29. März 2012

PRAYING FOR LOVE AND PAYING IN NAIVETY







Hey ihr Lieben,

morgen ist erst einmal der letzte Schultag und dann sind Ferien. Glaubt mir, zum ersten Mal nach langer Zeit habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als einfach mal Ferien zu haben. Das sind die Fotos die in der letzten Zeit entstanden sind und wie ihr sehen könnt, habe ich nichts besseres zun tun gehabt, als zu essen und zu lesen. (Das ist mir übrigens erst hinterher aufgefallen!)

Liebe Grüße,
Katta.

24. März 2012

KLOSTER GERLEVE





Ich war neulich mit meiner Klasse für ein paar Tage zu Besuch im Kloster Gerleve. Diese Arten von Ausflüge nennt man bei uns "Tage religiöser Orientierung", obwohl es nicht viel mit Religion zu tun hat. Ich dachte mir, ich zeige euch, wie es dort ausgesehen hat und lasse euch mit diesem Gedanken und einem Gedicht, welches ich gerade noch für die Schule am bearbeiten bin, den Tag ausklingen.


Johann Wolfgang von Goethe: Auf dem See (gedruckt 1789)

Und frische Nahrung, neues Blut
Saug ich aus freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf.
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf!

Aug, mein Aug, was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so gold du bist;
Hier auch Lieb und Leben ist.

Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die türmende Ferne;
Morgendwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.


21. März 2012

LYING IS THE MOST FUN A GIRL CAN HAVE WITHOUT TAKING HER CLOTHES OFF


// JACKE & SCHUHE - PRIMARK // SCHAL - MONKI //

Es ist schönes Wetter! Freut euch, seid glücklich und macht das, wozu ihr Lust habt!

15. März 2012

FARBE






Jedes Mädchen braucht manchmal ein bisschen Farbe, oder?
Zumindest sind das die Dinge, die ich mir neu zugelegt habe.

10. März 2012

ERFAHRUNGSBERICHT: HELGE SCHNEIDER - RETTUNG NAHT 2012

Helge Schneider kennt jeder. Doch wenn die Menschen einen kennen, verbinden sie sofort etwas mit dieser Person, sei es gutes oder schlechtes. Dabei stellt sich die Frage, was verbindet man mit Helge Schneider? Reis? Käsebrot?
Wenn man eine Veranstaltung von Helge Schneider besucht, kommt diese Frage nicht auf. Jeder Besucher weiß genau, dass man von ihm nichts erwarten kann. Das macht Helge Schneider aus. Das Unerwartete ist ein Reiz, den viele Menschen in die Halle Münsterland gelockt hat.
Helge Schneider ist kein Stereotyp und genauso sind seine Fans. Man kann sie in keiner Kategorie einordnen und ihnen keinen Stempel aufsetzen. Das sind die Eigenschaften, die den Abend zu etwas besonderen haben wirken lassen, schon bevor die eigentliche Veranstaltung begonnen hat.

Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang die Organisation gefallen. Die Konstellation verschiedener Aspekte wie beispielsweise Einlass, Service und Garderobe sind für eine enorme Besucherzahl äußerst stimmig gewesen.
Es ist erwähnenswert zu behaupten, dass die Halle Münsterland besonders vorbildlich ist und sich andere Locations an diesem Verhalten orientieren sollten.
Beinahe schade finde ich es jedoch, dass auf der Eintrittskarte ausdrücklich erwähnt wurde, dass der Beginn pünktlich sei. Man sollte denken, das wenn dies extra vorgemerkt ist, auch seine Richtigkeit hat. Es ist aber nicht so gewesen. Ganze sechs Minuten Verspätung.
Doch wahrscheinlich bin ich die einzige Person, die dies überhaupt bemerkt hatte. Denn sobald die Lichter ausgegangen sind, war die Stimmung fokussiert auf das bevorstehende Geschehen.



