27. September 2016

INSTAGRAM SEPTEMBER

Hallo ihr Lieben,

ich muss gestehen, diesen Monat habe ich absolut vergeudet. Damit meine ich, dass ich meine Zeit nicht sinnvoll genutzt habe. Dieses Gefühl zu haben, so viel machen zu müssen und dann letztendlich gar nichts gemacht zu haben. Permanent verfolgt vom schlechten Gewissen.
Wäre eigentlich halb so wild, wenn nicht im Oktober eine wichtige Klausur für mich anstehen würde. Und obwohl es gar nicht so mein Fall ist, an Schiebertitis zu leiden, wurde ich nun zu ersten Mal damit konfrontiert. Definitiv ein schlechter Zeitpunkt.
Wer mir auf INSTAGRAM *klick* folgt, wird gesehen haben, was ich dafür stattdessen alles erlebt habe.

#FROMWHEREISTAND

Dass diese Art der Bilder auf Instagram ziemlich gehyped werden, ist mittlerweile kein Geheimnis. Auch ich habe es für mich entdeckt, während ich warte oder eine Pause mache oder aus sonst einen Grund nutzlos rumstehe, ein Bild von diesem semi spannenden Erlebnis zu machen und die ganze Welt daran teilhaben zu lassen.


#HOLYKATTA

Im vergangenden Monat seid ihr mit dabei gewesen, wie ich die Contouring Produkte von Catrice *klick* für mich entdeckt habe. Mittlerweile habe ich soviel Übung darin, dass mir nicht so schnell Fehler dabei unterlaufen. Bei all der Kritik die diese Reihe mit sich bringt, möchte ich hervorheben, dass für Anfänger die Palette wirklich super ist. Zusammen mit dem Contouring Pinsel ist es sehr einfach, die passenden Akzente zu setzen und gleichzeitig zu verblenden. 

Am allerliebsten benutzte ich den Lippenstift + Lipsgloss. 

Mit dem matten Lippenstift ziehe ich einen Rahmen und der Lipgloss setzt die Highlights innerhalb dieses Rahmens. Perfekt für jeden Anlass!

 #FOODPORN

In diesem Monat habe ich mich irgendwo zwischen Vegan und Burger King wiedergefunden. Auf meiner Entdeckungsreise im Schlaraffenland gab es für mich keine Grenzen. Ganz neu getestet habe ich die neuen Brotaufstriche von Tartex (Vegan!), die unterschiedlicher gar nicht schmecken können. Und mit knapp über zwei Euro ist dies auch kein billiger Spaß. Die Geschmacksrichtung "Tomate" ist für mich ein absoluter flop gewesen. Anstatt, wie erwartet, einen Tomatenaufstrich auf meinem Brot zu haben, hat jeder Bissen nach Brühwürfel geschmeckt. Ganz anders "Spinat und Pinienkerne". Zwar ist die Geschmacksintensität gering gehalten. Machte dafür aber einen natürlicheren Eindruck, als die Brühwürfelattacke. 

Ganz anders meine neu gewonnenen Alpro Erfahrungen. Bereits auf dem Deichbrand Festival *klick* habe ich die Drinks dieser Marke kennengelernt. Und wie bei vielen veganen Produkten, liegt Alpro weit über den Preis für herkömmliche Molkereiprodukte. Doch ist es den Preis auch wert?

Für Veganer bestimmt. Für mich nur bedingt.

Eine weitere Erkenntnis im September: Burger King mag ich (derzeit) lieber als seine Konkurrenz. Dies soll jetzt nicht bedeuten, dass ich jeden Tag Fast Food in mich hinein schaufle. Aber bei der Frage, wohin es gehen soll, wenn der Bedarf an fettigen Brugern steigt, ist mir dies aufgefallen. Früher habe ich mich klar gegen Burger King entschieden.

Wohin gehen derzeit eure Foodtrends?

