30. Mai 2012

WHEN YOU COME CRYING I'M NOT GONNA DRY YOUR TEARS




// Jeanshemd - Vintage // Kleid - H&M // Clutch,Kette - Primark //

27. Mai 2012

Zwischenuniversium

// Kleid - Vero Moda // Schuhe - NoName // Tasche - Stefanel // Sonnenbrille - RayBan //

25. Mai 2012

ANALYSE: "Ich hab genauso Angst wie du" von Rosenstolz

Da ich vor kurzem eine Hausaufgabe in Deutsch abgetippt habe, dachte ich, es wäre eine Hilfe für euch, sofern ihr in der nahen Zukunft einmal dieses Thema bearbeitet. Dabei könnt ihr meine Analyse eines Songtextes als Vorlage verwenden. Für alle, die dieses Thema nicht bearbeiten denke ich, dass es trotzdem eine interessante Sache ist und ein wenig Abwechslung in meinen Beiträgen hinein bringt.

In dem Songtext „Ich hab genauso Angst wie du“ von der Musikgruppe Rosenstolz, welcher 2006 auf der CD „das große Leben“ erschien, thematisiert die Höhen und Tiefen einer Beziehung und deren Konsequenzen die sich daraus schließen lassen.

Der vorliegende Text lässt sich in sieben Strophen aufteilen. Während Strophe eins und Strophe drei jeweils acht Verse beinhalten, erkennt der Betrachter eine Abweichung in Strophe fünf und Strophe sieben, die zum Einen aus zehn Versen und zum Anderen aus lediglich einem Vers besteht. Nur die Strophen zwei, vier und sechs zeigen die gleiche Anzahl von jeweils fünf Versen und lassen dem Leser vermuten, dass es bei dieser Regelmäßigkeit um den Refrain handelt.

Ich verstecke Dich
Vor Deinem schlimmsten Traum
Und wärme Dich
Wenn Du an Dir erfrierst
Ich küsse Dich
Wenn Dich keiner küssen mag
Und liebe Dich
Wenn Du Dich wieder verlierst

In der ersten Strophe befindet sich ein Kreuzreim der in der Konstellation abcdefd nachzuweisen ist. Jeder zweite Vers endet mit dem Wort „Dich“ (1,3,5,7), wobei der zweite und sechste Vers keinen Bezug zu den anderen Versen haben. Lediglich Vers 4 und Vers 8 reimen sich „erfrierst“ und „verlierst“.

 Ich hab genauso Angst wie Du
Meine Flügel sind aus Blei
Und bist Du verrückt
Bin ich`s um so mehr
Vom Fliegen sind wir noch ganz schwer

In der zweiten Strophe erkennt der Betrachter einen Paarreim in der Reihenfolge abcdd mit dem Reim in Vers 4 „mehr“ und in Vers 5 „schwer“.


Ich denk mir für Dich
Einen Himmel aus
Und glaub für Dich
Wenn Du selber nicht glaubst
Ich denk für Dich
Die Sonne neu
Und klau sie Dir
Wenn Du Feuer brauchst

In der dritten Strophe befindet sich wie in Strophe eins ein Kreuzreim mit der gleichen Zusammenstellung. Wieder endet jeder zweite Vers mit dem Wort „Dich“ (1,3,5,7), wobei der zweite und sechste Vers sich vom Gesamteindruck dieser Strophe abheben, da sie keinen direkten Bezug in Reim und Ähnlichkeit zueinander haben „aus“ und „neu“. Erst in Vers vier „glaubst“ und in Vers acht „brauchst“, erkennt der Leser den Reim.

Ich hab genauso Angst wie Du
Meine Flügel sind aus Blei
Und bist Du verrückt
Bin ich`s um so mehr
Vom Fliegen sind wir noch ganz schwer

In der drauf folgenden Strophe vier ist das selbe Muster zu erkennen, wie bei der zweiten Strophe. Dies ist eine Wiederholung der kompletten Strophe, wie sie in der Zweiten aufzufinden ist.

