31. Juli 2016

INSTAGRAM JULI {FASHION, EDDIE, FOODPORN}

Hey ihr Lieben,

natürlich könnte ich, wenn es zusammenfassend um den Monat Juli geht, eine Menge über das Deichbrand Festival erzählen. Aber da ich meinen letzten Eintrag *klick* dem gewidmet habe, kommen hier ein paar andere Dinge aus dem Monat.



#FASHIONBLOGGER_DE

Nein, natürlich bin ich kein Fashionblogger. Aber da nun endlich der Sommer bei uns angekommen ist, ist es schon ziemlich cool seine neusten Errungenschaften mit anderen zu teilen. Dabei ist mir vor allem in den Sinn gekommen, dass ich in letzter Zeit öfters Kleidungsstücke beim Discounter gekauft habe. Besonders Lidl hat es mir mit seiner Mode angetan. Ist das ein No-Go?
Ich finde nicht und finde es gut, dass Aldi und Lidl ein bisschen versuchen Konkurrenz zu machen!
Beispielsweise sind die Schuhe vom linken und mittlen Bild vom Aldi (Nord) und der Jumpsuit vom rechten Bild ist vom Lidl!



#EDDIE

Über Instagram konnte ich mich leider gar nicht zurückhalten. Eddie, de kleine Rauhaardackel, wird bald ein Teil unserer Familie sein. Mein Freund und ich hatten schon öfters drüber gesprochen und waren uns auch schnell einig, dass es ein Dackel werden sollten. Im Laufe der Zeit hat sich der bloße Gedanke immer mehr verfestigt und wir haben hin und wieder im Internet recherchiert. Nachdem wir mit dem ein oder anderen Züchter in Kontakt getreten sind, haben wir einen Termin vereinbart und wollten gar nicht mehr ohne den kleinen Eddie!
Aber natürlich müssen wir noch ein bisschen warten, bis er dann zu uns kommen darf. Währenddessen fahren wir ihn aber so oft besuchen, wie es geht. Wir sind schon ganz aufgeregt, wenn er dann mitte August zu uns darf! Habt ihr vielleicht (Insider) Tipps und Ratschläge zur Hand, was bei einem Welpen die erste Zeit so beachtet werden muss?

#FOODPORN

Im Sommer sind Früchte jeder Art immer hoch im Kurs. Seit vergangenem Jahr übrigens auch Passionsfrüchte, denn da habe ich sie zum allerersten Mal probiert. Und ich sag euch eins: lecker, lecker!
Ebenso lecker ist auch die Veranstaltung "Münster verwöhnt", bei der sich einmal im Jahr die Spitzengastronome Münsters vereinen und ihre Spezialitäten zum kleinen Preis (kein Gericht teurer als 9,50€) raushauen.
Wer sich an meinen Cityfortwo-Eintrag *klick* erinnern kann, wird meine Freude neue Restaurant zu entdecken, nicht vergessen haben! Dementsprechend bin ich auch im Juli mit dem kleinen Buch unterwegs gewesen und habe eines dieser trendigen Burgerbuden besucht, die in letzter Zeit so aus dem Boden schießen. Übrigens: Süßkartoffelpommes finde ich TOP!

Konntet ihr den Sommer auch bisher so genießen wie ich?

28. Juli 2016

ERFAHRUNGSBERICHT: FESTIVAL (DEICHBRAND)

Hey ihr Lieben,

auf I N S T A G R A M habt ihr mehr oder weniger live mitbekommen, dass ich beim Deichbrand Festival gewesen bin. Und da ich jetzt endlich den Schmutz und den Muskelkater von mir geschüttelt habe, habe ich nun genug Kräfte gesammelt, um meine Eindrücke auch mit euch zu teilen!

