31. Dezember 2012

10 THINGS YOU DIDN'T KNOW ABOUT ME

Anstatt das Jahr mit einem Jahresrückblick oder guten Vorsätzen zu beenden, habe ich mir gedacht, es wäre vielleicht von Interesse mich nach so langer Zeit einmal genauer kennenzulernen. Da ich sonst immer sehr darauf bedacht bin, weniger von mir zu erzählen, gibt es heute zehn Dinge die ihr noch nicht über mich gewusst habt. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.

  1. Früher wollte ich Künstlerin werden.
    Also nicht im Sinne von Musiker oder Schauspieler. Ich hatte wirklich daran geglaubt, mit Kunst Geld verdienen zu können. Mit steigendem Alter ist mir dann schmerzlich bewusst geworden, dass ich mein Leben als Künstler nur damit finanzieren kann, wenn ich auch richtiges Talent vorweisen könnte, welches aber nicht der Fall ist. Seither beneide ich diejenigen, die ihr künstlerisches Schaffen präzise umsetzen können und arbeite weiter an meinen abstrakten Machenschaften.
  2. Als Jugendlicher habe ich eine Zeit lang nur Schwarz getragen.
    Kaum zu glauben, aber in meiner wilden Phase als Jugendlicher habe ich es vorgezogen, einer Gemeinde anzugehören, die von den meisten Menschen mit einen Schmunzeln wahrgenommen wird. Das Privileg, mit Menschen einer bestimmten Szene zu tun zu haben, reicht bis heute an. Sie haben mir gezeigt, dann eine Darlegung mehrere Facetten beinhaltet und deswegen von beiden Seiten veranschaulicht werden sollte. Deswegen ist es egal ob du Gothic, Emo oder Punker bist, wichtig sind die Dinge die einen ausmachen und das ist auf jedenfall nicht dein Aussehen.
  3. Ich habe kein Internet auf meinem Handy.
    Auch wenn ich jetzt nicht sonderlich alt bin, kommt es mir manchmal vor, dass ich in Sachen Trendsetzung gar nicht mehr mithalten kann. So ist es die Technik die kein Alter kennt. Mit jeder neuen Idee reifen wir an Erkenntnis, doch die Technik frischt sich immer wieder neu auf. Während es mir so vorkommt, als hätte ich gestern erst eine VHS Kassette im Supermarkt gekauft, surfen meine Mitschüler während des Unterrichts im Internet.
  4. Ich habe keine Ahnung von Wein.
    Zumindest wird kaum einer dieser edlen Tropfen meinen Kriterien gerecht. Im Grunde genommen gibt es eine Menge zu beachten. Herkunft, Lagerung und Preis. Vorallem der Preis. Der Rest ist mir da schon beinahe egal, wenn es nicht so wäre, dass jeder Supermarkt verschiedene Weine mit unterschiedlichen Etiketten anbietet und es somit sehr schwer ist, sich auf einen Wein festzulegen.
    Jedes Mal, wenn ich im Supermarkt einen Wein kaufen will, stehe ich gefühlte Stunden vor der Angebotspalette und kaufe dann doch den für 1,50€. Ich bin eine Schande für alle Weinliebhaber, ich weiß.
  5. Ich besuche lieber Konzerte anstatt Diskotheken.
    Generell ist es mittlerweile in Mode gekommen, eine alternative Freizeitbeschäftigung zu finden, dessen Geräuschkulisse jegliche Form von verbalen Austausch untergräbt. Trotzdem kann jeder, der schon einmal ein (gutes) Konzert erleben durfte, mit Sicherheit sagen, dass es nichts Schöneres gibt als ein Erlebnis dieser Art. Zugegeben, mein letzter Konzertbesuch ist schon etwas lange her, aber dafür sind Neue in Planung.
  6. Mein Kleiderschrank ist das größte Möbelstück in meinem Zimmer.
    Was eigentlich nichts Ungewöhnliches bei Frauen ist. Aber mein Kleiderschrank hat ein sagenhaftes Volumen, welches man kaum in Worte fassen kann. Ich bin jedes Mal selber erstaunt, wie gut ich mich in den einzelnen Fächern zurechtfinde und frage mich, wie es sein kann, dass ich so viele Kleidungsstücke beherberge.
  7. Meine Lieblingsstadt ist Helsinki.
    Natürlich gibt es Städte die vom Erlebnisfaktor an Popularität viel gefragter sind. Doch es hat sich mit den Jahren herausgestellt, dass diese Stadt es gewesen ist, die auf ganz charmante Art und Weise mein Herz gewonnen hat. Manhattan ist wunderbar, Berlin ist spitze, Kopenhagen ist eindrucksvoll, Salzburg ist pompös. Aber Helsinki ist einzigartig. Es gibt keinen besseren Platz auf der Welt, den Menschen beim Sprechen zu belauschen, ohne überhaupt ein Wort zu verstehen.
  8. Ich besitze mehr Sneakers als High Heels.
    Und das, obwohl ich die hohen Hügel nicht nur gerne anschaue. Doch neben den vielen Vorteilen beim gigantischen Absätzen, gibt es auch einige Nachteile und ich halte es dann immer für fragwürdig sie zu tragen. Und mal abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten, sind sie im Alltag mehr eine Last. Beispielsweise könnte ich niemals damit Auto fahren und müsste dann ein Paar flache Schuhe immer dabei haben. Der Zeitaufwand der dort betrieben wird ist also aus meiner Sicht zu hoch. Dies soll aber nicht heißen, dass man mich nicht in hohen Schuhen sieht. Ich bin schlichtweg der gemütliche Typ.
  9. Seit Jahren bin ich Dauergast bei Ärzten.
    Nicht das ihr denkt ich sei Hypochonder (=Angst vor ernsthaften Erkrankungen ohne objektiven Befund) , aber wie manch einer von euch sich eventuell an meinen Erfahrungsbericht bezüglich der Akupunktur vor einiger Zeit entnehmen lassen konnte, habe ich starke Schmerzen im linken Fuß und Wade. Bisher hat sich noch kein Arzt finden lassen, der Interesse an meinem Problem hat, geschweige dem mir irgendwie helfen möchte. Vielmehr macht es den Anschein, als würden sie die Standartpunkte abarbeiten und wären dann mit ihrem Latein am Ende. Dementsprechend werde ich regelmäßig von einem Facharzt zum Anderen überwiesen und bin genauso schlau wie zuvor.
  10. Mein Vater ist mein bester Freund.
    Mein Zuhörer. Mein Lexikon. Meine Nummer-gegen-Kummer. Mein größter Fan. Mein Augenöffner und mein Wegbereiter. Auch wenn ich ihn am Rande des Wahnsinn bringe, ist er derjenige, der mich stets zurück in die Realität holt. Danke für alles!