Ich hatte schon immer
Schwierigkeiten mit dem Leben
Und hatte schon immer
Schwierigkeiten, das auch zuzugeben
Ich wollte schon immer
Schneller laufen
Höher fliegen
Und wollte schon immer
Höher hinaus
Und bin doch drunter geblieben

Die fünfte Strophe weicht komplett von der bisherigen Vorgehensweise des Verfassers ab, denn es ist ein anderes Schema vorzufinden, welches sich in abcbdefgef widerspiegelt. Auffallend dabei ist, das diesmal fast jeder zweite Vers mit „immer“ endet (1,3,5,8) und zwei Kreuzreime vorhanden sind. In Vers zwei „Leben“ und in Vers vier „zuzugeben“ und in Vers sieben „fliegen“ und Vers zehn „geblieben“. Außerdem heben sich Vers sechs „laufen“ und Vers neun „hinaus“ in dem Sinne von der Strophe ab, da sie genauso wie in Strophe eins und Strophe drei zu den Versen gehören, bei denen man weder Reim noch Ähnlichkeiten nachweisen kann.

Ich hab genauso Angst wie Du
Meine Flügel sind aus Blei
Und bist Du verrückt
Bin ich`s um so mehr
Vom Fliegen sind wir noch ganz schwer

Die sechste Strophe ist nochmals eine Wiederholung von Strophe zwei und Strophe vier.

Ich hab genauso Angst wie Du

Die siebte Strophe besteht aus einem einzigen Vers, indem der Titel des Songtextes aufgegriffen wird.

In der ersten Strophe geht der Komponist auf das Befinden seines Gegenüber ein, indem dieser Situationen schildert, die die Stärke einer Beziehung ausmachen. Für den Verfasser ist es wichtig zu symbolisieren, dass die Schwäche seines Partners kein Nachteil ist, sondern die Energie des Stärkeren beide zum Vorteil nutzen können. Er spricht dabei immer einen bestimmten Menschen an, dies erkennt der Leser durch die Endung jedes positiven Verses mit „Dich“. So wird anhand von Beispielen „schlimmsten Traum“ (Strophe 1 Vers 2), „erfrierst“ (Strophe 1 Vers 4), „Dich keiner küssen mag“ (Strophe 1 Vers 6) und „Du Dich wieder verlierst“ (Strophe 1 Vers 8) dem Betrachter gezeigt, dass trotz schlechter Erfahrungen stets jemand an der Seite einer Person ist, die einen Sicherheit und Halt gewährt.
In der zweiten Strophe beginnt der Refrain mit dem Aufgreifen des Songtitels. Rosenstolz will damit verdeutlichen, dass in einer kritischen Situation keiner auf sich allein gestellt ist, sondern Menschen um einen sind die die gleichen Sorgen haben. Dies wird besonders durch eine Metapher verdeutlicht, indem der Zusammenhang von „Flügel“(Strophe 2 Vers 2) die für etwas leichtes stehen, durch schwer wie „Blei“(Strophe 2 Vers 2) als negativ dargestellt wird. Der Verfasser bekräftigt seinen Partner, nicht auf das eigene Verhalten Rücksicht zu nehmen, sondern durch ungeplantes Handeln das Leben zu genießen, auch wenn die momentane Situation es nicht zulässt. Mit der Aussage „Vom Fliegen sind wir noch ganz schwer“ (Strophe 2 Vers 5) will der Dichter darauf aufmerksam machen, dass eine Beziehung Höhen und Tiefen durchlebt und das man an diesen Erfahrungen reifen kann. 

In der dritten Strophe wird nochmals eine bestimmte Person angesprochen. Dies soll dem Betrachter zeigen, wie persönlich die einzelnen Verse sind. Denn durch die Endungen jedes zweiten Verses mit „Dich“ fühlt sich der Leser angesprochen und assoziiert das Geschilderte mit den eigenen Erlebnissen. Durch die Verse „einen Himmel aus (denken)“ (Strophe 3 Vers 2), „an jemanden glauben“ (Strophe 3 Vers ¾), „eine Sonne neu denken“ (Strophe 3 Vers 6) schafft der Dichter dem Partner eine schöne Welt, die einen aufmuntern soll und gleichzeitig Energie spendet. 

In der vierten Strophe beginnt nochmals der Refrain, um die vorherige Strophe von der kommenden Strophe und dessen Wandel zu trennen.