Schon seit mehreren Jahren habe ich mir es stets vorgenommen, endlich mal zu einem Festival zu fahren. Immer wollte ich zu Rock am Ring. Doch als ich Alt genug war und auch das nötige Kleingeld vorhanden gewesen ist, gab es verschiedene Diskussionen zwischen den Veranstalter und aus meinem ursprünglichen Traum wurde dann nichts.
Natürlich bin ich hin und wieder bei Festivals wie "Bochum Total" (kostenlos!) und bin auch neulich in Dortmund zu "Rock im Revier" gewesen. Aber da dies alles in meine Nähe ist, konnte ich immer nach Hause fahren und dementsprechend war es dann eben doch nicht so richtig wie ein Festival für mich. Denn wenn ich eines damit verbinde, dann sind es Camping und eine menge Dreck.

Bereits im Frühjahr haben dann mein Freund und ich uns die Karten gegenseitig geschenkt. Dementsprechend hatten wir auch genügend Zeit unser erstes Festival zu planen. Doch all das Planen bringt nichts, wenn die Realität anders aussieht. Die meisten Fehler werden einem erst bewusst, wenn sie wirklich erlebt werden. Und so ist es bei uns auch gewesen. Nicht alles lief perfekt und so wie wir uns es vorgestellt hatten. Wenn ihr also vorhabt, irgendwann einmal in eurem Leben zu einem Festival zu fahren, wird dieser Eintrag vielleicht hilfreich für euch sein!



K O S T E N



Mit dem Ticketspreis von 130€ für ein Kombiticket (also vier Tage inkl. Camping und Müllpfand) ist es alleine nicht getan. Wer ein Festival richtig erleben will, der muss auch investieren. Eine Campingausrüstung, Lebensmittel und Anfahrtskosten gehören ebenso dazu.
Da dies mein erstes Festival gewesen ist, wollte ich nicht unbedingt sehr viel Geld ausgeben. Schließlich wusste ich nicht, ob es mir überhaupt gefällt und ob ich es noch einmal machen werden. Deswegen habe ich ein super günstiges 2er Zelt bei ebay gekauft (ca. 20€) und Schläfsäcke für je 15€ sowie eine Luftmatratze für 8€.
Getränke wie Dosenbier und Energydrinks haben wir bei passender Gelegenheit in den Niederlanden gekauft, da dort kein Pfand ist. Das hat uns ungefähr 50€ gekostet! Außerdem durfte eine Kühlbox (10€) nicht fehlen. Denn so hatten wir zumindest den ersten Tag noch kühle Getränke.
Für den Transport vom Parkplatz bis zum Camping haben wir uns über ebay Kleinanzeigen einen Bollerwagen für 30€ besorgt. Es sollte schon ein stabiler sein, denn wenn die Ladungen über die Ackerflächen gezogen werden, wird ein solcher Wegen ordentlich herausgefordert. Nicht wenige Räder von Transportmitteln aus Plastik lagen irgendwo am Rand rum.
Dosenfutter jeglicher Art kann man aber idealerweise in jedem Supermarkt hier kaufen. Diese Sache mit Campingkocher und Grill haben wir jedoch ausgeschlossen, da wir zum einen nicht so viel mitnehmen wollten und zum anderen für die wenigen Tage kaltes Essen vollkommen in Ordnung ist.
Wie ihr es selbst zusammenrechnen könnt, haben wir im Vorfeld also weit über 200€ ausgegeben.


A N F A H R T
Da das Deichbrand zwar ein Festival in meiner Nähe, aber eben doch ein paar Kilometer von Münster entfernt ist, sollte gut durchdacht sein, wann denn nun die richtige Anfahrtszeit wäre. Wir wollten rechtzeitig vor dem hohen Verkehrsaufkommen da sein, uns aber auch nicht stressen lassen. Denn Festivalzeit ist nicht nur Urlaub, sondern sollte auch Entspannung bedeuten.
Um 7 Uhr morgens ging es dann los. Rund drei Stunden immer geradeaus über Bremen und weiter hoch an die Nordsee. Und die Ausfahrt runter, die schon vollkommen dicht war. Doch bis zum Parkplatz war alles gut ausgeschildert und wir sind im Schneckentempo ganz gemütlich wie eine Karawane bis zu unserem Ziel gefahren. 



