie ich mich ernähre und ich musste mich dafür noch nie rechtfertigen - selbst nicht vor leidenschaftlichen Gemüsehassern deren Beilage zum Fleisch Fleisch ist ;) und natürlich reicht es aus, wenn man bei dem Essen - z.B. Schnitzel mit Kartoffeln und Mischgemüse - das Fleisch einfach weg lässt. Dadurch spart man sowohl Geld als auch Zeit.

Deshalb kann ich deine Probleme da wirklich nicht verstehen. Nicht einmal die ältere Generation meiner Großeltern hatte auf der letzten Familienfeier Probleme damit dass ich anstelle von Fleisch Gemüse gegrillt habe. Ganz im Gegenteil - sie waren sehr neugierig und wollten es auch probieren.
Also mach dir dein Leben doch nicht selbst so schwer.

Tina

Katja von Feel-Good-Moments.com hat gesagt…

Hi Katja,

Ein toller Bericht! Ich finde es schön, dass du deine Erfahrungen teilst.

Das mit dem kochen ist aber doch allgemein so, oder? Ich koche täglich und das braucht meistens auch Zeit, weil ich auch Fix-Tütchen und sämtliche Pulver verzichte. Mit ein paar Tricks, z.b. selbstgemachter Gemüsebrühe-Paste in der Tiefkühltruhe und ein paar gesunden Bitzrezepten geht's aber auch mal schneller.

Ich finde es super, wenn jemand auf Fleisch oder auch komplett auf tierisches verzichtet und es ist doof, dass man sich ständig erklären muss. Umgekehrt fragt man doch auch nicht jeden Fleischesser, wieso er täglich totes Schwein braucht. Aber das ist wieder eine Frage der Toleranz und davon haben wir eh zu wenig in unserer Gesellschaft;-)

Liebe Grüße,

Katja

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