In der fünften Strophe thematisiert der Verfasser seine Ansichten, die eigenen Erfahrungen und zeigt seinem Partner, dass was er zuvor versucht hat zu vermitteln. Auffallend dabei ist, das diesmal nicht jeder zweite Vers mit „Dich“ endet, sondern die Endung diesmal „immer“ ist. Er möchte zeigen, das jeder seine Schwierigkeiten mit etwas hat und das die Leistungen die von einem erwartet werden, nicht immer dem entsprechen, was man erbringen kann. Dies konkretisiert er durch Nennung von Beispielen, wie „Schneller laufen“ (Strophe 5 Vers 6), „Höher fliegen“ (Strophe 5 Vers 7) und „Höher hinaus“ (Strophe 5 Vers 9).

In der sechsten Strophe kommt nochmals der Refrain zum Einsatz und lässt diesen durch die fünfte Strophe aus einen anderen Blickwinkel erscheinen. Denn durch die eigenen Erfahrungen des Komponisten entsteht ein Wandel, der dem Betrachter zeigt, das eine positive Grundeinstellung zum Leben dazu verhelfen kann auch problematische Ereignisse zu bewältigen.
Dieser Eindruck wird mit der siebten Strophe die den Songtitel aufgreift abgerundet und verdeutlicht nochmals, die Wichtigkeit der Kommunikation in einer Beziehung um vermeidliche Dispute zu reduzieren, sodass man sich auf das Wesentliche im Leben konzentrieren kann. Rosenstolz appelliert mit diesem Song an die Allgemeinheit, um zu zeigen das nicht nur in Beziehungen, sondern auch in der Familie oder im Freundeskreis eine solche Atmosphäre herrschen kann. Dabei berücksichtigen sie den Gedanken einer Person, die sich einsam fühlt und machen dem Hörer verständlich, dass in solchen Situationen immer einer da ist dem es genauso geht und der ein offenes Ohr für jegliche Form von Problematik hat.

LYRIK: ROSENSTOLZ // BILDER: WEHEARTIT

18. Mai 2012

BUCHSHOP: FACHBUCH SCHAPER



Der Onlineshop von Fachbuch Schaper hat mir vor kurzem zwei wunderbare Exemplare aus ihren Sortiment zugeschickt, um mir einen kleinen Eindruck von ihrer Vielfältigkeit auf deren Sachgebiet schaffen zu können.
Anbei möchte ich hinzufügen das beide Bücher nicht unterschiedlicher sein können, da zum Einen vielmehr ein Themengebiet angesprochen wird, welches im Alltag kaum zu Worte kommt und zum Anderen habe ich ein Buch erhalten, welches normalerweise in der Schule verwendet wird.
Beides sind Bücher, die ich mir so nicht kaufen würde. Und deswegen ist es für mich umso interessanter, durch diese Möglichkeit Eindrücke von anderen Interessengebieten zu erhalten.

Damit ihr einen kuren Eindruck von dem zu erst genannten Buch bekommt, hier eine kleine Einleitung zu dessen, wie ihr es selbst nachlesen könnt:

Die Urwald-Hebamme – Der spannende Alltag einer Missionarin
38 Jahre lang trägt Schwester Ilse Roennpagel das Licht Gottes in die „grüne Hölle“ Brasiliens. Als Hebamme ist sie unermüdlich unterwegs in den unendlichen Urwäldern des Riesenlandes. 2000 Kindern verhilft die „Mutter des Volkes“, wie die Brasilianer sie nennen, zum Leben. Sie bringt den Menschen Krankenpflege und Nähkurse, Hygienetipps und Leseunterricht – vorallem aber das Wort und die Liebe Gottes. Ihr mutmachendes und packendes Lebenszeugnis ist ein Lobgesang auf einem mächtigen Gott.“

Nicht nur eine interessante Geschichte, denn es ist ein Buch voll mit Erfahrungen und Emotionen. Zudem veranschaulichen Bilder die Ereignisse, die Familien und die Gegebenheit in denen sich die Schwester Ilse Roennpagel befindet. Auf 160 Seiten befindet sich keine trockene Erzählung, sondern ein lebendiger Dienst der den Leser viele Lebensweisheiten vermittelt und in den Bann einer anderen Kultur zieht.
Ich empfehle euch dieses Buch, wenn ihr mal von fiktiven Geschichten aus den Bestseller Listen Abstand nehmen wollt. Denn manchmal hat die reelle Welt einiges mehr zu erzählen, als die unerschöpflichen Quellen aus der Welt des Nichts.