Und diejenigen die jetzt Lust bekommen haben, zehn Dinge über sich zu schreiben, die bisher niemand von einem wusste, sollen sich jetzt angesprochen fühlen. Denn ich möchte unbedingt meine Leser besser kennenlernen. Wer auch einen solchen Eintrag verfasst, soll sich dazu frei fühlen, den Link zu seinem Beitrag einfach unten als einen Kommentar zu posten. Ich schaue mir jeden Beitrag mit einem Link an und werde es auch kommentieren. Ich bin gespannt, ob es funktioniert.

In dem Sinne, rutscht gut in das Neue Jahr!

26. Dezember 2012

GOD KNOWS WHAT IS HIDING IN THOSE WEAK AND DRUNKEN HEARTS

Hallo ihr Lieben,
danke für die vielen Teilnehmer an meinem Gewinnspiel. Die Glücklichen haben bereits eine Nachricht in ihrem Postfach und diejenigen die keine Mail von mir bekommen haben, dürfen sich im neuen Jahr auf noch mehr Gewinnspiele freuen.
Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest. Ich habe die bisherige Weihnachtszeit sehr genossen und wünsche euch ebenso eine ereignisreiche Geschehnisse, die euer Blut zum kochen bringt.
Dies sind meine Eindrücke aus den vergangenen Tagen, ich hoffe, es gefällt euch!
Die Weihnachtszeit. Bietet dem Einem Unheil und dem Anderen Segen. Und trotzdem endet es im selbem Schema. Denn Weihnachten ist nicht unbedingt ein Fest, gefüllt mir Freude. Während man zwischen Geschenken, die kaum Nutzen mit sich tragen und heillosen Gesprächen von Verwandten versucht, die Feiertage schnell vorbeiziehen zu lassen, findet sich kaum einer, der diesen Jahresabschnitt mit erhobenen Hauptes, als eine viel tiefgründigere Bedeutung des dargelegten Materiellen bezeichnen kann. 