C A M P I N G

Letztendlich sind wir zu dem Campingplatz geleitet worden, wo wir auch wirklich im Vorfeld hin wollten. Camping Nord ist ein ehr kleiner und ruhiger Platz, als vergleichsweise der im südlichen Teil. Aber wahrscheinlich immer noch ziemlich lauter als der beim "Green Camp".
Da unser Zelt schon nach wenigen Stunden kaputt gegangen ist (sämtliche Reißverschlüsse) und das provisorische Schlafen darin, alles andere als angenehm gewesen war, hörte das tatsächliche Camping in den frühen Morgenstunden auf und wir sind ins Auto umgezogen.



H Y G I E N E

Wie schon erwähnt bedeutet so ein Festival auch gleichzeitig, sich mit dem ganzen Dreck für einen kurzen Zeitraum anfreunden zu müssen. Das war mir auch klar. Aber mit SO viel Dreck habe ich dann doch nicht gerechnet. Noch bevor wir überhaupt die Bändchen holen konnten, habe ich ausgesehen, als hätte ich beim Iron Man teilgenommen.
Zwar wurde für Duschen und Klo inklusive Spülung gesorgt. Aber dies sollte nicht selbstverständlich sein. Zum Standartprogramm gehören einfach Dixies, die gerne überfüllt und alles andere als angenehm sind. Deswegen habe ich gerne extra lange Wartezeiten in Kauf genommen, um den Luxus einer Toilette mit Spülung zu haben. Denn dies bedeutet auch, dass diese ab und zu gereinigt werden UND Toilettenpapier vorhanden ist.
Ich gehöre wahrscheinlich zu einer der wenigen Mädchen, die die Tage nicht geduscht haben. Denn wer darüber nachdenkt, dass 50000 Menschen (okay, nicht alle) irgendwie irgendwo duschen wollen, fand ich die Vorstellung geduscht eigentlich genauso dreckig zu sein wie ungeduscht fast doppelt so ekelig.
Trotzdem bin ich ein Mädchen und ziemlich penibel, wenn es im Sauberkeit geht. Deswegen durften in meinem Gepäck feuchte Tücher, Erfrischungstücher, Deo und das Color-Glanz Spray aus *diesem Eintrag* nicht fehlen! Übrigens: ein super Trockenshampoo-Ersatz!


E S S E N

Wer nicht nur von Dosenbier sowie Dosenfutter leben will, kann sich natürlich auf dem Festivalgelände allerhand kaufen. Und zugegeben, alles sieht total einladend aus. Burger, Pizza, Pasta und und und. Vegetarisch, Vegan oder einfach nur deftig. Warmes Essen gab es vor Ort ab 5€ und man wurde tatsächlich von einer Portion satt.
Da auf dem Gelände der Hauptbühnen lediglich pro Person eine 1L Tetrapack erlaubt waren, konnte man sich dort nicht davor drücken, Geld in Getränke zu investieren. Für 4€ plus Becherpfand gab es dann Bier vom Hauptsponsor. Natürlich gab es auch alkoholfreie Getränke und Cocktails. Aber da ich weder das eine noch das andere getrunken habe, kann ich zu diesen Preisen keine Auskunft geben.

FAZIT: Das erste Mal Festival heißt nicht unbedingt, dass es das letzte Mal gewesen ist. Aber einiges ist eben doch ganz schön schief gegangen, obwohl ich dachte, ich wäre gut vorbereitet gewesen. Das Zelt ging innerhalb weniger Stunden kaputt. Zu trinken wurde zu viel gekauft. Und natürlich - NATÜRLICH - habe ich irgendwas vergessen. Bis wir schließlich angekommen waren, wusste ich nicht, was das war. Aber was konnte es anderes gewesen sein, als meine Wechselkleidung?
Ich würde es nochmal machen, aber dann anders. Würde nicht meine ganze Energie am ersten Tag rausballern und die Zeit doppelt so sehr zum genießen investieren!

Seid ihr schon einmal auf einem Festival gewesen? Was sind eure Erfahrungen?