Zum Anderen findet ihr in der folgenden Aufführung den Inhalt dessen, welches als Schulbuch beziehungsweise im Deutschunterricht verwendet wird (9./10. Klasse):

Perfekte Morde – Texte & Materialien
Diese Kriminalerzählungen stecken voller Spannung und Überraschungen. Sie lassen den Leser nicht los, sondern zwingen ihn zur gedanklichen Auseinandersetzung. Es handelt sich nicht um traditionelle „Detektivgeschichten“, in denen die Suche nach dem Täter immer nach dem gleichen Schema abläuft, sondern meist um „Verbrechensgeschichten“, die einen Blick in die Psyche des Täters eröffnen und die oft eine Wendung nehmen, die der Leser nicht erwartet hat.“

Wenn ich mich an meine Zeit an die Sekundarstufe eins zurück erinnere, kommt es mir nicht zum Bewusstsein, dass ich in all den Jahren mich jemals mit einer anspruchsvollen Lektüre für das Niveau eines solchen Jahrgangs beschäftigt habe.
Natürlich ist es Pflicht einer Schule, dass ein Buch gelesen wird. Schließlich gehört dies zur Allgemeinbildung und Kultur eines Menschen. Doch wenn Schüler nicht gefördert werden, sondern nur auf der Stelle treten ist das nicht im Sinne der Gruppe.
Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es auch anders sein kann. Kurze Kriminalerzählungen mit viel Spielraum zum nachdenken, ohne Langeweile und viel Potential. Ich hätte mir damals gewünscht, solch eine Thematik in dem Jahrgang 9 und 10 zu bearbeiten. Denn neben den Geschichten befinden sich in dem Buch mit Rund 200 Seiten viele Erklärungen, Hilfestellungen und Ausarbeitungen, die den modernen Unterricht bereichern.
Ich würde jedem Deutschlehrer dieses Buch empfehlen, da es äußerst Abwechslungsreich gestaltet ist und vorallem verschiedene Blickwinkel von Krimis zeigt, welches die Schüler ansprechend finden könnten.

Wie ihr seht, ist die Vielseitigkeit von Büchern unergründbar. Eine Seite wie die von Fachbuch Schaper hat es mir wieder einmal bewiesen und befürwortet meine Ansichten, dass man sich nie auf eine bestimmte Art von Stilrichtung bei Büchern festlegen kann und sich immer wieder überraschen lassen sollte.

14. Mai 2012

MY FRIENDS ARE IN THE BATHROOM GETTING HIGHER THAN THE EMPIRE STATE





























// Sonnenbrille & Blazer - No Name // Shirt - Monki // Rock - Shana  // Boots - H&M //










10. Mai 2012

FINALLY ARRIVED



Stefanel Bag // Buffalo High Heels

6. Mai 2012

SHOP: PETER HAHN

Ist ein Tuch bei warmer Jahreszeit ein Tabu oder gibt es Ausnahmen, in denen es sogar besser wäre, ein Accessoire wie dieses bei sich zu haben? Diese Frage stellte ich mir, als ich neulich auf der Suche nach etwas gewesen bin, dass sich vom Tragekomfort eines Ringes oder einer Kette abhebt.
Peter Hahn ist ein Onlineshop gefüllt mit den schönsten Dingen die im Leben einen Platz haben sollten. Kleidung für Mann und Frau, genauso wie Accessoires rund um das Thema Wohnen. Mir ist diese Seite besonders ins Auge gestochen, da sie Artikel anbietet, die nicht nur modisch schön sind, sondern zum Größten Teil auch noch hochwertige Stoffe beinhalten.

Eines dieser bewundernswerten Prachtstücke ist mein neues Tuch mit Blümchenmuster. Dieses Muster ist immer aktuell und passt zu jeder Altersgruppe. Kaum ein Mädchen kann kein Kleidungsstück mit Blümchenprint vorweisen. Der Stoff ist angenehm und leicht zu tragen und passt ideal in die Jahreszeit mit schönen Wetter. Die Farben harmonieren miteinander und sind das Highlight zu jedem schlichten Outfit. Die Verarbeitung ist soweit es diese Art von Stoff es zulässt sauber. Nur ist das Etikett sehr provisorisch angenäht, sodass das Label schnell abreißen kann.