21. September 2016

EDDIE #2

Mittlerweile ist Eddie schon mehr als vier Wochen bei uns und stellt unser Leben gehörig auf den Kopf. Kein Tag bleibt ohne Erlebnisse. Und es ist immer wieder ein Highlight, die Welt zusammen mit unserem jüngsten Familienmitglied zu erkunden.

Eigentlich wird von uns liebevoll und mit sarkastischen Unterton "Prinz" Eddie genannt. Eben weil er ein Dackel ist und es ziemlich gut hinbekommt, uns allen auf der Nase herumzutanzen. Das ist auch in Ordnung, solange wir wissen, dass wir am längeren Hebel sitzen und dies beenden, sobald es uns zu bunt wird.


Dann ist Eddie aber ganz schnell eingeschnappt. Und obwohl er sich gut alleine beschäftigen kann, hat er es immer noch am liebsten, wenn alle ihm dabei zugucken. Einfach nur, um auf Nummer sicher zu gehen.

Seit dem letzten Eddie Eintrag *klick* ist viel passiert. Er hat sich nicht nur optisch verändert (oder sehen nur Herrchen und Frauchen das so?). Er ist auch ein offizielles Mitglied der Stadt Münster. 
Außerdem sind wir zwischenzeitlich beim Tierarzt gewesen, um seine nächste Impfung aufzufrischen.

Eddie war mindestens genauso aufgeregt wie wir und das, obwohl er schon einmal in seiner alten Heimat beim Tierarzt gewesen ist. Aber wie das dort alles so abläuft, wollte er uns nicht verraten.

Aber er hat sich wahnsinnig gut geschlagen. Erst gegen Abend ging es dem Eddie gar nicht gut und er brauchte ganz viele Kuscheleinheiten, damit er auch einschlafen konnte. Dies war mindestens genauso schlimm, wie sein allererster Wespenstich in die Pfote. Nichts ahnen, zwischen einem Spaziergang und dem hemmungslosen rumtoben auf einer Wiese passierte es. Ganz erschrocken und jaulend musste ich ihn dann nach Hause tragen und durfte ihn dann nicht mehr alleine lassen, bis er eingeschlafen ist.
Übrigens einer der wenigen Momente, wo man sich darauf verlassen konnte, dass er nicht belustigt werden will und auch nicht auf die Idee kommt, in irgendeiner Form frech zu werden.


Neben seinem liebsten Hobbies, wie schlafen und spielen, kommt ein dritter großer Bereich hinzu: FRESSEN! Eddie hat immer Hunger und könnte dementsprechend auch immer essen. Neben Trocken- und Nassfutter interessiert ihm aber besonders das, was er nicht haben darf. Das Essen von Herrchen und Frauchen. Da fällt es einem schon richtig schwer bei dem brühmten Dackelblick standhaft zu bleiben. Ab und zu werde ich dann doch weich und er bekommt die Reste von meinem Joghurt.

Übrigens sind Eddies Zähne ganz schön spitz und zubeissen kann er damit auch wunderbar. Deswegen knabbert er total gerne an Schuhen, Teppichen, Gardinen, Holz in jeglicher Ausführung und am allerliebsten an seinem Körbchen. Dies hatten wir uns zugelegt, bevor Eddie zu uns kam. Wir hatten dabei nicht bedacht, dass dieser plüschig, weiche Bezug genau das Richtige für ihn ist, wenn es darum geht, seine Knabberlust zu wecken.

Mittlerweile durfte sich das Körbchen aus unser Leben verabschieden. Wir haben beschlossen, etwas mehr Geld zu investieren und Eddie dafür ein ordentliches Körbchen zu besorgen, welches zwar robust, aber auch gemütlich für den kleinen Prinzen ist. Gleiches gilt auch für sein Spielzeug.
Eigentlich müsste der kleine Mann Hundepsielzeugtester werden. Denn er findet garantiert den Schwachpunkt bei jedem Ball, Seil oder anderem Zeug.