21. Juli 2016

PRODUKTTEST: LOREAL ELVITAL COLOR-GLANZ

Hallo ihr Lieben,

den einen ist es aufgefallen, den anderen wahrscheinlich nicht. Aber in einem jugendlichen Wahnsinn, der mich getrieben hat, habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit meine Haare gefärbt. Glücklichweise nicht, wie ich es in meiner rebellischen Phase gemacht habe - schwarz. Sondern dieses Mal das komplette Gegenteil: BLOND!

Die sich mit Färben auskennen, wissen, dass so ein Vorhaben schnell mal in die Hose gehen kann. Allein aus dem Grund, da es eine Millionen Blondttöne gibt und nicht jede unbedingt zum eigenen Typ passt. Habe ich dann hinterher aus selbst herausgefunden.
Zwischen zu Orange und zu Blond, habe ich dann beim dritten Versuchen tatsächlich einen Ton gefunden, der halbwegs OK ist. Doch einer der Nachteile beim Färben ist, dass das Haar darunter sehr stark leidet.

Glücklicherweise erreichte mich in einem sehr unglücklichen Moment die Rettung: ein prall gefülltes Paket der Serie Color-Glanz von Loreal Elvital.


Generell muss ich loswerden: Ich bin von dieser Serie begeistert!
Jedoch gibt es eben den ein oder anderen Artikel den man mehr oder weniger braucht bzw. im Gebrauch hat.

Meine Lieblinge: 2in1 Shampoo und Spülung, sowie die Haarkur zum ausspülen.

Denn das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Während mein Haar zuvor ziemlich trostlos ausgesehen hat, bekam es den versprochenen Glanz bereits nach der ersten Haarwäsche! Außerdem fühlten sie sich wesentlich leichter und erfrischter an, als vergleichsweise zu herkömmlichen Shampoos.

Mehr brauche ich dazu nicht sagen, denn meine Erfahrung mit dem Ergebnis spricht für sich!

Das Color-Glanz Spray werde ich mit zum Deichbrand mitnehmen. Denn da dieses Produkt damit beworben wurde, dass es sich besonders für die Tage zwischen den Haarwäschen eignet. Vielleicht ist es ein guter Ersatz zum Trockenshampoo, welches sonst gerne zu Festivals mitgenommen wird?

Als absolut unbrauchbar habe ich den Haarschaum empfunden. Vielleicht liegt es daran, dass ich ansonsten kaum bis gar keine Stylingprodukte für meine Haare benutze. Weder Haargel noch Haarspray. 

Welches ist derzeit euer Lieblingsshampoo?

14. Juli 2016

AUSBEUTE: STOCKHOLM

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es in meinem "Tagesausflug: Stockholm" - Eintrag gelesen habt, bin ich das Geld was ich mit mir hatte, für alles mögliche losgeworden.
Natürlich auch für Souveniers, manchmal auf persönlicher und privater Natur, aber auch für Dinge, die ich euch nicht vorenthalten will!

B E A U T Y: RITUALS

Was für ein großer Fan ich mittlerweile von Rituals geworden bin, habe ich euch ja bereits in *diesem* Post durchblicken lassen. Und selbst in einem fremden Land, gibt es zwar die gleichen Produkte, aber trotzdem steigt in mir stets das Bedürfnis, es haben zu wollen.
Dieses Mal in wunderbaren Probiergrößen zu mini Preisen - für insgesamt ca. 8€!

B E A U T Y: H&M

Die Heimat von H&M schreibt ihren Namen regelrecht an jede Wand. Dort ist es noch einmal etwas anderes einkaufen zu gehen, als vergleichweise bei uns. Immer noch ein bisschen moderner und trendiger - so kam es mir zumindest vor.
Natürlich hätte ich auch ordentlich Klamotten shoppen können. Aber so wie ich mich kenne, hätte sich dann mein Hirn runtergefahren und innerhalb weniger Stunden hätte ich dann ohne Geld dagestanden. Das wollte ich unbedingt vermeiden!
Deswegen ein paar Beautyartikel, um die ich nicht herum kam: Body Spray und Lidschatten!
Für insgesamt 5€ habe ich die Artikel mitgenommen. Besonders gefällt mir das Body Spray - mein Tipp für warme Tage, fälls euch mein Bericht zum Thermal Spray *klick* nicht angesprochen hat.