Zudem ist mir bei diesem Tuch die Idee gekommen, euch zu zeigen, wie viele Möglichkeiten es gibt solch einen Gegenstand passend zum Outfit zu kombinieren. 
Hier meine (kleine Auswahl, es gibt noch viel mehr) Tragemöglichkeiten:


5. Mai 2012

ERFAHRUNGSBERICHT: FRAU JAHNKE HAT EINGELADEN, MA GUCKEN WER KOMMT

Da ich zu den Menschen gehöre die an einem Freitag lieber auf dem Sofa liegen und Filme gucken, dachte ich, es wäre eine super Idee bei einem Gewinnspiel der Halle Münsterland teilzunehmen. Dort konnte man zwei Tickets für die am selben Abend stattfindende Kabarett Show unter dem Motto „Frau Jahnke hat eingeladen, ma gucken wer kommt“ gewinnen. Da ich bisher noch nie die Möglichkeit hatte, ein Kabarett Ereignis live zu erleben, wollte ich die Chance nutzen und habe kurz darauf die Zusage bekommen. Und falls ihr euch mit dieser Thematik zuvor noch nicht auseinander gesetzt habt, hier eine kurze Erklärung von Wikipedia, womit sich Kabarett im Großen und Ganzen beschäftigt: Kabarett ist in seiner Motivation gesellschaftskritisch, komisch-unterhaltend und/oder künstlerisch-ästhetisch.
Und falls ihr zusätzlich nicht wissen solltet, wer Frau Jahnke überhaupt ist, so seht dies nicht als eine Notwendigkeit an. Bevor dieses Gewinnspiel überhaupt stattgefunden hat, wusste ich noch nicht einmal das es diese Verkörperung von Kabarett überhaupt gibt.
Schließlich mag ein Liebhaber dieser Form von Belustigung behaupten, dass jegliche Art dieser Darstellung einen höchst ansprechenden Charakter besitzt.
Erst als ich es am eigenen Leib erfahren musste, wie sehr man sich in dieser Thematik täuschen kann, wurde mir bewusst, das Kabarett nicht gleich Kabarett ist und nicht alles Gold ist, was glänzt.
Über die Organisation der Halle Münsterland kann ich mich im Bezug zu Veranstaltungen dieser Art nicht beschweren, denn sowohl Einlass als auch die wesentlichen Aspekte im Internen Bereich waren für mich äußerst zufriedenstellend.
Vorallem hat mir der Veranstaltungsort gefallen, denn im Vergleich zu Messen oder meinem Besuch bei Helge Schneider, der die große Halle füllte, ist bei Frau Jahnke ein Kongress Saal gewählt worden. Das heißt soviel wie, dass dort normalerweise Tagungen von beispielsweise Parteien stattfinden.
Da ich schon im Vorfeld von meinem Vater (der mich auch unfreiwillig begleiten musste!) darauf hingewiesen wurde, dass die Hauptperson des Abends eine Stilrichtung einschlägt die wenig mit meiner Moral von Kabarett zu tun hat, wusste ich nicht genau was mich erwarten sollte. Schließlich brachte diese Aussage meine komplette Vorstellung von dem, was mich erwarten würde total durcheinander und verwirrte mich bis einschließlich zu dem pünktlichen Beginn des Events.
Das Gute an der Sache ist, dass wenn man wie ich einen Platz in der letzten Reihe hat, nicht nur eine komplette Einsicht der Fans und deren die es für den Abend sein müssen hat, sondern auch, falls in einem das Bedürfnis aufsteigt unbedingt diese Räumlichkeiten zu verlassen, es niemanden stört.
Der erste Punkt war also schnell abgehakt und eingegrenzt. Denn die Menschen die freiwillig ihr Geld dafür ausgegeben haben, waren durch ihr Aussehen und Verhalten deutlich zu erkennen. Die grobe Mehrheit bestand nämlich vorallem aus Frauen mittleren bis gehobenerem Alters die es bevorzugen unter ihres Eigenen in Gruppen zu weilen, lautstark die Aussagen der Künstlerin bekräftigen und dabei zu verstehen geben, wie viel sie vorallem von der männlichen Spezies halten. Nämlich nichts. Und die Damen, die in Begleitung ihres Partners waren, versuchten mit allen Kräften dieses Verhalten zu übertreffen, indem sie vorallem versucht haben, es zu ignorieren, dass sie überhaupt einen Gefährten, der sich trotz Überwindung mit ihnen zu dieses Geschehen getraut haben. Das Spannende daran ist also das Zusammentreffen dieser gesellschaftlichen Schichten gewesen.
Unter dem Strich gesagt, kann ich also behaupten, dass das Event nicht der eigentliche Anlass zur Belustigung war, sondern die Menschen die es besucht haben. Zumindest bin ich somit einen großen Teil der Zeit damit beschäftigt gewesen, meine persönliche Verhaltensforschung voran zu treiben und habe erst viel später bemerkt, das sich auf der Bühne eine Dame befand, die grobe Ähnlichkeiten mit vielen weiblichen Gästen hatte.
Nun stellte sich mir die Frage, in welchen Film ich nun gelandet war. Wer war nun diese Frau Jahnke und was wollte sie bewirken?
Trotz der guten Akustik kam bei mir nichts verständliches an. Sollte eine ehemals Kunst und Germanistik Studentin nicht über einen durchaus facettenreichen Sprachgebrauch verfügen? Ist es nicht Bestandteil der Kunst, kreativ zu sein?