Doch wenn man das Zwischenmenschliche als einen Nutzen von besonderer Art ansieht, wird einem die Bedeutung der weihnachtlichen Geschehnisse schnell bewusst. Dies ist ein Prozess der nicht in Sekunden, Minuten oder Stunden gerechnet wird. Wer mit den Jahren die Bedeutung versteht, wird erkennen, dass die Zeit kein bestimmtes Rechenschema hat, sondern gefüllt von Emotionen die Erkenntnis mit sich trägt, die Menschheit auf einen besseren Weg zu bringen. 

Erst wenn jeder für sich, ganz allein, zu der einzig wahren Lösung gekommen ist, wird einem bewusst, dass die materiellen Dinge unwichtig sind soweit man weiß, dass dies nicht über den Einklang der Familie geht.

9. Dezember 2012

WEIHNACHTSAKTION {win}

Diese Jahreszeit und besonders dieser Monat ist die Zeit des Gebens. Und da das Wetter meistens sowieso verrückt spielt, verbringt man seine Zeit doch gerne daheim bei den Liebsten. Vielleicht mit einem druckfrischen Buch?


Diesen Gedanken unterstützten die Verlagshäuser Bertelsmann, Urachhaus, Goldmann und sendeten mir ihre neusten und schönsten Auflagen, um sie an euch weiterzureichen. Es sind wirklich wunderbare Exemplare. 

Am liebsten würde ich sie selber behalten. Aus folgenden Titel stelle ich euch dann Bücherpakete zusammen:

(In der Reihenfolge der Bilder und von links nach rechts: Lady Gaga x Terry Richardson (3x), Komische Deutsche von Thomas Gsella, Die letzten Fragen der Menschheit von Gunnar Homann, Leichte Turbulenzen von Alexa Hennig von Lange, Magna Mater von E.W.Heine, Halbes Leben von Mats Strandberg, Maschenglück von Angelika Wolk-Gerche, Frühstück von Camilla Jensen, Koma von Richard Scrimger, Ich und du und er von Marleen Nellen, Devi von Christel Mouchard, Kriegswinter von Jan Terlouw)

Was ihr dafür tun müsst?

  1. Seid oder werdet Leser meines Blogs
  2. Hinterlasst einen Kommentar mit euren Namen und eurer Mailadresse
  3. Dies sollte bis zum 26.12.2012 15 Uhr geschehen

Das Los entscheidet, wer welche Bücher erhält. Jedoch kann ich, wenn ihr einen Titel besonders gerne haben möchtet, dies berücksichtigten. 
Über eine rege Teilnehmerzahl würde ich mich sehr freuen. Die Gewinner erhalten von mir, mit Ablauf des Gewinnspiels eine Nachricht.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch eine frohe Weihnachtszeit.

DIE GEWINNER WURDEN BENACHRICHTIGT. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 

6. Dezember 2012

KEEP ME IN YOUR HEART


Angst bringt dein Blut zum kochen. Lässt dich Dinge tun, die unüberwindbar scheinen.
Angst weckt Kräfte in dir und löst deine Hemmungen.
Angst macht einen anderen Menschen aus dir.
Angst ist viel mehr als nur ein Wort. 

Es nimmt den Platz ein, der deine Hoffnungen schwinden lässt. Es bringt dich zum zittern, weinen, kreischen, zum fluchen. Es veranlasst dich, Dinge zu sagen und Dinge zu tun, die du sonst unterdrückst. Zwar schlummert es tief in dir, doch es kommt nie zum Vorschein.

Angst öffnet deinen inneren Käfig, bricht die Gitter und zwingt dich in die Knie.
Der emotionale Kollaps. Das ist Angst.

Du kannst es nicht fassen, doch es ist allgegenwärtig. In jeden von uns schlummert dieses kleine ängstliche Mädchen. Es schreit nach Aufmerksamkeit. Tod. Hass. Liebe. Freundschaft. Geld. Erfolg. Macht.
Was sagt dein ängstliches Mädchen?

1. Dezember 2012

WE CAN DANCE UNTIL WE DIE


// Spitzenkleid & Budapester - H&M // Jeanshemd - Vintage // Shopper -Stefanel //

Falls jemand zufälligerweise ein professionelles Equipment zu verschenken hat, möge dieser sich melden oder bezüglich der Qualität meiner Bilder zu dieser Jahreszeit schweigen!