F O O D P O R N: FAZER


Okay. Ein Skandinavien-Kenner wird wissen, dass "Fazer" nicht aus Schweden kommt, sondern aus Finnlannd. Und ich bin ein absoluter Fazer-Freak. Ich liebe diese Schokolade. Und nichts auf dieser Welt wäre mir zu teuer, um diese auch zu kaufen.
Nicht in Stockholm, sondern auf der Fährte zwischen Deutschland und Dänemark.
Eine Packung mit rund 300g kostet dort ungefähr 6,50€ - und wer es einmal probiert hat, wird mir recht geben: diese Schokolade ist ihren Preis wert!

11. Juli 2016

TAGESAUSFLUG: STOCKHOLM

Hey ihr Lieben,

wie ich es in meinem Post "Tagesausflug: Paris" schon angedeutet habe oder es auch über I N S T A G R A M zu sehen war, bin ich neulich in Stockholm gewesen. Dank Flixbus habe ich nicht weiter überlegt und wieder eine Fahrt gebucht. Hin- und Rückfahrt haben mich rund 20€ gekostet! Ein absoluter Schnapper, wo ich die Gelegenheit gar nicht erst zugelassen habe, dass die Fahrt dorthin äußerst nervenstrapazierend sein könnte. Denn bei jeweils 18 Stunden für die Fahrt, merkt ihr selbst, dass es sich nicht tatsächlich um einen Tagesausflug handelt. Genauer wäre die Bezeichnung "Tagesaufenthalt".


DIE FAHRT

Als Student kann ich natürlich auf solche Angebote flexibler reagieren und mir drei Tage für eine solche Aktion frei nehmen. Dieses mal ging die Reise in Bielefeld los. Mit einer minimalen Verspätung lief der Countdown von 18 Stunden, bis ich mein Ziel erreichen würde, runter.
Die Reise bis nach Schweden ist super spannend, denn sie beinhaltet diverse Grenzübergänge, eine Fährfahrt und die Fahrt über die Öresundbrücke. Übrigens habe ich mein Geld bereits auf der Fähre gewechselt, da ich in Deutschland nicht die Zeit dazu gefunden habe und ich Vorort nicht warten wollte bis die Wechselstuben öffnen. Da ich in Paris weniger ausgegeben habe, als ich einkalkuliert hatte, habe ich mich daran orientiert und lediglich 80€ von mitgenommenen 100€ gewechselt. Dass das eine Fehlkalkulation gewesen ist, habe ich erst später herausgefunden.

A N K U N F T

Einen Tag später, in aller Früher und vor der geplanten Ankunftszeit sind wir am Busbahnhof in Stockholm angekommen. Sehr zentral und wenige Meter von der Einkaufsstraße entfernt wurden wir dann um halb sechs Morgens auf die Stadt losgelassen. Im Gegensatz zu meiner Parisreise hatte ich wirklich Glück mit dem Wetter und konnte sofort meine Erkundungsreise durch die Stadt wagen.
Denn sowohl Geschäfte als auch Museen oder andere Touristenpunkte machen erst ab 10 Uhr auf. 


S I G H T S E E I N G

Mein engerer Freundes- und Bekanntenkreis weiß, dass ich ein großer Fan von Skandinavien bin. Insbesondere Helsinki ist für mich in den letzten Jahren eine zweite Heimat geworden. Schon seit einiger Zeit wollte ich dementsprechend gerne einmal nach Schweden. Doch, wie ich es eigentlich wissen sollte und wie es sich durch meinen kompletten Aufenthalt gezogen hat, ist Skandinavien alles andere als günstig. Und da ist Stockholm keine Ausnahme. Also: Stupid me, zu glauben, ich würde tatsächlich mit 80€ hinkommen.
Sich umschauen und Bilder machen ist hingegen kostenlos. Und davon hat die Stadt unglaublich viel zu bieten. Absolut beeindruckend, wunderschön und total charmant.
Doch wer sich zu Fuß in Stockholm umsehen will sollte berücksichtigen, dass schnell einige Kilometer gemacht werden. Passendes Schuhwerk ist also bei Städtereisen solcher Art super wichtig!