So müsste es also ein einfach Spiel für Frau Jahnke sein, die Menschen mit Talent zu überzeugen und nicht mit groben Unfug. Die wenige Bühnenpräsenz trug dazu bei, das von der Grundidee passende Witze und Anspielungen nicht ausgeführt werden konnten. Stets befand sich eine andere Person auf der Bühne die etwas darstellen wollte, es aber nicht konnte. Denn durch Bemühung allein, die Menschen mit Freude am Geschehen zu infizieren ist nicht das Mittel zum Erfolg. Auch wenn mit diesem Titel „Frau Jahnke hat eingeladen“ sie schon seit Jahren auf Tour ist, so scheint es für mich nicht nachvollziehbar, warum sie mit diesem Konzept Erfolg hat. Denn selbst wenn Gerburg Jahnke in ihren Kreisen Erfolg hat, ziehen solche Lückenfüller die flache Stimmung noch weiter herunter. Ein Jener der in den vordersten Reihen verweilte, würde behaupten, das meine Aussage nicht der Wahrheit entsprechen würde und demnach sehe ich es als meine Pflicht, hinzuzufügen das aufgesetztes Lachen und überschwängliches Klatschen dazu beigetragen haben, die Glaubwürdigkeit jedes Künstlers in der Wertung zu drücken. Schon bevor der erste Teil des Abends dem Ende entgegen ging, fiel mir auf, das zum Einen die letzten Reihen kaum besetzt waren und zum Anderen die vorhandene Masse immer mehr dazu neigte unruhiger zu werden, bis schließlich wenige mutige Menschen es geschafft haben die Räumlichkeiten bis auf weiteres zu verlassen. Erst als Frau Jahnke die Pause ankündigte und die Massen heraus strömten, nahm ich dies zum Anlass das Schicksal meines Freitagabends in die Hand zu nehmen und es mit etwas Schönem zu beenden. Mein Sofa, ein Film und ich.

1. Mai 2012

I WISH I HAD A REASON MY FLAWS ARE OPEN SEASON


Dies ist die Kurzfassung meiner vergangenen Woche. Ich hatte viel zu tun, bin kaum zur Ruhe gekommen udn habe mir immer noch die Zeit genommen, mir eine Auszeit vom stressig Alltag zu nehmen. 
Meine Lieblings TV-Verfilmung ist endlich angekommen, ich habe gefühlte tausend Jahre schon danach gesucht und sie zu einem bezahlbaren Preis gefunden.
Außerdem habe ich schon mein Geburtstagsgeschenk bekommen und das obwohl ich erst nächsten Monat Geburtstag habe. Zudem bin ich auch in einem MRT (=Magnetresonanztomographie) gewesen und habe mir neue Puma Schuhe aus Wildleder gegönnt.

Ich wünsche euch noch ein schönes langes Rest-Wochenende!
Katta.