In dem Sinne, meine Lieben, freut euch auf das kommende Wochenende. Denn dann startet meine Weihnachtsüberraschung für euch. Der perfekte Zeitpunkt, Leser zu werden, wenn man es noch nicht ist. Was dahinter steckt, werdet ihr sehen. Seid gespannt und freut euch drauf.

Bis dahin, genießt die kommenden Tage.

28. November 2012

I NEVER SAID I'D LIE AND WAIT FOREVER


Die Ruhe vor dem Sturm. Sie löst in dir die absolute Panik aus. Ungewissheit. Du weißt, es wird etwas passieren. Doch der Zeitpunkt ist in der Schwebe. Du weißt, du kannst alles haben, du musst es nur wollen.
Die Welt liegt dir zu Füßen. Trete sie nicht, gehe auf ihr.

Gemeinsam kann man das Unmögliche möglich machen. Es gibt immer einen Weg. Einen Ausweg. Einen Fluchtweg.
Das Leben und die Jahre habe dich zu etwas besonderen gemacht. Deine Erinnerung an schöne Zeiten gestalten dir einen Notausgang.
Die Erkenntnis, dass man Chancen nutzen muss, indem man die Gelegenheit ergreift. Legen diesen Schalter um. Denke nicht, sondern fühle.

Tust du dies, wirst du von der von Glück gefüllten Welt umarmt und nie wieder losgelassen.
Die Wunder, die die Welt mit sich bringt, werden dich ein Leben lang begleiten, damit du den Glauben nicht verlierst. Den Glauben an dich selbst.

25. November 2012

REZEPT: SCHOKOPUDDING

Rezept:
50 g Schokolade
50 g Zucker
500 ml Milch
1 EL Kakaopulver
2 EL Speisestärke

1.) 300ml Milch und Schokolade in einem Topf zum kochen bringen.
2.) Vom Herd nehmen und 200 ml Milch, Zucker, Kakaopulver sowie Speisestärke unterrühren.
3.) Nochmals aufkochen lassen und einige Minuten abkühlen lassen.
4.) Toppings nach Bedarf wählen, wie z.B. Weiße Schokolade, Schokodrops, Mandeln usw.

Immer wieder Sonntags holt einen die Erkenntnis ein, dass man sich an solchen Tagen, in denen Wind und Regen sich die Hände reichen, nur mit etwas beglücken kann, dessen Macht viel größer ist als ein Naturspektakel. Dabei ist es mir vorallem wichtig, dass es von innen heraus wärmt und Schokolade der ausschlaggebende Bestandteil ist. Das ich dann auf einen Schokoladenpudding gekommen bin, erstaunt mich. Schließlich ist es nichts außergewöhnliches. Und genau deswegen ist es wahrscheinlich so besonders.  Innerhalb von zehn Minuten ist man dann für das restliche Wochenende versorgt und kann es sich vor dem Fernseher gemütlich machen. Also Mädels, ran an den Herd!

22. November 2012

REGRETS COLLECT LIKE OLD FRIENDS

Nachts, wenn die Welt zur Ruhe gekommen ist und die Dunkelheit die müden Augen übermannt, da starre ich an die funkelnden Punkte an meiner Zimmerdecke und warte auf ein Wunder.

Nachts, wenn die Stille in deinem Kopf hämmert und du hoffst, das es durch vorbeifahrende Autos oder dem Zeigerspiel der Uhr, für einen Augenblick  deine Einsamkeit vergessen lässt.

Nachts, wenn der Freiraum für deine angestauten Gedanken am meisten Spielraum einnimmt und dein Wunsch nach einem Gespräch das größte Verlangen ist.

Nachts, wenn du dir wünschst, dass deine Schlaflosigkeit von der Müdigkeit abgelöst wird und du in einen Traum fällst, gefüllt mit dem Wunschgedanken, dass dies die Realität sei. 

Dann ist es nachts - auf einem anderen Teil der Erde.

18. November 2012

NEW IN TOWN


// PLATEAUBROGUES - H&M // SHOPPER - STEFANEL //

Bei den Trendfarben dieser Saison, kann ich schlichtweg nicht daran vorbei gehen ohne mindestens einmal mit den Gedanken gespielt zu haben, dieses Teil zu kaufen. In zwei Fällen habe ich dann tatsächlich zugeschlagen. Pleite, aber glücklich! Was sagt man dazu?

