30. Oktober 2011

ERFAHRUNGSBERICHT: ZIMT & STERNE MÜNSTER

Pünktlich zur vorweihnachtlichen Stimmung die sich nicht nur in den Supermärkten bemerkbar macht, fand in der Halle Münsterland (Messe und Congress Zentrum) ein Event der besonderen Art statt. „Zimt & Sterne“ hieß die Messe, rund um das Thema: Backen, Naschen, Dekorieren.

Da ich an einen Sonntag wie diesen nicht allzu große Pläne schmieden konnte, entschloss ich mich aus reiner Spontanität heraus, einen Abstecher zu diesem doch regional gehypten Ereignis zu machen. Schließlich dauert es nicht mehr lange, bis die Weihnachtszeit jeden erreicht hat und passende Informationen kann man immer gebrauchen. Vorallem weil ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, meine Backkünste zu verfeinern, meine Geschenke nicht nur einfach verpacken und natürlich wollte ich auch ein bisschen naschen und probieren.
Ich hatte den Vorteil, dass mir die Gegebenheiten rund um die Halle und dessen Parkverhältnisse bekannt waren. Dementsprechend war zu berücksichtigen, dass ich um die 4,00€ Parkgebühr nach einer kurzen Suche herum kam. Ich verstand die Menschen nicht, die bereitwillig und ohne Widerspruch so viel Geld für einen Stellplatz locker machten, wenn sie ein paar Meter weiter, ganz ohne Bedenken kostenlos ihr liebstes Stück hätten abstellen können.
Nach kurzem Anstehen an der Kasse, kam dann der zweite Schock. 9,00€ Eintrittpreis. Eine absolute Frechheit, wenn man bedenkt, dass auf der Facebook Seite der Halle Münsterland extra noch betont wurde, das dieser Preis für beide Eventtage gilt und ich am letzten Tag dieses Ereignis besuche und trotzdem für beide Tagen zahlen muss.
Die Schlagen an den Kassen waren Verhältnisgemäß in Ordnung und das, obwohl die Messe schon seit mehr als einer Stunde geöffnet hatte. Jedenfalls wollte ich mir selbst von überzogenen Preisen wie diesem nicht den Tag verderben lassen. Biss die Zähne zusammen und bezahlte dann doch. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, denn wenn man bedenkt, dass ich schon mehr als ein Jahr in Münster lebe und noch nie in der (kleinen) Halle Münsterland war, wurde es auch einmal langsam Zeit das ich dies ändere.
Jedoch wich mein Lächeln sehr schnell, als mir bewusst wurde, dass die Wirklichkeit doch anders war, als ich es mir vorgestellt habe. Denn anstatt einer gemütlich dekorierten Halle, mit Ständen zum probieren, informatives für Zuhause und glückliche Gesichter soweit das Auge reicht.
Glückliche Gesichter gab es aufjedenfall, denn die kleinen Menschen haben viel Spaß gehabt und ihnen wurde auch eine Menge ermöglicht: malen, basteln, backen und einen Brief an das Christkind schreiben waren Dinge, die ideal für die Erwachsenen gewesen wären, wenn sie ihre Kinder auf ein Abstellgleis hätten schieben wollen, um zumindest für einen Tag ihre Ruhe haben zu können. Und so war es auch zum größten Teil, aber Ruhe aber einer Messe? Kann man sich doch gar nicht vorstellen. Denn dort wo man Menschenmassen findet, gibt es keine Ruhe und deswegen kann man sie auch als eine einzelne Person nicht finden.