Ich hatte zuvor noch nie Helge Schneider live gesehen, noch nicht einmal einen anderen Komiker. Dies ist aber kein Argument, denn mit gefiel es sofort und ich wurde wie bei den anderen Besuchern sofort in den Bann eines Künstlers gezogen, ohne das ich auf die Idee gekommen bin, mich dagegen zu wehren. Die Idee die hinter der Setup gestanden hat, hat die jahrelange Erfahrung von Helge Schneider gezeigt. Es ist eine bunte Mischung aus Musik, Erzählungen und akrobatischen Highlights gewesen. Der perfekte Einklang zwischen diesen Aspekten hat dies zu einem gelungenen Abend gemacht, denn man hatte kaum die Möglichkeit nach Luft zu schnappen, weil man zu sehr damit beschäftigt gewesen ist, vom vielen Lachen keine Bauchschmerzen zu bekommen.
Nach ungefähr einer Stunde wurde die Pause von Helge Schneider groß angekündigt und ist circa dreißig Minuten gegangen. Das Deprimierende an der Sache ist, das ich wirklich mehr Unterhaltung erwartet hätte. Denn nach der Pause ist es auch nicht viel länger gegangen, als vor der Pause. Eine Stunde plus Zugabe. Das war nicht sehr hinreichend.
Manch ein Fan würde behaupten, das Helge Schneider so viel in zwei Stunden erzählen würde, wie ein anderer Komiker nicht an einem Abend schaffen könnte. Dieses Argument klingt für mich plausibel. Doch ein Jemand der kein eingefleischter Helge Schneider Fan ist, sollte sich darüber im klaren sein, ob fünfunddreißig Euro für drei Stunden inklusive Pause lohnenswert sind. Ich frage mich bis heute, wo der Zusammenhang zwischen dem Titel der Tour "Rettung Naht" und der Show gewesen ist. Ich konnte ich einfach nicht entdecken.
Abschließend kann ich sagen, das Helge Schneider tun und lassen kann, was er will. Die Menschen lieben ihn und wollen ihn sehen. Da könnten die Karten doppelt so viel kosten, sie würden ihn trotzdem sehen wollen. Denn wie heißt es doch so schön, Intelligenz und Wahnsinn liegen nahe beieinander!
(Sorry für die schlechte Qualität von Bild und Video, meine Kamera kann leider bei komplizierten Lichtverhältnissen keine scharfen Bilder machen!)