18. September 2016

ICH-GEFÜHL: 5 TIPPS FÜR DEIN EGO

Hallo ihr Lieben,

nach einer Ewigkeit habe ich mich dazu entschlossen, hier mal wieder ein Outfit von mir zu posten. Einfach, weil die Tage im September so herrlich perfekt waren und uns allen das gegeben haben, was uns den ganzen Sommer fehlte. Ein bisschen Urlaubsfeeling daheim.

Hin und wieder gibt es zwar ein paar Spiegel-Selfies von mir auf Instagram *klick*, aber ansonsten bin ich meist diejenige, die sich lieber hinter der Kamera befindet.
Trotzdem erreichen mich, zwar sehr sehr selten, aber eben doch manchmal Kommentare, die alles andere als freundlich, gar respektlos meiner Person gegenüber sind. Gerade über Instagram geht sowas sehr schnell.

Und während ich vor zehn Jahren, als pubertierendes junges Mädchen, mir dies wahrscheinlich zu Herzen genommen hätte, bin ich gegenwärtig von mir selbst erstaunt, wie sehr die Zeit für einen spielt und ich über solche Dinge stehen kann.

 Jumpsuit via ebay / Schuhe: Aldi Nord / Sonnenbrille via Firmoo

1. Niemand ist perfekt
Um erst einmal zu dieser Erkenntnis zu gelangen, sollte jeder von uns sich darüber im klaren werden, dass absolut niemand auf dieser Welt perfekt ist. Und selbst diejenigen, die den Eindruck erwecken, als seien sie die personifizierte Perfektion, haben Sorgen und Ängste, genauso wie wir.
Gerade die Menschen, die mit den Finger auf andere zeigen und sich abwertend über sie äußern, haben niemals in den Spiegel geschaut und erkannt, dass wir alle unsere Makel haben.

People are all the same
And we only get judged by what we do
Personality reflects name
And if I'm ugly then so are you, so are you
(Sugababes - Ugly)

Ich finde es nicht nur mir gegenüber, sondern auch allen anderen Menschen absolut respektlos, über ihre Kleidung, ihr Aussehen und ihre Art zu urteilen. Oft frage ich mich, was denn in den Köpfen derjenigen vorgeht, die der Auffassung sind: die ist fett, die ist hässlich und die ist dumm. Wie gelangt jemand zu einer solchen Lebensphilosophie, seine Zeit in die Beurteilung anderer zu stecken, als an sich selbst zu arbeiten?

2. Mehr Sein als Schein
Es ist absolut nichts Neues, dass nicht nur die Gesellschaft, sondern auch ein großer Teil des gesellschaftlichen Interesses darin liegt, etwas repräsentieren zu wollen. Jeder möchte auf irgendeine Art und Weise Anerkennung bekommen, für das was er tut und das was er ist.

Doch wie sehr müssen wir uns dafür verbiegen und wie sehr bleiben wir uns am Ende noch selber treu?

Wenn wir die Titelseiten manch eines Magazines vor uns liegen sehen und wir uns Null Komma Null mit dem Model identifizieren können, liegt es dann an uns oder an der vorgegaukelten Realität? Niemand hat uns zu suggerien, was wir uns als Vorbild nehmen sollen. Denn schließlich ist nicht alles, was Idealtypisch zu sein scheint, auch tatsächlich gesund für uns und unser Ego

3. Du bist gut so wie du bist
Vielen Menschen fällt es extrem schwer, diesen Aspekt für sich anzunehmen. Schließlich wollen verschiedene äußere Einflüsse eben genau das nicht so sehen, bis man letztendlich selber nicht mehr daran glaubt gut genug zu sein. 

Verbiegen, um anderen einen Gefallen zu tun.

Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Und es ist unsere Aufgabe, unsere Stärken zu erkennen und sie hervorzuheben, sodass unsere Schwächen zwar ein Teil von uns sein dürfen, aber nicht der Teil, der uns ausmacht.