14. November 2012

BOULEVARD OF BROKEN DREAMS

Auch wenn es nichts zu feiern gibt, so feier dein Leben. Denn es führt dich zu der Erkenntnis des Unendlichen. Wenn du glaubst es ist vorbei, fängt es erst an. Ein Kreislauf des Unermesslichen, gefüllt mit Banalitäten zwischen den verstaubten Gedanken unserer Vergangenheit und der tiefliegenden Gefühle der Zeit.

Was ist bloß aus uns geworden? Wo führt dieses Spiel hin?

Wir schütteln im Einklang mit den Köpfen, synchron wie Schwimmer und wissen, es ist vorbei.
Du sagst kein Wort, drehst dich um und nimmst die andere Richtung des Kreislaufes ein.

9. November 2012

TAKE A SAD SONG AND MAKE IT BETTER

// Bluse - Vila // Jeans - Bershka // Sneaker - Puma // Tasche - Tchibo // Uhr - Gucci //


Manche Tage schmecken wie kalter Kaffee. Einfach bitter.

Du stehst auf und weißt, dass der Tag aufhören wird, wie er begonnen hat. Mit viel Unmut und einem lauten Stöhnen. Es ist ein Geräusch gefüllt mit Entsetzen, Panik und voller Zweifel, die dein ständiger Begleiter im Alltag sind. 
 
Gesichter, die in deine Seele blicken.
Wissen sie wie du dich fühlst? Wissen sie von deinen Gedanken?

Manchmal, wenn du zwischen den Zeilen ließt, erkennst du, dass die fremden Fratzen sich zu Grimassen verziehen. Ein Gelächter so laut und unüberhörbar, wie der Urknall. Sie wissen es.
Ein Kreischen in deinem Kopf, penetranter als ein Tinnitus.

Erst auf dem zweiten Blick realisierst du, dass sich in den Fratzen keine Grimassen widerspiegeln. Ihnen geht es nicht besser. Vielleicht sogar schlechter.

Und du glaubst, du wärst der einzige Mensch, gefüllt mit Sorgen?

4. November 2012

BUCHVORSTELLUNG: Zwei an einem Tag

Da ich in letzter Zeit von den Büchern, die ich gelesen habe, mehr oder weniger enttäuscht war, beschloss ich eines der vielen aktuellen Bestseller mein Herz erobern zu lassen.
Ich bin sicher die Meisten kennen dieses Buch oder zumindest die Verfilmung.
Und wenn ein Roman schon die Ehre bekommt, verfilmt zu werden, dann muss da schon eine gewisse Leistung vorhanden sein, die einen Überzeugt.

15.Juli 1988. Am Tag ihrer Examensfeier lernen sich Emma und Dexter kennen. Sie verbringen die Nacht miteinander, aber am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, können sie einander nicht vergessen. Immer wieder kreuzen sich ihre Wegen an jenem magischen Tag, dem 15. Juli. Es vergehen 20 Jahre, bis die zwei endlich erkennen, wonach sie immer gesucht haben.


Es ist nichts Neues, das ich bevorzugt Liebesromane lese. Aber eine 0815 Geschichte überzeugt mich schon lange nicht mehr. Deswegen habe ich einige dieser klischeehaften Werke aus meinem Bücherregal verbannt und mich unvoreingenommen „Zwei an einem Tag“ gewidmet, ohne mir dessen bewusst zu sein, dass mich eine Geschichte wie diese in seinen Bann ziehen könnte.
Schon ohne das Buch gelesen zu haben, fallen dem Betrachter gewisse Gegebenheiten auf, die einen positiv auf das künftige Leseverhalten stimmen. Es ist schon beinahe nichts Neues, das ein gut gegliederter Roman, mit einem roten Faden, der das Geschehen leitet, besser bei einem Leser ankommt, als eine Ausgabe, die nicht vielmehr ist, als ein Haufen Blätter bemalt mit schwarzer Tinte.

Dabei hat der Betrachter keinerlei Probleme, sich in die Thematik einzufinden, da es eine Ausgangssituation schildert, die so nahe an der Realität gebunden ist, als hätte man es selbst erlebt. Zumindest macht es den Anschein, als wäre ein großer Teil der Zielgruppe schon einmal in einer solchen Situation gewesen. 

