28. Mai 2017

SIZE ZERO IN DEN KÖPFEN

Hallo ihr Lieben!

Wie sehr uns die Medien beeinflussen, lässt sich in verschieden Bereichen festmachen. Besonders wenn es um Schönheitsideale geht, werden wir täglich damit konfrontiert. Sei es im Fernsehen, auf Instagram oder Facebook. Überall sind diese bildhübschen, superschlanken und vielleicht sogar mega durchtrainierten Mädchen. Wir nehmen sie uns zum Vorbild, was auch nicht falsch ist, sofern es auch unser Ziel ist, was wir erreichen wollen. Aber ist es auch tatsächlich unser Ziel?


Body Shaming

Ein Begriff, mit dem ich in diesem Zusammenhang häufiger konfrontiert wurde. Er steht für das meist anonyme Urteil anderer Menschen uns gegenüber, aber auch für die Kritik an uns selbst.
Vergleichen gehört zur menschlichen Natur. Wir vergleichen unsere Leistung und unser Aussehen. Das ganze geselschaftliche Zusammenleben scheint auf diesem Prinzip zu beruhen. Dabei geht es in der Gesellschaft nicht nur, wie in diesem Beitrag, um Äußerlichkeiten. Wir vergleichen uns im Kindergarten, in der Schule und im Beruf. Und wir werden auch miteinander verglichen. Von unseren Eltern, Lehrern und vom Chef. Manchmal ist es schwierig zu beurteilen, wer der größte Kritiker ist. Die Anderen? Die *Bessermenschen*? Oder doch wir selbst?





Zu dick. Zu dünn. Zu falsch.

Dass der vorgelebte Maßstab nicht immer der Realität entspricht, wird dabei vollkommen vergessen.  Wie viel müssen wir uns einschränken oder zurücknehmen, obwohl wir eigentlich etwas anderes lieber tun würden? Sind wir eigentlich noch wir selbst, wenn wir uns auf der Such nach uns selbst verlaufen?


Be your own kind of beautiful.


Bereits in *diesem* Beitrag habe ich den Aufruf gestartet, den Fokus darauf zu legen, sich selbst zu lieben. Und zwar so, wie wir sind. Ich habe euch in diesem Beitrag beschrieben, dass ich zu den Mädchen gehöre, die niemals eine Size Zero tragen wird. Früher hatte ich enorme Probleme damit.  Mittlerweile sieht es bei mir ganz anders aus. Ich habe in den letzten 12 Monaten sogar das ein oder andere Kilo zugenommen. Doch anstatt den Frust wieder in mein Leben zu lassen, habe ich beschlossen, den Zahlen auf der Waage nur noch eine sekundäre Bedeutung zuzuschreiben. Gleiches gilt übrigens auch die Kleidergrößen. 
Es ist schön, andere Menschen schön zu finden. Solange dies auf Augenhöhe geschieht. Noch schöner ist es nämlich, sich selbst schön zu finden. Denn genauso wenig, wie viele von uns mit Komplimenten umgehen können, ist es auch schwierig, uns selbst Komplimente zu machen. Wir haben verlernt, zu akzeptieren, dass wir alle den gleichen Wert haben. Das hat nichts mit Eitelkeit, Arroganz oder gar Narzissmus zu tun. Denn das ist der Punkt, an dem etwas wunderbares mit einem selbst passiert. Ein Prozess, der dahin führt, seine eigene Schönheit nur noch mehr unterstreichen zu wollen.

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Packt die Bikinis aus, schmeißt euch in die Sonne und findet euch geil.

1 Kommentar:

amely rose hat gesagt…

So eintolles und wichtiges Thema, ich wünschte mehr würden sich damit beschäftigen. Da ich gerade "uns Blogger" da als absolute Vorbilder sehe. Statt sich immer mehr runterhungern einfach das kombinieren was dem EIGENEN Körper wirklich passt.
Tolle Worte und ein wundervoller Post.

alles Liebe deine Amely Rose und schau dir gerne meinen London Vlog bei YouTube an

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