Gerne hätte ich eines der vielen Museen besucht. Aber es hat absolut nicht in mein Zeitfenster gepasst. Ich stand zwar vor eines, für das ich ans andere Ende der Stadt gerannt bin, aber eben wegen der späten Öffnungszeiten wollte ich die Zeit die ich hätte warten müssen, bis es öffnet, anders nutzen wollen.
Wer das passende Kleingeld mit hat und sich nicht so dermaßen verkalkuliert wie ich es getan habe, würde ich stattdessen aber eine Fahrt mit dem Boot empfehlen. Diese dauert etwas mehr als eine Stunde und man hat die Möglichkeit die Stadt einmal aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Doch mit fast 20€ ist das vergleichsweise zu anderen Städten (Hamburg; Amsterdam) ein teures Vergnügen.


S H O P P I N G

Wie viele von euch wissen, gehört Schweden zu den (inoffiziellen) Fashionhochburgen Europas. Gefühlt hat jeder zweite dort einen Fashionblog und wenn man sich so auf den Straßen umschaut, ist Mode dort wahrhaftig Gesetz! Alle, wirklich alle Schweden sind wahnsinnig hübsch und absolut im Trend. Dementsprechend müssen Labels jeder Art sich vor allem in der Hauptstadt des Landes bemerkbar machen.
Nicht nur mit dem Wetter hatte ich Glück. Auch die Tatsache, dass im Juni auch Sale ist, spielte mir in die Karten, vielleicht noch ein schönes Andenken in Form der ein oder anderen Klamotte zu finden!

V E R P F L E G U N G

Essen und Trinken mit Stil steht bei den Schweden an oberster Stelle. Dabei scheint kein Preis zu hoch zu sein, hauptsache ein Jedermann wird gesehen. Ein Mittagessen unter 10€ gibt es also dort nicht. Wem das nicht passt, der muss entweder zu Espressobar (sowas wie Starbucks, nur wesentlich öfter dort vertreten!) oder Mc Donald's.
Auffallend fand ich bei meiner Suche nach etwas essbaren, dass egal ob verpackt oder frisch, es in der Stadt keinen Salat unter 10€ gibt und auf dem selben Preisniveau steht, wie eine vollwertige Mahlzeit. Außerdem läuft jeder, wirklich jeder, mit einem Smoothie in der Hand rum!
Gegessen habe ich letztendlich bei Espressobar. Ein belegtes Croissant, ein Wrap und ein Smoothie für umgerechnet 15€. Aber dafür hatte ich W-Lan und konnte mein Handy aufladen!


Doch nach ganz viel Geld ausgeben für dieses und jenes, beschlossen meine geschundenen Füße, dass Feierabend für mich wäre. Ein letztes Aufraffen für die Suche nach einen Supermarkt erwies sich im nachhinein als vergeudete Energie und frustriert über die Erkenntnis, habe ich meine letzten Kronen (ungefähr 15€) ausschließlich für die anstehende Rückreise genutzt und in Proviant jeglicher Art investiert.

Anbei ein kleiner Auszug hinsichtlich der Preise
Ein (winziger) Apfel: 1€ 
Schokoriegel jeglicher Art: ca. 1,50€
Wasa Knäckebrot mit Frischkäse: 3€
1,5l Cola Zero: 3€
Jogurthdrink: 2€


 


















Erst um halb zwölf in der Nacht sollte der Bus zurückgehen. Glücklicherweise hatte der Busbahnhof offen und ich musste nicht nur die Straßen von Stockholm irren, bis letztendlich der Bus zur Heimreise wieder da war. Und die 18 Stunden Fahrt haben somit auf's Neue begonnen.