Natürlich verbindet jeder Leser ein anderes Gefühl mit der Konstellation der Protagonisten. Jedoch ist der immer wiederkehrende Jahrestag, welches das Ausschlaggebende der gesamten Geschichte ist, für den Leser ein Ereignis, der die Nähe zum Buch mit jedem Kapitel näher bringt.
Zwar gibt es Textstellen, die nicht allzu kompatibel mit dem Geschehen und der Bindung an die Zeit passen. Jedoch hat der Verfasser ein Talent dafür, dies mit seiner Formulierung zu überspielen. 
Mit steigender Anzahl der Kapitel und das Altern der Charakteren, steigt auch die Erwartungsfreude beim Leser. So hinterlässt dies den Eindruck, als würde man mit zunehmender Seitenzahl, ebenso an Erfahrung und Reife erlangen, wie es bei den Hauptfiguren der Fall ist.
Das Augenmerk darauf gelegt, den Leser nicht mit einer rosaroten Scheinwelt zu betrügen, schafft es der Autor, die Liebe und dessen Entwicklung in einem Zeitraffer dahingleiten zu lassen, als würde man selbst an dem seines Gegenübers verzweifeln.
Das Aufschäumen der Emotionen, auf höchst Brisante Art und Weise vermittelt eine Wirklichkeit, die nicht schonungsloser sein kann, als es bisher der Fall bei jedem von uns war.

Ohne zu verraten, wie die Achterbahnfahrt der beiden Freunde ausgehen wird, kann ich euch sagen, dass das Buch in einem besonders charmanten Stil die zwischenmenschliche Bindung, einem äußerst einprägsam nahe bringt. Dabei ist es vollkommen egal, ob man diese geschilderten Situationen selbst erlebt hat oder nicht. Denn Fakt ist, dass man entweder aus diesem Roman für die Zukunft lernt oder seine vergangenen Erfahrungen reflektieren kann.

Habt ihr es auch schon gelesen oder den Film gesehen?

1. November 2012

DON'T YOU KNOW YOU MIGHT FIND A BETTER PLACE TO PLAY?

Der schönste Platz der Welt. Die Natur. Meine liebste Natur. Sie ist immer da und umgibt uns vierundzwanzig Stunden. Wie die Luft zum atmen, ist sie mal mehr und mal weniger vorhanden. Dessen Haltbarkeit für uns unbestimmt. Doch überlebt hat es die Menschheit mehrfach.
Der Mensch, dessen Haltbarkeit zeitlich begrenzt ist und dessen Egoismus nichts mächtigeres als seine eigene Erscheinung zulässt, fühlt sich bedroht.
Er verschließt sich vor der Schönheit und ist erst zufrieden, wenn das Natürliche den Menschen akzeptiert. Doch die Umwelt muss nicht auf den Menschen Rücksicht nehmen.
Es ist eine verkehrte Welt, in der kaum ein Mensch den Durchblick hat, weil dieser sich selbst vor den Wunden des alltäglichen verschließt.
Treu nach dem Motto aus dem Reich des Tieres: Fressen oder gefressen werden, handelt der Menschen gegen die Natur und das, obwohl der Stärkere viel älter ist als wir alle zusammen.
Mit diesem Gedanken spaziere ich, durch Wiesen und Wälder und bin erstaunt wie lange es die Natur schon mit uns ausgehalten hat.

27. Oktober 2012

THIS IS HALLOWEEN {HORRORFILME}

Halloween, ein wunderbarer Tag zum gruseln und schocken. Bevorzugt grusel ich mich jeden Tag. Schockiert bin ich sowieso immer. 365 Tage im Jahr. Manchmal 366 Tage.
Während die Meisten über Dekorationen oder Rezepte schreiben, möchte ich euch einige Filme nahe legen, die an einem so bedeutsamen Abend nicht fehlen dürfen. Dabei ist für jede Altersklasse etwas dabei.