4. Lösche negative Einflüsse aus deinem Leben
Dies ist ein Aspekt, mit dem ich mich besonders schwer getan habe. Denn es ist nicht von heute auf morgen umsetzbar. Doch wenn einmal der Entschluss feststeht, dass manch eine Person oder Empfindung einem nicht gut tut, ist jeder Tag nur noch Ballast für einen, solange die Negativität einen Platz im eigenen Leben bekommt. Natürlich ist es extrem schwierig, sich davon zu distanzieren und oft eine schwierige Entscheidung. 

Sobald aber negative Gefühle in Verbindung mit Menschen gebracht werden, gibt es nur einen Weg.

Es kommen neue Menschen ins Leben. Menschen die einen so akzeptieren wie man ist. Die auf das achten, was hinter der Fassade steckt. Menschen, für denen Kleidungsstil und Oberflächlichkeiten keine Rolle spielen. So ist der Lauf des Lebens. Manchmal muss Abschied genommen werden, um Platz für Neues zu schaffen.

5. Egoismus ist nicht immer schlecht
In einem Seminar, welches ich im vergangenden Semester besucht habe, ist genau dieser Satz gefallen. Eine Kommilitonin war unglücklich. Sie ist ungefähr in meinem Alter und hatte unheimlichen Kummer aufgrund ihres Körpergewichtes. Sie hat ein wahnsinnig großes Herz, ein riesen Einfühlungsvermögen und ein offenes Ohr für jeden der sie darum bittet. Drei klasse Charaktereigenschaften, die durch Selbstzweifel und Ausnutzen der Mitmenschen das Gegenteil ausgelöst haben. 
Anstatt auf Andere zu hören, ist es, wenn es um einen selbst geht, immer am hilfreichsten, auch auf sich zu hören: Was tut mir gut? Was gefällt mir? Wie fühle ich mich am meisten wohl?
Egoismus klingt in diesem Zusammenhang nicht richtig, vielleicht sogar deplatziert. Aber wer auf die Definition von diesem Wort schaut, wird feststellen, dass dahinter ebenso "Eigeninteresse" steckt. Bevor also das Interesse meiner Mitmenschen in den Fokus kommt, hat es zunächst einmal äußerste Priorität, darauf zu achten, wie es mir dabei geht.


Dieser Eintrag soll euch Mut machen, an euch selbst zu glauben. Persönlichkeit ist die Eigenschaft, die euch ausmacht. Wenn jemanden nicht gefällt, was ihr tut, dann ist das in Ordnung, aber es sollte euer Vorhaben nicht beeinflussen, solange ihr dran glaubt.
Selbstzweifel gehören zum alltäglichen Leben. Es ist mal mehr und mal weniger dominant. Aber niemals sollten sich das eigene Handeln lenken. Viel bedeutsamer ist es, sich zu den Menschen zu entwickeln, der man sein möchte und nicht, den andere Personen in einen sehen wollen.
Natürlich spielt Kritik eine Rolle. Wir geben sie und nehmen sie auch auf. Manchmal ist es schwierig und manchmal nehmen wir es sehr persönlich. Aber gute Kritik macht sich darin bemerkbar, dass wir an dem Punkt wo wir stehen, abgeholt werden und von dieser Stelle aus weiter arbeiten können, um das Ziel zu erreichen. Kritik die möchte, dass wir in eine vollkommen andere Richtung laufen, ist nicht nur destruktiv. Sie haben ebenso die unterschwellige Intention, dass der Kritikgeber sich über einen stellen möchte.
Wenn wir jemanden nicht mögen, brauchen wir kein schlechtes Gewissen haben. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir nicht alle harmonisieren können. Trotzdem ist es möglich, dass wir uns ein Miteinander gewährleisten können, ohne dabei zu vergessen, dass ohne den Freiraum den wir anderen geben auch keinen eigenen haben.