6. Oktober 2016

BUCHVORSTELLUNG: VERRAT IM ZOMBIELAND

Hallo ihr Lieben,

die letzte Buchvorstellung ist schon etwas her. Und wie besonders die Studenten unter euch es nachvollziehen können, reduziert sich die Zahl der gelesenen Bücher in Klausurphasen drastisch.
Umso glücklicher bin ich, für mich selbst, mir die Zeit genommen zu haben, die ein Buch nun einmal in Anspruch nimmt. Trotzdem habe ich deutlich länger für das Buch gebraucht, als es Normerweise bei mir der Fall ist!



„Du musst helfen!“ Zombie-Jäger Ashton „Frosty“ traut seinen Augen nicht: Seine große Liebe Kat hat eine Botschaft aus dem Jenseits für ihn. Sie wirkt so lebendig, dabei ist sie doch bei der letzten monumentalen Schlacht gegen Anima Industries gestorben. Sofort geht er zu dem Ort, den Kat ihm beschreibt. Und sieht schockiert, wer seine Hilfe braucht: Milla Marks, die verantwortlich für Kats Tod ist! Am liebsten würde er die miese Verräterin den gierigsten Zombies zum Fraß vorwerfen. Aber als Anima Industries zurückkehren, um aus den Zombies endgültig das Geheimnis der Unsterblichkeit zu pressen, müssen er, Ali Bell und ihr Freund Cole umdenken. Bevor es für die Zombie-Jäger zu spät ist. Und für die Welt.

Bereits zu Beginn möchte ich erwähnen, dass es sich bei diesem Buch um den vierten Teil einer Reihe handelt. Die Vorgänger kenne ich nicht und habe mich bisher noch nicht damit auseinandergesetzt. Dies habe ich erst viel später erfahren. Oft habe ich schon Bücher als Quereinsteiger angefangen und musste aufhören sie zu lesen, da die Zusammenhänge aus den Vorgängern an einem Punkt angefangen sind zu verfließen. Bei "Verrat im Zombieland" habe ich eine gegensätzliche Erfahrung gemacht. Leider handelt es sich dabei um eine Seltenheit.

Ein besonderer Pluspunkt, da es keine Selbstverständlichkeit ist.

 
 
Außerdem bin ich besonders kritisch bei Jugendliteratur. Schlichtweg, weil ich mich während ich
lese, nicht willkommen in der Welt der Jugendlichen fühle. Natürlich sind solche Bücher einer speziellen Altergruppe zugeschnitten. Trotzdem vertrete ich die Ansicht, dass jeder einen Anhaltspunkt finden sollte, mit dem man sich als Leser identifizieren kann. Und was soll ich sagen? Nicht nur, dass ich als Quereinsteiner bei diesem Buch Platz finde, nein, auch als jemand der nicht zur Zielgruppe gehört, wird angesprochen.
 

Ein weiterer Pluspunkt, der ein gutes Buch ausmachen sollte! 

Hinzu kommt der Schreibstil. Mit einer lockeren, fast saloppen Art, in der die Gedanken und Gefühle der Figuren dargestellt werden, ist es mehr als ein angenehmer Lesefluss. Selbst in brisanten Situationen der Trauer und Aggression, werden die Leser mit ins Boot geholt. Ganz gleich, ob jemand mit Zombies oder anderen Fantasiegestalten etwas anfangen kann: dieses Buch ist zwar schlicht, aber dafür ansprechend gehalten. Manchmal ist eben doch weniger mehr. Oder?


Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?

Kommentare:

B Ramida hat gesagt…

nice post!

www.bstylevoyage.blogspot.com

Lara hat gesagt…

Sehr interessante Buchvorstellung!

Liebe Grüße,
likethewayidoit.blogspot.de

BeautyChemCam hat gesagt…

Ich kann total verstehen, dass du dich in Jugendliteratur etwas fremd fühlst. Das geht mir leider genauso. Ich kämpfe mich gerade durch die Chroniken der Unterwelt und fühle mich mit jedem Buch unwillkommener. :D Ich bin froh, dass es dir da anders erging. :)

Christina Key hat gesagt…

Hört sich sehr interessant an! :)
Vielen Dank für die tolle Buchvorstellung. ♥


XX,

www.ChristinaKey.com

Claudia hat gesagt…

Hallo Katta,

ich mache mit Jugendliteratur ganz unterschiedliche Erfahrungen. Womit ich da gar nicht warm werde, sind meist die Liebesgeschichten, aber die sind sowieso eher selten mein Fall. Da sind mir die Probleme dann oft zu jugendlich, um mich einfühlen zu können. Es gibt aber auch Jugendbücher, die auch für Erwachsene spannend sind.

Die Reihe kannte ich noch gar nicht, klingt auf jeden Fall interessant :-). Allerdings bin ich eher eine Einzelbandleserin, abgesehen von wenigen Ausnahmen.

Liebe Grüße

Claudia

Sully hat gesagt…

Kann ich bei beidem nicht zustimmen. Eine Buchreihe ist nun mal eine Reihe, da gibts keinen logischen Grund warum man mitten drin einsteigen können sollte, wenns nicht grad explizit draufsteht wie bei einigen Krimireihen oder so. Du liest doch auch nicht Harry Potter 4 losgelöst vom Rest.
Genauso seh ich keinen Grund wieso Jugendbücher jedem einen Anhaltspunkt liefern sollen. Das sind nicht ohne Grund Jugendbücher. Die Zielgruppe sind halt Jugendliche. Wenn du in die Richtung gehen willst versuch doch mal Bücher aus dem Junge Erwachsene Bereich. Die sind auch meist viel angenehmer zu lesen als Jugendbücher.

Katta hat gesagt…

Ich verstehe, was du meinst und im Normalfall ist dies auch so. Mir ging es darum zu beschreiben, um welche Art von Reihe es sich handelt. Die, die so dermaßen verstrickt ist, dass ein Quereinstieg nicht möglich ist oder diejenigen, die Neulinge willkommen heißt!
Beispielsweise habe ich die Hunter-Reihe von Beckett auch nicht mit dem ersten Buch begonnen und habe erst wesentlich später den ersten Teil davon gelesen. Und mal abgesehen davon, war mein erstes HP Buch "Der Gefangene von Askaban". Es muss keine logischen Gründe geben. Aber für mich macht es eine gute Reihe aus, nicht mit Nummer eins anfangen zu müssen.
Ebenso ist es auch mit TV-Serien. Dort sollte jeder mit der ersten Folge anfangen eine Serie zu gucken. Aber wer macht das schon?

Mein Tagebuch und ich hat gesagt…

Mein Freund schreibt auch Bücher und zwar eher im Jugendstil und ich mag das echt gerne, aber ich weiß, dass es da auch ganz andere "Bücher" gibt, die im Jugendbuch-Genre nicht so gut sind.

Ganz liebe Grüße
Natalia von www.meintagebuchundich.de

Lilyfields hat gesagt…

Tolle Buchvorstellung. Die Reihe klingt sehr interessant.

Liebe Grüße
Sabine von www.lilyfields.de

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