8. März 2012

BUCHVORSTELLUNG: Der Lemur

In den letzten Wochen hatte ich viel für die Schule zu tun und generell kein Interesse, irgendein Buch zu lesen, deswegen kam dieses Kapitel vorerst zu kurz. Da sich aber aus einem mir nicht erklärbaren Grund, auf einmal mein Gewissen meldete, blieb mir nichts anderes übrig, als einen Kompromiss einzugehen.
Streng genommen war es eigentlich kein Kompromiss, denn ich habe die Entscheidung aus freien Stücken getroffen."Der Lemur" von John Banville alias Bejamin Black hatte den Weg zu mir gefunden.
Jedenfalls sollte das Buch nicht allzu umfangreich sein und außerdem wollte ich mich mal wieder mit einem Kriminalroman beschäftigen. Die Gelegenheit kam gut, als ich im Internet eine Seite fand die Bücher für sage und schreibe 0,19€ unter die Menschen brachte. Kurzer Hand entschied ich mich für einige Stücke und wer siehe da? Der Lemur fand den Weg zu mir nach Hause.
Bevor ich jedoch angefangen habe, das Buch zu lesen, musste ich mir stets die Frage stellen, was denn nun ein Lemur sei. Zu Zeiten des Internets, keine schwierige Angelegenheit. Trotzdem stelle ich mir bis heute die Frage, wo der Zusammenhang liegt.
Denn eins solltet ihr wissen, ein Lemur ist ein Tier, welches in Australien lebt und Nachtaktiv ist. Die äußerlichen Merkmale sind im wesentlichen uninteressant, da es sich nicht von anderen kleinen Tieren mit Fell abhebt, außerdem ist es unwichtig, wenn man bedenkt, dass es in dem Buch um einem Mord geht.
Doch bevor ich euch zu viel erzähle, hier einmal die Geschichte:
„Der Multimilliardär und Ex-CIA-Agent Williams Big Bill Mulholland will seine Memoiren schreiben lassen. John Glass, ehemaliger Journalist und Mulhollands Schwiegersohn, nimmt den Auftrag nur widerwillig an. Er engagiert einen Detektiv, der Nachforschungen anstellen soll. Wenige Tage später ist der Mann tot. Erschossen. Offenbar hatte jemand Interesse daran, gewisse Dinge geheim zu halten. Aber Schweigen kann man nicht kaufen – auch nicht, wenn man zu einer der reichsten Familien New Yorks zählt …“
Im Kontrast zu Krimis die ich in der Vergangenheit gelesen habe, machte mich schon allein das Erscheinungsbild es Buches stutzig. Ich konnte mir nicht vorstellen, das ein Buch mit nicht einmal 160 Seiten eine abgeschlossene und vorallem überzeugende Geschichte beinhaltet. Da meine Erfahrungen mit diesem Genre trotzdem stark begrenzt ist, blendete ich diesen Aspekt aus und versuchte so gut wie möglich in die Geschichte einzutauchen.
Sich in die Geschichte einzufinden war nicht schwer, denn der Aufbau der verschiedenen Figuren und vorallem die der Thematik war simpel. Jedoch muss man hinzufügen das dies nur zu Beginn der Fall war. Der Autor hatte große Probleme damit, den Grundgedanken beizubehalten und verlor nach und nach den roten Faden der Geschichte. Prinzipiell würde ich behaupten, dass dies ein Phänomen ist, welches vieles Autoren passiert und würde es deswegen als nicht allzu dramatisch beschreiben. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, als wäre dies ein Fehler den ich schon zuvor hätte voraussagen können.
Hinzufügen kann man außerdem, dass die Charakteren keine Persönlichkeit besitzen. Anscheinend hat sich der Autor es zum Vorsatz gemacht, die Standardphrasen eines jeden Krimis zu verwenden. Eine Hauptperson. Seine Frau. Ihr Sohn. Seine Geliebte.Der Schwiegervater. Eine Firma. Ein Toter und ein Geheimnis. Das Problem an der Sache ist nicht, dass die Idee schlecht ist. Denn wenn man die Rohstoffe eines Krimis gut verwenden kann, so bleiben einen genug Möglichkeiten das Blatt zu wenden und ein Buch lesbar zu machen. Doch wenn man in 160 Seiten acht Eigenschaften so authentisch wie möglich verpacken möchte, muss man sich kurz halten. Und bei diesem Gedanken besteht die Gefahr, dass durch das aktive Kürzen und unterschlagen von Informationen dazu beiträgt, das der Leser zwar versucht die Geschichte aufmerksam zu verfolgen und trotzdem keinen Entschluss finden kann. Das Problem dabei ist, dass mögliche Idee keinen fruchtbaren Boden finden. Die Saat die zu einer Pflanze heranwachsen könnte, wird dem Leser verwehrt und bereitwillig unterschlagen. Deswegen kann der Betrachter dieses Kriminalromans mit voller Aufmerksamkeit das Buch gelesen haben und trotzdem zu keinem Fazit kommen. Denn selbst wenn das Ende offensichtlich wäre, hätte man nicht die Möglichkeit, würde die eigentliche Geschichte dem Leser verborgen bleiben.
Abschließend kann ich sagen, dass ich selbst zwei Wochen nachdem ich das Buch durchgelesen habe, immer noch nicht sicher bin, wer nun der Mörder ist. Mich hat die Geschichte lange beschäftigt und das, obwohl ich das Buch in keiner Weise ernst nehmen kann. Vielleicht ist dies die Intention des Autors. Doch das ist mehr eine Vermutung. Viel mehr glaube ich, dass der Verlag lediglich Geld am Papier sparen wollte und deswegen mutwillig gekürzt hat. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso der reguläre Preis für dieses Buch bei 11,00€ liegt und man wenig dafür geboten bekommt. Irgendetwas ist da schief gegangen.