10. Juni 2014

BUCHVORSTELLUNG: WAS AUS UNS WIRD

Mittlerweile habe ich nach all dem Abiturstress (übrigens, ich hab es in der Tasche!) auch endlich mal wieder Zeit das ein oder andere Buch zu lesen. Es ist wirklich schwierig, das Gefühl für das Lesen wieder zu finden, nachdem lange nichts mehr passiert ist.
Umso glücklicher bin ich gewesen, ein solch vielversprechendes Exemplar in die Hände zu bekommen.

Es gibt sie immer mal wieder, diese Romane, die jede Generation aufs Neue elektrisieren, die für viele Leser zu Lebensbüchern werden. "Der Fänger im Roggen" zum Beispiel. In Gilberts neuen Roman gibt es neben Salingers Meisterwerk ein weiteres solches Buch, das Weltruhm erlangt hat: "Ampersand". Sein Autor, A.N. Dyer, hat diesen Ruhm aber längst überlebt, er ist alt geworden, leidet unter allerlei Gebrechen, er weiß, dass er seine Kreativität verloren hat. Als sein bester Freund stirbt, lädt er seine drei Söhne zu sich ein, um ihnen ein Geheimnis anzuvertrauen - eine Enthüllung, die nicht alle überleben werden.“


Doch wenn ich schon sage, dass es sich um ein vielversprechendes Buch handelt, ist es meistens dann das Gegenteil. Zumindest habe ich bisher stets die Erfahrung machen müssen.
Anlässlich meines Neueinstiegs in die Lesewelt, handelt es sich hierbei um einen totalen Fehlgriff.
Eine äußerst lang gezogene Einführung in die Gedankenwelt der Hauptfigur tragen lediglich dazu bei, den Leser zu langweilig. Dabei zeigt es, dass der Autor besser die Themenvielfalt variiert hätte, sodass das Publikum mehr im Geschehen ist.

Dabei beinhaltet der Konfliktpunkt ein interessantes Thema mit familiären Schwerpunkt, welches so wie es dort aufgegriffen wurde, ich noch kein zweites Mal gelesen habe.
Trotzdem überwiegt das ewige Leiden, all den guten Eigenschaften des Exemplars und macht jegliche Freude am Lesen zunichte.
Dieses Buch würde ich ausschließlich Lesern empfehlen, die an akuten Zeitüberfluss leiden und nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

Um aber nicht alles komplett kaputt zureden, möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass den Menschen die ein Buchcover entwickeln, eine menge Lob gegönnt sein soll.
Wie auch in diesem Fall, war ich freudig überrascht gewesen, dass weniger manchmal mehr Aussagekraft hat, als viel Kitsch und Schnickschnack.

An hitzigen Sommertagen ein viel zu anstrengendes Buch.
Dessen Tiefgang letztendlich sich erst zu spät offenbart.


Welches ist euer letztes Buch gewesen?

Kommentare:

inbetweenblush hat gesagt…

Ich find das hört sich echt ganz gut an!
Liebst,
Katrin

Lala hat gesagt…

Glückwunsch zum Abi :)

Diana Cloudlet hat gesagt…

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