F A Z I T

Ob sich eine solche Strapaze gelohnt hat? Definitiv. Denn letztendlich kosten vergleichsweise 3 Tage Urlaub in Stockholm (okay, es ist mit Flug und Hotel und all diese Selbstverständlichkeiten die ich nicht hatte) knapp 200€ je nach Anbieter. Und wenn dies in Relation gesetzt wird mit dem, was ich bezahlt habe, ist es einfach nur ein Witz.
Ich kann es jedoch nur Menschen empfehlen, die den nötigen Biss und Willen dazu haben. Ansonsten ist es einfach nur anstregend und macht einen nicht so glücklich, wie es bei mir der Fall gewesen ist.


Für welche Stadt würdet ihr eine lange Anreise in Kauf nehmen?




7. Juli 2016

BUCHVORSTELLUNG: BETWEEN THE LINES

Hey ihr Lieben,

ich bin normalerweise sonst nicht so der Mensch, der sich beschwert. Vor allem wenn es um Dinge geht, die einem kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Und ich mache BloggdeinBuch nicht direkt einen Vorwurf. Aber der Umgang mit der Sache stört mich schon ein wenig, sodass ich dem Luft machen möchte.

Ich gehöre zu den Menschen, die es fürchterlich finden ein total kaputt gelesenes oder wie es sonst genannt wird "rundgelesenes" Buch in die Finger zu bekommen. Es muss nicht nagelneu sein, gerne Second Hand. Aber ich finde einfach, dass ein Buch stets mit einer gewissen Achtung behandelt werden sollte. Denn auch, wenn es ein toter Gegenstand ist, hat es Buch eine Seele.

Und wie dieser Sommer es nicht anders wollte, herrschte bisher mehr Regen als Sonne. Wie der ein oder andere Leser unter euch es vielleicht kennt, bedeutet dies, dass insbesondere Büchersendungen gerne von der deutschen Post in einen minimalen Briefkastenschlitz gesteckt und sich selbst überlassen werden. Besonders gerne bei Regen!

Dementsprechend hat mich dieses Buch klitschnass erreicht. Und der Ärger ist natürlich riesengroß. Schließlich war dieses Buch einmal niegelnagelneu. Selbst nach tagelangen trocknen, konnte man nicht mehr viel daraus machen und das gab mir hinsichtlich der Lesefreude einen riesen Dämpfer.
Auf Nachfrage bei BloggdeinBuch, ob es möglich wäre, ein neues Rezensionsexemplar zu erhalten, weil ich die ersten zehn Seiten kaum lesen kann und ich meinen Lesern nicht ein solches Buch präsentieren wollte, war die Reaktion folgende: NICHTS.


 
Emma hängt ihre Hollywood-Karriere vorerst an den Nagel, um das normale Leben zu führen, von dem sie immer geträumt hat. Bei der Suche nach einem College begegnet sie zufällig ihrem Co-Star Graham in New York wieder. Fernab der Glitzerwelt gewährt er Emma Einblicke in die Tiefen seiner Seele. Und endlich gelingt es den beiden, sich zu ihren Gefühlen zu bekennen. Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt, denn Emma muss noch die Werbetour für ihren Kinofilm erfüllen – und zwar mit Bad Boy Reid Alexander! Obwohl Emma ihn damals zurückgewiesen hat, versucht er mit allen Mitteln, einen Keil zwischen sie und Graham zu treiben …

Ohne zu wissen, stolperte ich in den zweiten Teil von irgendeinen Vorgänger. Völlig ahnungslos, dass die Charaktere eine Vorgeschichte hatte, dessen Tiefgang ich nicht genauer kannte.
Und trotzdem machte das Lesen sofern Spaß, dass der Schreibstil das Nachvollziehen der Geschichte sowie dem weiteren Verlauf vereinfachte. Tolle Sachen, wenn wir den kompletten Inhalt außen vor lassen.