Wie auch die Website von „Zimt & Sterne“ dem Leser anpries, sollte man das Leben in der Messer aktiv erleben. Genau das war auch mein Motto gewesen und ich habe es mir als Grundvoraussetzung gemacht, etwas mit nach Hause zu nehmen, dass ich auch noch hätte in den nächsten Jahren gebrauchen können.
Viel enttäuschender war es aber für mich, zu wissen, dass die hoch angepriesenen Workshops sich als provisorische in einer dunklen Ecke abgestellten Gruppe handelte, die Vorführung von Fachwissen vor einem großen Publikum nur eine alternative Sitzmöglichkeit war, wenn man nichts verzehren wollte und das wenn es etwas zum Naschen gab, es Fertigprodukte waren, die sich weder als kulinarisches Ereignis noch von der Auswahl aus dem Discounter abhob.

Es war eine große kommerzielle Veranstaltung, die den Besuchern in aller Form das Geld aus der Tasche ziehen sollte. Das Schlimme an der Sache war, viele gaben den Ausstellern auch das was sie wollten.
In weniger als einer Stunde war ich also mit meinen Nerven am Ende. Denn ich habe Geld für etwas ausgegeben, dass mir nichts gebracht hat, als in einer Halle mit vielen anderen Menschen zusammen zu sein, die mindestens genauso das selbe erwartet haben wie ich.

Umso enttäuschender war es für mich, dass ich nichts erreicht habe. Absolut nicht zu empfehlendes Event. Geht lieber nächsten Monat auf einen Weihnachtsmarkt!

Liebe Grüße,
Katta.

27. Oktober 2011

KEEP OR DELETE?



Ich habe ein super geniales Shirt bei Levi's entdeckt. Sündhaft teuer, aber in meinen Augen einfach wunderschön. Ich bin mir trotzdem nicht ganz sicher: Soll ich oder soll ich nicht?

KEEP = KAUFEN!
DELETE = NICHT KAUFEN!

Ihr entscheidet!
GEKAUFT! Vielen Dank für eure Entscheidungshilfe!

24. Oktober 2011

BUCHVORSTELLUNG: Die Märchen der Brüder Grimm

Wie ihr bereits wisst, bin ich ein großer Fan von Büchern. Es gibt Menschen, die diese Einstellungen nicht ganz nachvollziehen können, was eventuell daran liegen mag, dass sie der Meinung sind der Dreh und Wendepunkt eines Lebens würde sich nicht in Fiktionen abspielen, sondern irgendwo in der Realität. Der großen weiten Welt.
Es ist ein Thema, worüber es sich streiten lässt. Denn es gibt nur zwei Seiten. Die gerne lesen und die, die es nicht gerne tun.
Vielleicht habe ich falsche Ansichten. Vielleicht lebe ich in einer anderen Welt. Aber die Tatsache, dass ich mit diesen Ansichten nicht alleine bin, ist für mich durchaus beruhigend.
Gerne lese ich Bestseller und die, die es werden wollen. Ich mag Autoren die jeder kennt und Autoren, die jede Unterstützung brauchen. Ich weiß die Arbeit eines Einzelnen zu schätzen und noch vielmehr der Masse.
Es ist ein Industriezweig der nie verloren geht und auf den jeder angewiesen ist. Wo wären wir bloß ohne Bücher?
Ich bin ein ganz großer Fan von klassischer Literatur. Darunter zählt auch für mich die Kategorie Märchen. Und wenn jemand das Stichwort Märchen nennt, so bringt man es sofort in Verbindungen mit den Brüder Grimm.