E I N T E I L E R
"The Blair Witch Project" Okay, eigentlich auch ein Zweilteiler. Aber der Nachfolger ist nun wirklich nicht der Rede wert, also bleibt der Fokus ausschließlich bei dieser Version. Ein Klassiker und einer der ersten Gruselfilme die ich gesehen habe. Ich fand die Idee schon zu Beginn super gut. Während böse Zungen meinen, dass dieser Film einer der Schlechtesten sei, bin ich davon überzeugend gewesen, dass es wirklich solche Momente gibt, in denen der Kick des Abenteuers zum Verhängnis werden kann.
"The Others" Wie auch in "The Blair Witch Project" spielt das Übernatürliche hier eine wichtige Rolle und spielt nicht nur mit den Hauptdarstellern ein nervenaufreibendes Versteckspiel, sondern auch mit dem Zuschauer. Während man sich fragt, was denn nun hinter der ganzen Geschichte steckt, wird man immer mehr in den Bann des Spuks hineingezogen.
"Carriers" Wie in vielen Horrorfilmen ist eine Seuche der Auslöser dessen, dass die Menschheit wieder einmal zu grunde geht. Doch in der Umsetzung, der Szenenwechsel und der Geschichte die hinter den verschiedenen Charakteren steckt ist eine eine ausgebrochene Seuche wie diese, beinahe zweitrangig.
"House of Wax" Wie auch in anderen Filmen, würden auch hier die Kritiker von einen der schlimmsten Horrorfilme sprechen. Doch die Kombination mit aus vorhersehbaren und undefinierbaren Geschehnissen, ist eine explosive Kombination.
"No Exit" Wieder eine Standartidee, die nur auf eine andere Art und Weise umgesetzt wurde. Wieder einmal spielt das Verhalten der involvierten Menschen eine ausschlaggebende Rolle. Das Spannendste dabei ist, dass Emotionen und Reaktionen unvorhersehbar sind und somit das Ende der Geschichte für mich mindestens genauso überraschend war.
"Ghost Ship" Gehört genauso zu den Klassikern der modernen Horrorfilme und fehlt selten in einer guten Sammlung. Schon allein der Titel verrät den Inhalt. Dabei ist der grusel Moment durchaus größer, als der Ekelfaktor. Eine gute Mischung aus Fakt und Fiktion lässt den Zuschauer an der Existenz von Übernatürlichen zweifeln.
Z W E I T E I L E R
"28 Days Later & 28 Weeks Later" Eine Seuche breitet sich wieder einmal über die Menschheit aus. Die Überlebenden erzählen ihre Geschichte auf eine interessante Art, die einem kaum Zweifeln lässt, da neben den Standard von Abenteuern der Zweiteiler auch noch einen Clou beinhaltet. Das gute an den beiden Filmen ist zudem, dass sie auch unabhängig voneinander geguckt werden können. Man findet sich im zweiten Teil sehr schnell zurecht und hat eine Probleme den Einstieg zu finden.
"The Texas Chainsaw Massacre" Ein jahrealter Klassiker, indem nicht nur eine böse Person die Hauptrolle spielt. Nein, die Hauptrolle wird gespielt von einer bösen Person und einer Kettensäge. Das war es auch eigentlich. Natürlich gibt es auch hier böse Menschen, die dem bösen Hauptdarsteller, natürlich Maskiert, helfen. Wie auch in so vielen Filmen bevor, gibt es auch hier arme, dumme Touristen, die aus einem abgelegenen Dorf nicht mehr herausfinden. Hier steht weniger die Geschichte im Vordergrund, sondern schlichtweg die Spannung und der Ekel.

M E H R T E I L E R
"Final Destination" Ein spielt mit dem Tod, indem der Tod eine wichtige Rolle spielt ohne überhaupt als eine Vermenschlichung anwesend zu sein. Fakt ist, wenn der Tod dich einmal auf der Liste hat, findet er dich. Und wie in jeden Teil dieser Reihe, versuchen ein paar der Todeskandidaten dem Tod zu entkommen. Eine sehr gute Idee, die stellenweise Fragen mit sich bringt. Ich habe soweit alle Teile gesehen, aber besonders die aktuelleren Erscheinungen finde ich nicht so überzeugend. Dementsprechend würde ich euch die ersten zwei, eventuell drei Teile nahe legen. Hierbei ist es auch egal, mit welchen Teil ihr beginnt. Wer die Geschichte verstanden hat, findet sich in jedem Teil zurecht.

