18. September 2016

ICH-GEFÜHL: 5 TIPPS FÜR DEIN EGO

Hallo ihr Lieben,

nach einer Ewigkeit habe ich mich dazu entschlossen, hier mal wieder ein Outfit von mir zu posten. Einfach, weil die Tage im September so herrlich perfekt waren und uns allen das gegeben haben, was uns den ganzen Sommer fehlte. Ein bisschen Urlaubsfeeling daheim.

Hin und wieder gibt es zwar ein paar Spiegel-Selfies von mir auf Instagram *klick*, aber ansonsten bin ich meist diejenige, die sich lieber hinter der Kamera befindet.
Trotzdem erreichen mich, zwar sehr sehr selten, aber eben doch manchmal Kommentare, die alles andere als freundlich, gar respektlos meiner Person gegenüber sind. Gerade über Instagram geht sowas sehr schnell.

Und während ich vor zehn Jahren, als pubertierendes junges Mädchen, mir dies wahrscheinlich zu Herzen genommen hätte, bin ich gegenwärtig von mir selbst erstaunt, wie sehr die Zeit für einen spielt und ich über solche Dinge stehen kann.

 Jumpsuit via ebay / Schuhe: Aldi Nord / Sonnenbrille via Firmoo

1. Niemand ist perfekt
Um erst einmal zu dieser Erkenntnis zu gelangen, sollte jeder von uns sich darüber im klaren werden, dass absolut niemand auf dieser Welt perfekt ist. Und selbst diejenigen, die den Eindruck erwecken, als seien sie die personifizierte Perfektion, haben Sorgen und Ängste, genauso wie wir.
Gerade die Menschen, die mit den Finger auf andere zeigen und sich abwertend über sie äußern, haben niemals in den Spiegel geschaut und erkannt, dass wir alle unsere Makel haben.

People are all the same
And we only get judged by what we do
Personality reflects name
And if I'm ugly then so are you, so are you
(Sugababes - Ugly)

Ich finde es nicht nur mir gegenüber, sondern auch allen anderen Menschen absolut respektlos, über ihre Kleidung, ihr Aussehen und ihre Art zu urteilen. Oft frage ich mich, was denn in den Köpfen derjenigen vorgeht, die der Auffassung sind: die ist fett, die ist hässlich und die ist dumm. Wie gelangt jemand zu einer solchen Lebensphilosophie, seine Zeit in die Beurteilung anderer zu stecken, als an sich selbst zu arbeiten?

2. Mehr Sein als Schein
Es ist absolut nichts Neues, dass nicht nur die Gesellschaft, sondern auch ein großer Teil des gesellschaftlichen Interesses darin liegt, etwas repräsentieren zu wollen. Jeder möchte auf irgendeine Art und Weise Anerkennung bekommen, für das was er tut und das was er ist.

Doch wie sehr müssen wir uns dafür verbiegen und wie sehr bleiben wir uns am Ende noch selber treu?

Wenn wir die Titelseiten manch eines Magazines vor uns liegen sehen und wir uns Null Komma Null mit dem Model identifizieren können, liegt es dann an uns oder an der vorgegaukelten Realität? Niemand hat uns zu suggerien, was wir uns als Vorbild nehmen sollen. Denn schließlich ist nicht alles, was Idealtypisch zu sein scheint, auch tatsächlich gesund für uns und unser Ego

3. Du bist gut so wie du bist
Vielen Menschen fällt es extrem schwer, diesen Aspekt für sich anzunehmen. Schließlich wollen verschiedene äußere Einflüsse eben genau das nicht so sehen, bis man letztendlich selber nicht mehr daran glaubt gut genug zu sein. 

Verbiegen, um anderen einen Gefallen zu tun.

Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Und es ist unsere Aufgabe, unsere Stärken zu erkennen und sie hervorzuheben, sodass unsere Schwächen zwar ein Teil von uns sein dürfen, aber nicht der Teil, der uns ausmacht.



4. Lösche negative Einflüsse aus deinem Leben
Dies ist ein Aspekt, mit dem ich mich besonders schwer getan habe. Denn es ist nicht von heute auf morgen umsetzbar. Doch wenn einmal der Entschluss feststeht, dass manch eine Person oder Empfindung einem nicht gut tut, ist jeder Tag nur noch Ballast für einen, solange die Negativität einen Platz im eigenen Leben bekommt. Natürlich ist es extrem schwierig, sich davon zu distanzieren und oft eine schwierige Entscheidung. 

Sobald aber negative Gefühle in Verbindung mit Menschen gebracht werden, gibt es nur einen Weg.