Denn, so empfinde ich es stets, ist der Schreibstil nur die halbe Miete. Und der Gegenpart ist alles andere als angenehm, wenn es darum geht, eine Geschichte mit dem Schwerpunkt "Gefühle" nicht oberflächlich erscheinen lassen.

Doch, wie das Karma des Postboten es anscheinend auf das Buch übertragen hat, scheint die Suche nach der Tiefgründigkeit vergeblich. Bad Boy Drama hin oder her. 

Dieses Buch gehört zu den beliebten Strandlektüren, die mit in ein anderen Land kommen, aber nie wieder zurück, weil sie den Platz im Regal daheim nicht verdient haben. 



Was sagt ihr zu solchen Lektüren?

3. Juli 2016

BRANDNOOZ BOX JUNI

Hey ihr Lieben,

neuer Monat, neues Glück: Die Brandnooz Box für den Juni ist da!


Doch bevor es ins Detail geht, hier erst einmal alle Zahlen und Fakten zur Box für den Monat Juni!


Der Inhalt:

# Dr. Karg's Vollkorn-Snack 1,49€
# Franziskaner Alkoholfrei Blutorange 0,89€
# Leibniz Cream Team LE 1,79€
# Mentos Kaugummis je 0,99€
# Bonbonmeister Kaiser Wilder Sanddorn 1,29€
# ORO d'Italia Kirschtomaten ungeschält 1,29€
# Hengstenberg Mildessa für Salate & Wraps 1,49€
# Werner's herzhafte Eierkuchen 1,49€
# Hafervoll RAW 1,69€
# Blanchet Perlé Secco 2,99€

Gesamtwert: 16,39
Preis für Blogger: 6,99€
Normalpreis: 12,99€

Ihr wollt selber eine Box? Dann klickt *hier* !

H E R Z H A F T 


Abgesehen von dem Sauerkraut eine nette Mischung in dieser Kategorie. Jedoch frage ich mich tatsächlich, ob Sauerkraut auf einen Wrap oder gar in einen Salat gehört. Diesen Aspekt genieße ich dann eben doch mit vorsicht. Wobei sich gleichzeitig die Frage nach der allgemeinen Verwendung hervorhebt. Und da kann ich klar sagen, es ist ein Produkt, was ich nicht gebrauchen kann.

Während Tomaten im alltäglichen Gebrauch immer willkommen sind, ist wiederum der Eierkuchen etwas neues für mich. Nicht, dass ich nicht weiß, wie Eierkuchen gemacht wird oder wie dieser schmeckt. Doch ich glaube, wenn es darum geht, vor allem neue Produkte zu entdecken, scheint mit die Kombination mit Chilli und Zitronengras äußerst interessant!


Z W I S C H E N D U R C H

Ohja. Für Snacks und Süßkram jeglicher Art bin ich tatsächlich immer zu haben. Besonders bekannte Marken wie Leibniz und Mentos verschaffen einen eine gewisse Sicherheit in Bezug auf die geschmackliche Richtung. Aber genauso finde ich Kräcker in letzter Zeit super. Doch ob diese Geschmacksrichtung zu mir passt, weiß ich noch nicht. 

Besonders gespannt bin ich auf den Müsliriegel. Ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass vegane Snacks dieser Art nicht besonders überzeugend sind. Aber gerne lasse ich mich vom Gegenteil üerzeugen. 



E R F R I S C H E N D



Natürlich darf in jeder Box das Getränk nicht fehlen. Und obwohl ich alkoholfreie Biere nicht so ansprechend finde, glaube ich, dass es sich bei dieser Kombination um ein richtiges Highlight für den Sommer handeln kann. Und was soll ich sonst noch sagen? Sekt geht immer!

Rundum ein super Paket mit neuen Produkten, die es zu entdecken gilt. Besonders spannend finde ich stets Marken, die ich nicht kenne und gerne durch Brandnooz kennenlernen möchte.

Während die ersten Boxen mich hinsichtlich der Vielfalt nicht so sehr überzeugt haben, sind sie mittlerweile umso abwechslungsreicher und dementpsrechend überzeugender!

Was sagt ihr zum Inhalt der Juni Box?