Ich bin sicher, jeder von euch kann mindestens eine Geschichte nennen und bringt sie genauso mit etwas besonderen in Verbindung wie ich.
Märchen sind etwas ganz besonderes. Besonders die der Brüder Grimm haben sich ganz tief in meinen Erinnerungen verankert und lassen stets mein Herz aufblühen, sobald ich es mit etwas anderem in Zusammenhang bringen kann. Die Märchen der Brüder Grimm haben mich von meiner Kindheit an, ein Leben begleitet und nun habe ich ein Band gefunden, welches die schönsten Geschichten und vorallem die bekanntesten Märchen in einem Buch versammelt.
Besonders die Zeichnungen zu den jeweiligen Geschichten finde ich besonders schön. Und der Einband richtig stabil verarbeitet, sodass wahrscheinlich die Kinder meiner imaginären Kinder die Geschichten aus diesen Buch vorgelesen bekommen.
Ich glaube, zu den Märchen ansich brauche ich euch gar nicht viel zu erzählen. Ihr kennt sie ja! Und für diejenigen, die eventuell keine Verbindung zu Grimm und Märchen schaffen können, denen empfehle ich ganz besonders dieses Band zu kaufen und zu lesen. Zum einen ist man nie zu alt für Märchen und zum anderen ist es ein Muss für jede Büchersammlung.
Der Taschen Verlag hat mit diesen Buch meinen Geschmack getroffen. Ich bin total begeistert und kann gar nicht mehr aufhören, die Märchen immer und immer wieder zu lesen.

22. Oktober 2011

FLIP A COIN


ROCK; SHIRT; KETTE - VERO MODA

16. Oktober 2011

NEW IN




(1) GINA TRICOT // (2) MONKI // (3) NONAME

12. Oktober 2011

NAMESFOREVER

Ich bin mir sicher, ihr alle kennt „Sex and the City“. Und genauso bin ich mir sicher, dass ihr Carrie kennt. Mehr oder weniger. Aber diese Person, dieser Charakter ist euch zumindest ein Begriff, nicht wahr? Für mich bedeutet „Sex and the City“ eine Menge und ich habe wirklich eine Website gefunden die diesen Aspekt zusammen mit einen anderen Wunsch vereinen lässt.
Eine Namenskette.

NAMESFOREVER bietet diesen Service an und ich bin wirklich überrascht, was man mit Silber/Gold und den unterschiedlichsten Schriftarten für verschiedene Stilrichtungen ansprechen kann.


Ich habe mich bewusst für die Carrie-Kette in Silber entschieden und ich liebe sie einfach nur! Am liebsten würde ich sie gar nicht mehr abnehmen!
Was haltet ihr von Namensketten? Mögt ihr sie oder spricht euch diese Stilrichtung weniger an?

8. Oktober 2011

BUCHVORSTELLUNG: Die spinnen, die Finnen

Meine letzte Buchvorstellung ist schon ein etwas in die Ferne gerückt, was nicht unbedingt heißen muss, das ich deswegen keine Bücher mehr gelesen habe. Dementsprechend würde ich gerne auf den Wunsch von Lara-Elain eingehen und über ein ganz besonderes Buch schreiben, das vielleicht nicht jeder vollkommen nachvollziehen kann.

Die spinnen, die Finnen“ von Dieter Hermann Schmitz

Ich habe es mir zum Vorsatz gemacht, dass ich mir keine neuen Bücher mehr kaufen werde. Ich sehe es einfach nicht ein, zehn Euro oder mehr für etwas auszugeben, das ich nur einmal in Anspruch nehmen werde und sonst nie wieder gebraucht wird.Insbesondere frequentiere ich Flohmärkte und Internetseiten, die Bücher für wenig Geld anbieten. Denn zum Einen steht nichts anderes in den Büchern, als in denen die man im Buchhandeln kaufen kann. Zum Anderen kann man das Geld, was man einspart, für wichtigere Dinge ausgeben.Niemals hätte ich gedacht, das mein Konzept eine Sicherheitslücke haben könnte. Die mich kennen wissen es: Sobald ich irgendetwas über Finnland entdecke muss ich es haben und so ist es dieses Buch, welches durch eine Ausnahme meine Regel bestätigt.

„Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden.“
Jeder von uns hat seine eigene Vorstellung wenn das Stichwort „Finnland“ fällt und jeder stellt sich unter diesem Aspekt etwas anderes vor. Dieter Hermann Schmitz kennt diese Vorurteile über Finnland, die jedoch kaum einen Bezug zur Wirklichkeit haben. Ein Jener der Finnland besuchen darf weiß, die Magie eines Landes kann einem um den Finger wickeln, wie es nicht einmal Menschen schaffen könnten.
Es ist weniger das der Autor versucht, diese Vorurteile zu widerlegen, als dass er selber zu den Finnen gehören möchte. Nicht nur auf dem Papier, sondern überhaupt.
Verständlicherweise ist dem Betrachter im Vorfeld klar, wie das Buch endet. Man erwartet keine Tiefgründigen Gedankengänge und keine hohen sprachlichen Stilmittel. Das Buch ist leicht zu lesen und zum größten Teil vorhersehbar beschrieben. Jedoch bin ich der Meinung, dass manche Kommentare, die für einen Finnlandexperten als selbstverständlich gelten für einen neutralen Leser unverständlich und aus der Luft gegriffen erscheint. Und das ist mehr oder weniger der Nachteil es Buches. So kommen die Menschen, die eine Leidenschaft für Finnland aufbringen können auf ihren Genuss, das Fernweh zu lindern und mit dem Autor zu lachen und zu weinen. Jedoch haben die Menschen, die sich auf etwas Neues einlassen möchten und noch keine Erfahrungen mit Land und Leuten aus dem hohen Norden gemacht haben, nicht die Möglichkeit über die am Rande erwähnten Witze die zum Teil ironisch und zum Teil direkt formuliert wurden, zu lachen.
Deswegen ist das Buch wohl etwas für eine Zielgruppe von Lesern, die Interesse an einem ganz bestimmten Land haben. Es wird somit vorausgesetzt, dass der Käufer dieses Buches sowohl geografische, kulturelle und zwischenmenschliche Kenntnisse über Finnland besitzt, die eine Anleihe nicht vorweisen kann.
Der Autor zeigt Schwierigkeiten darin, diese Dinge auch für Unbeteiligte erklärbar zu machen und das obwohl vieles auch für mich Neu ist. Sowohl Vokabeln als auch besondere kulturelle Ereignisse.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich halte die rund neun Euro für eine gute Investition, da ich die Geschichte besonders ergreifend fand und ich oft über das Beschriebene lachen musste. Ich habe es zum Teil selbst erlebt oder kann es vollkommen nachvollziehen. Ich empfehle es den Leuten, die genug Zeit aufbringen können, sich ein wenig in die Thematik von Finnland einzulesen und erst Recht den Menschen, dessen Herz bereits in Finnland ist.
Es ist ein leicht zu lesendes Buch, mit vielen Höhen und Tiefen und vor allem sehr vielen Wendepunkten. Und genau das braucht ein Mensch. Nichts erfundenes, sondern etwas Reales.


Und nun meine Frage an Euch: Was verbindet ihr mit Finnland? Was ist der erste Gedanke, wenn ihr von diesem Lang hört?

Lieb Grüße,
eure Katta.

3. Oktober 2011

CENTRO OBERHAUSEN






(1) Unterwegs // (2) Snack // (3) Schlüsselanhänger von dailyobsessions // (4) CENTRO Oberhausen // (5) Kugelschreiber von Schneider //

Kennt ihr das Centro in Oberhausen? Ich wollte schon seit längerem mal dorthin. Doch ehrlich gesagt bin ich total enttäuscht. Es ist sehr einfältig und langweilig dort. Selbst potentielle Highlights wie Hollister und einen riesen Apple Store können die Laune nicht anheben. Events wie eine hauseigene Fashion Week sind da nur noch die Spitze auf dem Berg der Langeweile. Wenn ich Models sehe, denen man aus den Gesichtern ablesen kann, dass sie lieber woanders wären, dann weiß das ich dort nichts zu suchen habe.

Glücklicherwiese ist das Parken kostenlos.


Aber das Leben hat nun einmal zwei Seiten. Morgen steht eine Onlineprüfung für den Computerführerschein an und dafür muss ich lernen. Drückt mir die Daumen, denn ich habe null Ahnung von Computer und Technik!


Liebe Grüße,
eure Katta.