Es kommen neue Menschen ins Leben. Menschen die einen so akzeptieren wie man ist. Die auf das achten, was hinter der Fassade steckt. Menschen, für denen Kleidungsstil und Oberflächlichkeiten keine Rolle spielen. So ist der Lauf des Lebens. Manchmal muss Abschied genommen werden, um Platz für Neues zu schaffen.

5. Egoismus ist nicht immer schlecht
In einem Seminar, welches ich im vergangenden Semester besucht habe, ist genau dieser Satz gefallen. Eine Kommilitonin war unglücklich. Sie ist ungefähr in meinem Alter und hatte unheimlichen Kummer aufgrund ihres Körpergewichtes. Sie hat ein wahnsinnig großes Herz, ein riesen Einfühlungsvermögen und ein offenes Ohr für jeden der sie darum bittet. Drei klasse Charaktereigenschaften, die durch Selbstzweifel und Ausnutzen der Mitmenschen das Gegenteil ausgelöst haben. 
Anstatt auf Andere zu hören, ist es, wenn es um einen selbst geht, immer am hilfreichsten, auch auf sich zu hören: Was tut mir gut? Was gefällt mir? Wie fühle ich mich am meisten wohl?
Egoismus klingt in diesem Zusammenhang nicht richtig, vielleicht sogar deplatziert. Aber wer auf die Definition von diesem Wort schaut, wird feststellen, dass dahinter ebenso "Eigeninteresse" steckt. Bevor also das Interesse meiner Mitmenschen in den Fokus kommt, hat es zunächst einmal äußerste Priorität, darauf zu achten, wie es mir dabei geht.


Dieser Eintrag soll euch Mut machen, an euch selbst zu glauben. Persönlichkeit ist die Eigenschaft, die euch ausmacht. Wenn jemanden nicht gefällt, was ihr tut, dann ist das in Ordnung, aber es sollte euer Vorhaben nicht beeinflussen, solange ihr dran glaubt.
Selbstzweifel gehören zum alltäglichen Leben. Es ist mal mehr und mal weniger dominant. Aber niemals sollten sich das eigene Handeln lenken. Viel bedeutsamer ist es, sich zu den Menschen zu entwickeln, der man sein möchte und nicht, den andere Personen in einen sehen wollen.
Natürlich spielt Kritik eine Rolle. Wir geben sie und nehmen sie auch auf. Manchmal ist es schwierig und manchmal nehmen wir es sehr persönlich. Aber gute Kritik macht sich darin bemerkbar, dass wir an dem Punkt wo wir stehen, abgeholt werden und von dieser Stelle aus weiter arbeiten können, um das Ziel zu erreichen. Kritik die möchte, dass wir in eine vollkommen andere Richtung laufen, ist nicht nur destruktiv. Sie haben ebenso die unterschwellige Intention, dass der Kritikgeber sich über einen stellen möchte.
Wenn wir jemanden nicht mögen, brauchen wir kein schlechtes Gewissen haben. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir nicht alle harmonisieren können. Trotzdem ist es möglich, dass wir uns ein Miteinander gewährleisten können, ohne dabei zu vergessen, dass ohne den Freiraum den wir anderen geben auch keinen eigenen haben.

Kommentare:

paapatya' blog hat gesagt…

total bereichernd :) Und tolles Outfit!
Auf meinem Blog gibt es ein DIY Bastelset von the P.cookery zu gewinnen :)
Vllt. hast du Lust dran teilzunehmen.

Liebste Grüße | paapatya | www.paapatya.blogspot.de

Lu Suito hat gesagt…

Tolle Tips und outfit!

lu | Coco&Louis

Pooja Mittal hat gesagt…

such a cute jumpsuit
keep in touch
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Teresa Emme hat gesagt…

Beautiful outfits and beautiful photos. I'm your new GFC follower # 1521 if you want, come to my blog ♥

https://teresaemme.blogspot.com

Amely Rose hat gesagt…

zu erst einmal, der jumpsuit ist wundervoll und steht dir so gut
und tolle tipps
vor allem der dritte gefälltmir,
wir als mode-beuty blogger stehen da in "großer schuld" und verzerren leider das selbstbild umso mehr

alles Liebe deine AMELY ROSE

Melanie hat gesagt…

Danke für den tollen Post liebe Katta, den fand ich richtig klasse und habe es unglaublich genossen ihn zu lesen. Da würde ich gerne mehr von dir lesen :-*

viele liebe Grüße
Melanie / www.goldzeitblog.blogspot.de

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