Natürlich gibt es noch viele andere Titel, Klassiker und Filme die deutlicher im Gedächtnis des Zuschauers sind. Die vorgestellten Filme sind meine persönlichen Lieblinge (natürlich gibt es noch mehr, aber dann müsste ich auf dieser Seite ausschließlich über Filme schreiben!).
Ich bitte euch, auch nur die Filme für eure geeignete Alterklasse zu kaufen, schließlich gibt es die "Freiwillige Selbstkontrolle" nicht ohne Grund. Es gibt ausreichnet Filme, die in der passenend Alterklasse überzeugen, schockieren und einem Gänsehaut verschaffen. Für jeden ist etwas dabei.
Wie ihr wisst, kaufe ich bevorzugt meine Filme bei rebuy, da ich mit der Auswahl und den Preisen zufrieden bin. Deswegen nutzt die Gelegenheit und stockt eure DVD Sammlung für Halloween auf oder geht einfach in den nächsten Supermarkt oder Elektrofachhandel.
Ich könnte diese Filme 1000 Mal schauen und würde die Idee, die Kernaussage und die Schockmomente immer noch so genial finden, wie beim ersten Mal. Ich kann es kaum erwarten, einen Marathon gefüllt mir Horrorfilmen zu starten. Halloween ist bald da und keiner kann diesem Tag entkommen.

Welches sind eure Horror-Lieblinge?

23. Oktober 2012

PARKA SAISON

Diese Saison ist der Parka gar nicht mehr aus den Schränken wegzudenken. So hatte dieses Kleidungsstück primär eine wichtige Rolle in der Bundeswehr und hat den Soldaten dabei geholfen, bei den schwierigen Wetterlagen nicht zu frieren.

Nach und nach haben es sich die modischen Mädchen, mit dem Gespür für das Spezielle, zur Vorliebe genommen, den anderen Mädchen zu zeigen, dass der Komfort eines solches Modells durchaus seine Vorzüge hat. Ein bisschen abgeleitet vom ursprünglichen Gedanken des Parkas, hat auch die Modeindustrie erkannt, wie wundervoll diese Allzweckjacke doch sein kann. Tausende Ausführungen in den verschiedensten Farben und Formen. Und jeder Einzelne hat die Wahl, denn für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ich bin mir dieser Sache nie so ganz sicher gewesen: eine Jacke die hübsche ist und warm hält? Gibt es doch gar nicht! Man muss nur suchen, die Augen aufhalten und dann fliegt es einem schon entgegen.

Nun ist es wieder soweit. Kramt eure Parka aus den Schränken, schwingt euch euren Strickschal um den Hals und geht hinaus in die Natur. Die bunten Blätter rieseln zu Boden und der Herbst wartet auf euch.

Und für diejenigen die im Stil der Natur gekleidet sein wollen kann ich nur raten, schnell die passenden Kleidungsstücke nachzukaufen.

Wer von euch ist denn schon glückliche Besitzerin eines Parkas?

20. Oktober 2012

SHE'LL ALWAYS HAVE HAD YOU FIRST


Falls es jemand ernsthaft in Erwägung ziehen sollte, das Outletzentrum in Ochtrup zu besuchen: diesem Vorhaben würde ich definitiv abraten. Nach der Neueröffnung gibt es zwar mehr Geschäfte, aber wenn diese gefüllt sind mit allerhand Hässlichkeiten und das auch noch zu überzogenen Preisen – da sage ich lieber „Nein!“. Aus lauter Frust habe ich mir dann eine Bluse bei Vila gekauft.

Was war euer letzter Frustkauf?

17. Oktober 2012

IT'S ALWAYS DARKEST BEFORE THE DAWN


Ein pochender Schmerz, wie der einer offenen Wunde. Nicht vergleichbar mit irgendeinen anderen Gefühl auf dieser Welt. Es ist das Selbe Pochen, wie ein stechender Kopfschmerz. Dein Herzschlag, so laut. Unüberhörbar. Nicht wegzudenken, immer vorhanden. Ein Rauschen in deinen Ohren, wie die Stille des Meeres. Du öffnest deine Augen und bemerkst, dass die Stille nicht von dem Meer in deinem Inneren kommt, sondern um dich herum vorhanden ist.

Es ist der natürliche Lauf der Dinge, auf die man keinen Einfluss nehmen kann. Denn es gehört zum Leben dazu. Ohne wenn und aber muss man diese Geschehnisse respektieren, denn dazu ist ein Lebender verdammt.

Sei es Krieg, Liebe, Hass oder Freundschaft. Aber es gibt immer Möglichkeiten ein Zeichen zu setzen. Und dafür ist es nie zu spät.